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Ein bischen Aufklärung zum Thema Sowjetunion, Lenin, Stalin, Kommunismus und Atheismus:

Der französische Historiker Nicolas Werth gilt international als einer der besten Kenner der Geschichte der Sowjetunion und der dort ausgeübten politischen Gewalt. Werth, dessen deutschstämmige Großeltern vor der Oktoberrevolution nach England geflohen sind, erklärte: „Die Massaker des ‚Großen Terrors‘ von Stalin in den Jahren 1937/1938 stellten vielleicht nicht im technischen Sinn einen Genozid dar, zumindest nach der restriktiven Definition, die diesem Begriff unter dem Druck der Sowjetunion von der UNO gegeben wurde. Man kann aber wahrscheinlich sagen, daß es eine genozidhafte Aktion gab, zumindest gegen den Klerus.“

Werth konnte darin eine große Menge bisher unveröffentlichter Dokumente aus sowjetischen Archiven verwerten. „In kaum 16 Monaten wurden eineinhalb Millionen Menschen verhaftet und fanden ungefähr 800.000 Hinrichtungen statt. Es handelte sich um einen wahren Prozeß von ‚prophylaktischer Säuberung‘ der gesamten Gesellschaft, nicht nur bestimmter Eliten. Das war der radikale Höhepunkt einer ganzen Reihe von Maßnahmen, die bereits seit der Zeit Lenins ergriffen worden waren. Die sowjetische Welt sollte von jedwedem wirklichen oder potentiellen Gegner der einzig zugelassenen Meinung und der neuen integrierten Gesellschaft gereinigt werden.“

Werth weist nach, daß Stalin direkt für diesen Genozid verantwortlich ist, und wer sich vor allem im Fadenkreuz des kommunistischen Diktators befand. „An erster Stelle der Klerus. 90 Prozent der Priester wurden verhaftet und hingerichtet. Dann sind die ehemaligen Mitglieder der revolutionären Sozialisten, die Trotzkisten, als wichtigste Konkurrenten der Bolschewisten zu nennen.“ Opfer wurden systematisch auch gemeine Kriminelle, Obdachlose und sozial Ausgegrenzte, die Eliten des Zarenreiches, die freien Bauern und die Polen. „Stalin schaffte es, alle diese Gruppen als potentielle Mitglieder einer ‚fünften Kolonne‘ von Feinden, Spionen und Aufmüpfigen darzustellen.“

Weiter auf: http://www.katholisches.info/2012/11/21/stichworter-der-geschichte-der-atheist-stalin-lies-90-prozent-des-russischen-klerus-ermorden/

Auch in der Ukraine wurden 18 von 19 Bischöfen ermordet, der 19 war 15 Jahre in Sibirien, Jossyf (Joseph) Slipyj.

Es waren Atheisten, in der Tradition der „Aufklärer“ die mit genau diesen Argumenten andere ermordeten. Und zwar massenhaft. Dies wird Heute einfach ausgeblendet und es ist Verbrechen diese Verbrechen zu decken so wie es die Mehrheit aller Politiker tun. Von Professoren und Studenten will ich gar nicht reden.

Und JA, Lenin war mit dabei und hat das alles vorher schon organisiert.

Mörderische Atheisten, wie bei der Französischen Revolution so auch in der Sowjetunion.

Templarii

 

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10 Kommentare zu “Mörderische Atheisten: Der Sowjetterror vernichtete 90% des Klerus in Russland

  1. …wobei nicht vergessen werden darf, daß sich Christen darin definieren, daß sie verfolgt werden. Dies ist Voraussetzung für den Gewinn des ewigen Lebens, d.h. des Lebens im Auferstehungsleib. Man kann nicht zwei Herren dienen.

    Wenn die Verfolgung von Christen als solche ein Skandal für uns wäre, dann müßten wir alle Kruzifixe, alle Darstellungen des Gekreuzigten, unverzüglich entfernen, wo immer wir sie antreffen – und nicht warten, bis die Atheisten das tun!

    Wenn wir es aber umgekehrt machen, d.h. darauf bestehen, daß die Kruzifixe erhalten, ja nach Möglichkeit verbreitet werden, dann sollten wir zeigen, daß wir es ernstmeinen, und nicht unsere Verfolger ständig anklagen.

    • Nachtrag:

      Jesus sagte am Kreuz: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissennicht, was sie tun.“ Entsprechend haben wir unseren Verfolgern zu vergeben, sofern wir uns zurecht als Christen bezeichnen.

      Nun, ich weiß, daß das schwer für Unsereinen ist, vielleicht vorerst unmöglich. Aber es ist doch ein Unterschied, ob man zu sich selbst sagt: „Ich kann es nicht“, oder ob man das eigene Versagen öffentlich als Norm deklariert und verbreitet.

      Ich meine, hierüber besteht Diskussionsbedarf.

      • Das solltest du mir einmal erklären. Wurde Christus „einfach so“ ermordet? Hat er nur nicht aufgepaßt? Hätte er Widerstand leisten müssen? Usw.

      • Bitte Katechismus kaufen und sich der Katechese widmen. Christen definieren sich in der nachfolge von Jesus, dass bedeutet nicht dass man sich ermorden lassen soll. Man folgt Jesus – und äfft ihn nicht nach. Jesus liebt. Jesus war kein hardcore-gewaltporno-darsteller.

  2. Pingback: Blog » Blog Archive » Chaos in Ägypten + Syrien + Angriffe auf Christen

  3. Wenn du Leichenberge und Sadismus des Gulags sehen willst, dann leih dir das Buch von Danzig Baldayev aus (Drawings from the Gulag), wo der Autor durchaus mit Hochachtung von den religiösen Würdenträger der vorrevolutionären Zeit spricht, ob orthodox, katholisch, evangelisch, jüdisch, buddisthisch oder muslimisch. Sie sind lieber gestorben, als sich vom System kaputtmachen zu lassen.. Auch einmal Thomas Sgovio googlen und seine Zeichnungen wahrnehmen, zeigt dir das Schrecken des Gulags.

    Nachdem mir das Buch von Solschenizyn vor einigen Monaten in die Hände gefallen ist, habe ich ein wenig nachgelesen und bin mehr als nur schockiert.

    Ohne die Schrecken der Nazis zu verharmlosen, muss ich leider zustimmen, dass die stalinistischen Verbrechen nicht so sehr in das Gedächtnis der Menschheit eingegangen sind, wie es sein sollte. Das obwohl der Stalinismus nicht nur Opfer aus der UdSSR hatte, sondern aus der ganzen Welt.

    Frei nach Tolsoi: Jedes Massaker ist auf seine eigene Art schrecklich.

    • Für mich ist ganz einfach:

      Die Nazis waren nach 12 Jahren vernichtet. Die Sowjetunion existierte vor den Nazis und war nach den Nazis noch Jahrzehntelang vorhanden. Bis Heute toben ihre Bünde herum und sie versuchen überall Macht zu erhalten. Also ist klar wer der grössere Feind ist. Der, welcher nicht nach 12 Jahren besiegt worden ist.

      Templarii

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