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Ich habe nun den Kommentar des Papsttreuen zum Evangelium „evangelii gaudium“ gelesen. Mir sind dazu einige Gedanken aufgekommen die ich teilen möchte.

Zuerst die Stelle die mich angesprochen hat:

Es ist unglaublich, dass es kein Aufsehen erregt, wenn ein alter Mann, der gezwungen ist, auf der Straße zu leben, erfriert, während eine Baisse um zwei Punkte in der Börse Schlagzeilen macht.“

Auch wenn der Papst sich wohl eher auf ärmere Länder bezieht, im Westen springt dieser Punkt nicht so an wie es hier dargelegt wird. Die grösste Gruppe der Obdachlosen sind Männer. Der wichtigste Grund für ihre Obdachlosigkeit ist Scheidung. Der wichtigste Einflussfaktor für die Scheidung ist der Instutiierte mächtige Feminismus der mit brutaler Psychischer und Juristischer Gewalt massenhaft Männer zu Opfern macht. Es ist nicht die Wirtschaft welche die Männer ruiniert, es sind die Staatlich getragene und ausgeweitete Scheidungsindustrie. Die vielen Richter und Richterinnen, die Anwälte und Anwältinnen, die Sachverständigen und Sachverständigerinnen welche Milliarden generieren und die Männer zu Zahleseln, Erwerbsobliegenheitssklaven und völlig entrechteten Menschen machen. Jeder Mann, der auf einmal mit der Scheidungsindustrie konfrontiert wird, merkt wie wehrlos, machtlos und zu wenig Skrupellos er ist. Da melden Beamte und andere zum Beispiel einfach das „Kein Brief angekommen ist“ wenn man ihn persönlich in den Briefkasten geworfen hat. Sie schmiessen die Briefe einfach weg und es wird IMMER dazu geraten die Briefe per Einschreiben zu schicken. So bösartig ist das – und keiner kann was dagegen tun.

„Das ist Ausschließung. Es ist nicht mehr zu tolerieren, dass Nahrungsmittel weggeworfen werden, während es Menschen gibt, die Hunger leiden. Das ist soziale Ungleichheit.“

Dazu gibt es zwei Aspekte. Der Erste ist die grosse Schwierigkeit Nahrungsmittel zu transportieren. Nahrungsmittel sind verderblich. Unternehmen existieren um Gewinn zu erwirtschaften, sonst können sie nicht existieren. Nahrungsmittel umsonst zu transportieren und verteilen ist zwar oberflächlich gesehen eine gute Tat, könnte aber Unternehmen in den Ruin führen – dann gibt es gar keine Nahrungsmittel mehr. Niemand hindert eine Privatinitative daran ein grosses Logistikunternehmen zu gründen um Nahrungsmittel weltweit zu verteilen.

Der zweite Aspekt ist die Illusion dass Nahrungsmittelverteilung dauerhaft etwas bringt. Es ist zu bedenken dass es eine Bevölkerungsexplosion auf der ganzen Welt gibt. In den letzten zwanzig Jahren ist die Weltbevölkerung gigantisch gestiegen. Im Augenblick ist die grösste Bevölkerungsexplosion in dem vermeintlich als Hungerkontinent gesehenen Afrika. Vor allem auch in Nordafrika, den Islamischen Ländern ist die Bevölkerung so stark gestiegen dass man inzwischen davon ausgeht dass die Länder sich selbst nicht ernähren könnten. Gleichzeitig zeigt sich die Tendenz dass aufgrund von blinder Spenderwut viele Menschen dort zwar Essen haben und Kinder in die Welt setzen aber wie Drogensüchtige auf weitere Nahrungsmittellieferungen aus dem Westen angewiesen sind. Dies kann nicht der Sinn das ganzen sein denn der Westen ist gerade am Ende seiner Leistungsfähigkeit und ein Wirtschaftlicher Kollaps kann dazu führen dass keine Nahrungsmittel mehr geliefert werden könnten, was zu gigantischen Hungersnöten und Milliarden Toten führen wird.

„Heute spielt sich alles nach den Kriterien der Konkurrenzfähigkeit und nach dem Gesetz des Stärkeren ab, wo der Mächtigere den Schwächeren zunichte macht. Als Folge dieser Situation sehen sich große Massen der Bevölkerung ausgeschlossen und an den Rand gedrängt: ohne Arbeit, ohne Aussichten, ohne Ausweg.“

Im Augenblick sind die bevölkerungsreichen Drittländer die mächtigen und erdrücken die schwächeren westlichen Länder mit gigantischer Anspruchshaltung und mit einer Einwanderungsinvastion. In allen Ländern des Westens sind hohe Schuldenberge vorhanden, gigantische Steuern werden verlangt, die Gesellschaft geht rücksichtslos mit den Arbeitern um, nimmt ihnen viel Geld ab, presst Frauen in den Arbeitsprozess um mehr Steuern zu generieren, benutzt das Öffentliche Schulsystem um die Kinder in ihrem Sinne umzuerziehen und das alles um die Schulden und Ausgaben zu finanzieren. Die grössten Posten bei den Ausgaben sind Sozialkosten. Sozialhilfe, Arbeitslosenhilfe, Unterstützung und Subventionen für „die Armen“. Dies ist Diebstahl, es ist soziales erwürgen.

