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Wie so häufig bei Katholischen Themen entpuppt sich wieder etwas als Lüge und Propaganda. Wie die Spanische Inquisition:

http://kath.net/news/42352

[…]Die Spanische Inquisition gilt heute selbst unter Katholiken als eines der schlimmsten Verbrechen der Kirchengeschichte. Eine Dokumentation des britischen Fernsehsenders BBC stellte bereits vor einigen Jahren die historischen Tatsachen und Hintergründe dar und entlarvt die Übertreibungen und Lügen der bis heute verbreiteten „Schwarzen Legende“. Im deutschsprachigen Raum wurde die Doku nie ausgestrahlt.[…]

Besonders lustig:

„- Gefangene des säkularen Rechtssystem riefen Gotteslästerungen aus, um in die Gefängnisse der Inquisition überstellt zu werden und damit den Misshandlungen in den weltlichen Haftanstalten zu entgehen.“

Die Dokumentation vom BBC ist von 1994.. Man merkt richtig wie Menschen gerne hassen.. den Fehler habe ich auch gemacht.

http://www.youtube.com/watch?v=CY-pS6iLFuc

Templarii

 

10 Kommentare zu “Die Spanische Inquisition, eine „Schwarze Legende“

  1. Während in deutschen Medien derzeit eine „schwarze Legende“ gegen den neu gewählten Papst Franziskus gestrickt wird, finden sich in den Medien seiner Heimat neue Details über die wahre Rolle des damaligen Jesuitenprovinzials Jorge Mario Bergoglio in der argentinischen Militärdiktatur.

  2. Wer der Propagandamaschinerie glaubt fällt stets auf die Märchen herein. Natürlich war die Inquisition an ihre eigentlichen Aufgabe gebunden. Es gab auch vereinzelt Inqusitoren, die die Menge ermordete, weil sie doch gar zu grausam waren.
    Aber im Großen und Ganzen mussten sie auch auf weltliche Folterknechte zurückgreifen.

    Die Inquisition kurbelt die Phantasien an. Aber sie waren weit weniger schlimm als man es heute denkt. Und das Märchen (wie es meine Geschichtslehrerin noch erzählte), dass jede Rothaarige ihre Haarfarbe zu verändern suchte, ist schlichtweg nur ein Märchen.

      • Das oder mit Filmen wie „Hexen bis aufs Blut gequält“.
        Es bestätigt eher, dass Menschen gern dazu neigen die Vergangenheit links liegen zu lassen.
        Schade eigentlich, als Menschen könnten wir viele Fehler vermeiden dadurch.

        Ich kann dir da eher die Sachliteratur empfehlen. Dabei meine ich so Bücher wie die „Constitutio Criminalis Theresiana“. Oder schlichtweg Tatsachenberichte von Überlebenden. Zwar teilweise staubtrocken, aber ziemlich interessant, wenn der Kontext berücksichtigt wird.

      • Ich selber würde das auch gerne lesen. Mehr Informationen dazu sind inzwischen essenziell wichtig in Europa. Danke für „Constitutio Criminalis Theresiana“. Mal sehen wann die Zeit dafür kommt.

  3. Lesematerial dazu gibt es sehr vieles. Bücher über Bücher. Oft wiedergekaut und nichts Neues dabei.
    Zieh einmal Parallelen:
    Vampyrhysterie, Werwolflegenden, Inquisition, 30jähriger Krieg …
    Vieles davon spielte sich im deutschsprachigen Raum ab, etliches an der Grenze zum französischen Gebiet. Soweit ich das zu beurteilen vermag sind viele dieser Punkte übergreifend. Wo zB GB Hexen nicht verbrannte sondern aufhängte. Die einzige wirkliche Hexenverfolgung in den USA sich auf Salem bezog und im Osten Europas mehr der Vampirbereich sich auftat.

    Buchtipps sind zB
    Henrich der Werwolf
    die ganzen Gesetzestexte der damaligen Zeit (zB Die Tortur – von Hebgig aus dem Bechtermünz Verlag)

    Als „Basis“ sind diese beiden Bände durchaus brauchbar.
    LG

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