„Der Mensch an sich wird wie ein Konsumgut betrachtet, das man gebrauchen und dann wegwerfen kann. Wir haben die „Wegwerfkultur“ eingeführt, die sogar gefördert wird. Es geht nicht mehr einfach um das Phänomen der Ausbeutung und der Unterdrückung, sondern um etwas Neues: Mit der Ausschließung ist die Zugehörigkeit zu der Gesellschaft, in der man lebt, an ihrer Wurzel getroffen, denn durch sie befindet man sich nicht in der Unterschicht, am Rande oder gehört zu den Machtlosen, sondern man steht draußen. Die Ausgeschlossenen sind nicht „Ausgebeutete“, sondern Müll, „Abfall“.“

Dem Stimme ich zu muss aber dazu äussern woher – im Westen – diese Problematik kommt. Die Personengruppe die am stärksten Ausgeschlossen und wie Müll behandelt wird sind Männer. Die Obdachlosen sind nur ein Punkt, es gibt die „Working-Poor“ Alimentenzahler, es gibt die Männer welche aus reiner Bosheit aus der Familie ausgeschlossen sind, es gibt die hohen Selbstmordaten, die Männer die aus lauter Einsamkeit in Alkohol oder Arbeit fliehen.

Die Wurzel des Übeln sind Pharisäer, Menschen die zum Zwecke des Machterhaltes „gutes Tun“ und zwar mit dem Geld anderer Menschen die sich nicht dagegen wehren können dass ihnen das Geld weggenommen wird und was mit dem Geld gemacht wird. Die gesamte Sozialindustrie ist ein gigantischer Markt geworden und ihre Ware ist Moral. Sie erpressen Menschen die für ihr Überleben Kämpfen müssen und erlassen den Schwächsten – den Familien – nicht mal die Mehrwertsteuer für Windeln oder die Steuern fürs sehr teure Auto. Wir leben in einem Unrechtssystem und das absurde und bösartige an der Sache ist, dass die Ausgebeuteten die einzige Chance für viele Arme sind, zu überleben. Wenn die Ausgebeuteten nicht mehr wollen oder können, gibt es auch keine Spenden für die Armen. Die Arbeitergeneration geht nun in Rente oder ist ausgebrannt. Ihre Rente werden sie nicht bekommen. Stattdessen werden ganze Strassenzüge in manchen Städten in dritter und vierter Generation mit Sozialhilfe alimentiert und jeder der dies fragwürdig findet wird gleich angegriffen.

Es sollen sich auch Arme Leute fragen ob sie nicht andere ausbeuten oder ihre Armut als Werkzeug und Waffe benutzen um sich selbst nicht voran zu bringen. Denn Armut im christlichen Sinne bedeutet nicht einfach nur Materielle Armut – man müsste sich ja sonst fragen warum Christen den materiell armen helfen sollten wenn „Arumt“ ja so positiv besetzt ist.

Letztlich ist meine Sicht auf dieses Dokument – welches ich erst Bruchstückhaft gelesen habe und mehrheitlich nur darüber gelesen habe was andere darüber schrieben – trotz allem ein „Hinweis von Oben“. Die falschen Wirtschaftlichen Gedankengänge sind für mich eher eine Möglichkeit meine Demut und Nächstenliebe zu üben. Wütend darüber werden und es blank abzulehnen was dort geschrieben ist, möchte ich aufgrund meines Versuchs in die Nachfolge des Herrns zu treten, gar nicht tun.

Templarii

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4 Kommentare zu “Die Armut, die Wirtschaft und die neue Enzyklika

  1. “Gott-gewollt”

    “Während also heute die so genannte “Überproduktion” (die kein Überfluss ist) von Arbeitslosigkeit und niedrigen Löhnen, von Not und Entbehrung begleitet ist, beruht die echte, die natürliche Überproduktion auf einem wirklichen Überfluss an Ersparnissen und verursacht daher Erholung, Luxus und Lebensgenuss für alle, die es durch Fleiß und Sparsamkeit verdient haben.
    Man sagt, dass ganze Erdteile, die heute von Millionen Menschen bewohnt sind, in prähistorischen Zeiten unter Wasser gestanden hätten. Auch der Kapitalzins setzt große Gebiete der Volkswirtschaft gleichsam unter Wasser. Ihre Nutzbarmachung und Bearbeitung wird durch 4 bis 5 Prozent Zins ebenso unmöglich gemacht, als wenn ein Landgebiet von einem 4 bis 5 Meter hohen Wasserstand bedeckt ist.
    Was muss z. B. heute alles unterbleiben, weil es sich nicht “rentiert” und was könnte morgen alles in Angriff genommen werden, wenn es sich nicht zu rentieren, sondern nur die Kosten, nur die Löhne zu decken brauchte! Durch die Freigeld-Reform wird, wie am Schöpfungstage, “Land” und “Wasser” voneinander geschieden, und wirtschaftliches Neuland hebt sich aus den sinkenden Fluten des Kapitalzinses, groß genug, um alle “Überflüssigen” und “Vielzuvielen” aufzunehmen und zukünftigen Generationen Arbeit, Existenz und Wohlstand zu gewähren.”

    Georg Blumenthal (aus “Die Befreiung von der Geld- und Zinsherrschaft”, 1916)

    In der originalen Heiligen Schrift (die Bibel nur bis Genesis_11,9) heißt der Kapitalzins “Frucht vom Baum der Erkenntnis”. In der Vorstellungswelt der Dummen ist das Paradies (die freie Marktwirtschaft) jedoch ein “Obstgarten”, in dem verbotene Früchte auf “Apfelbäumchen” wachsen und nicht durch die Mehrarbeit anderer. Darum sind allgemeiner Wohlstand und der Weltfrieden für die Dummen unvorstellbar; und die “Vielzuvielen” müssen dann wohl “Gott-gewollt” sein:

    Macht oder Konkurrenz

    • Sie sollten ein wenig mehr echten Theologen zuhören oder einfachen Nonnen und weniger irgendwelche Wirtschaftsinterpretationen in die Bibel reinzuhauen.

  2. Persönliche Freiheit und Sozialordnung

    “Der historische Liberalismus hat versagt – nicht als Liberalismus, sondern in seiner verhängnisvollen Verquickung mit dem Kapitalismus. Er hat versagt – nicht weil er zuviel, sondern weil er zu wenig Freiheit verwirklichte. Hier liegt der folgenschwere Trugschluss der sozialistischen Gegenströmung. Die liberalistische Wirtschaft war in Wahrheit keine freie, sondern eine vermachtete Wirtschaft, vermachtet durch Monopolbildung, kapitalistische Machtballungen, durch Konzerne und Trusts, die das Wirtschaftsleben über Preise, Zinsen und Löhne nach ihren eigenen Interessen bestimmten. Wo durch Monopole und Oligopole, durch Konzerne und Trusts der freie Wettbewerb entstellt und gefälscht, die freie Konkurrenzwirtschaft unterbunden und zerstört wird, da fehlt die elementare Grundlage eines liberalistischen Systems im ursprünglichen, klaren und eindeutigen Sinn dieses Wortes.
    Der Sozialismus ersetzt die private Vermachtung durch die staatliche Vermachtung der Wirtschaft mit dem Ergebnis, daß die soziale Gerechtigkeit keinesfalls erhöht, aber die automatische und rationelle Funktionstüchtigkeit der Wirtschaft entscheidend geschwächt wird. Der historische Weg, die unerwünschten sozialen Auswirkungen einer fehlerhaften Wirtschaftsordnung durch politische Maßnahmen und staatliche Eingriffe zu beseitigen, musste notwendig scheitern. Eine brauchbare Sozialordnung kann nicht mit bürokratischen Mitteln erzwungen werden, sondern nur aus einer richtig funktionierenden Wirtschaftsordnung erwachsen. Nur eine natürliche, dynamische Gesellschaftsordnung auf der gesicherten Basis einer natürlichen, dynamischen Wirtschaftsordnung ist stabil und kann ohne großen Aufwand an bürokratischen Mitteln und gesetzlichen Regelungen nachträglich noch politisch-rechtlich gesichert werden, soweit dies überhaupt noch erforderlich ist.”

    Dr. Ernst Winkler (aus Magna Charta der Sozialen Marktwirtschaft, 1951)

    Alles andere ist dummes Geschwätz. Ohne eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform sind allgemeiner Wohlstand, eine saubere Umwelt und der Weltfrieden prinzipiell unmöglich. Es blieb allein die Frage zu klären: Warum konnte die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft = freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) bis heute nicht verwirklicht werden? Antwort: Der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation setzt die Überwindung der Religion, den Erkenntnisprozess der Auferstehung, voraus:

    Einführung in die Wahrheit

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