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Die Ideologien beherrschen viele Menschen. Es ist kaum nachzuvollziehen was für einen Blödsinn viele Menschen mit sich herumtragen und dem anhängen wie Heroinsüchtige. Wenn es jemanden nicht klar ist worum es geht – es gibt ein Beispiel namens Lyssenkonismus:

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/wissenschaft-im-dienst-der-ideologie/

[…]“1927 erzählte er einem Reporter der ‘Pravda’, er könne Felder ohne Düngemittel und Mineralien fruchtbar machen. Das ist natürlich unwissenschaftlicher Unfug; seit Liebig ab dem Jahr 1840 die Agrochemie begründete, wissen wir unzweifelhaft, dass Pflanzen sich von Mineralsalzen, CO2, Licht und Wasser ernähren und dass keine dieser Komponenten ersetzbar ist und dass keine weiteren Komponenten gebraucht werden oder einen tatsächlichen physiologischen Nutzen hätten.

Doch Lyssenko passte ins Schema, er war ‘barfüssig’ (bäuerlicher Herkunft im Gegensatz zu den etablierten Wissenschaftlern die damals noch aus dem ‘bourgeoisen’ Milieu stammten), er versprach eine ‘Revolution’ im revolutionären Rußland und er fand offenbar den richtigen ‘sozialistischen’ Ton.

iologen, die ihm widersprachen, waren „Fliegen-Liebhaber und Menschenhasser“

Und so wurde ein ‘Experte’ geboren, dem die Presse gierig an den Lippen hing.

Mit diesem Ruf trat er nun auf und versprach, das vom Zentralkomitee geforderte Wunder zu vollbringen. Er selbst glaubte natürlich an sich und ein Liebling der Presse war er ohnehin. Die Funktionäre glaubten ihm, weil sie glauben wollten und als selbst Stalin an ihn glaubte, war sein Aufstieg sicher. Für alle Beteiligten war es eine Win-Situation und ein selbstverstärkender Prozess nahm seinen Lauf, der Trofim Lyssenko ganz an die Spitze spülte: Er wurde zum führenden Biologen der Sowjetunion, Präsident der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, Leninpreisträger, Stalinpreisträger, Mitglied des Obersten Sowjet etc. etc.

Gegen diese politisch-propagandistische Karriere und Machtübernahme hatten die konventionellen Wissenschaftler, obwohl international angesehen, keine Chance. Ihnen fehle ganz einfach das Talent und der Wille, sich auf diese Art Gehör zu verschaffen. Es ist ja bekannt: Ein Scharlatan kann in einer Stunde mehr Postulate aufstellen als ein Wissenschaftler in einem ganze Leben widerlegen kann. Die wissenschaftliche Diskussion versagt regelmässig wenn der Scharlatan sich nicht an die Spielregeln hält, in der öffentlichen Meinung gewinnt der geschicktere Demagoge.“[…]

Beim Lyssenkonismus geht es also um „des Kaisers neue Kleider“ mit Millionen Hungertoten damit die Ideologie der „Menschenbefreiung“ Recht hat. Das Elementare darum ist aber nicht die Geschichte im Hintergrund, sondern der Aktuelle Umgang damit. So gibt es im Deutschen Wikipedia einen anders gearteten Eintrag über Lyssenko als im Englischen:

Der Lyssenkoismus war ein Auswuchs des Umstandes, dass ein pseudowissenschaftlicher Ansatz aus ideologischen Gründen in einer totalitären Diktatur mit allen Mitteln gefördert wurde.(Wiki de)

Diese Definition greift zu kurz! Sie ist zu bequem und zu selbstsicher. Lyssenkoismus ist nicht auf Lyssenko und nicht auf stalinistische Diktaturen als Nährboden beschränkt. Es handelt sich vielmehr um ein geradezu universelles Phänomen, das sowohl zeitlos wie unabhängig von der Gesellschaftsform ist.

Die Definition des englischen Wiki kommt dem näher:
Lysenkoism is used metaphorically to describe the manipulation or distortion of the scientific process as a way to reach a predetermined conclusion as dictated by an ideological bias, often related to social or political objectives

Lyssenkoismus ist eine Methapher für die Manipulation oder Entstellung/Verzerrung des wissenschaftlichen Findungsprozesses um zu einem vordefinierten Ergebnis zu kommen welches durch ideologische Voreingenommenheit diktiert wird und oft soziale oder politische Ziele verfolgt.

Anhand des Unterschiedes zwischen den verschiedenen Definitionen kann man merken wie sehr dass deutsche Wikipedia Ideologisch geführt wird. Die Wahrheitsfähigkeit im deutschen ist viel niedriger als im englischen Wikipedia. Man legt sich etwas zurecht.

Ein Weiteres Beispiel für den Ideologiewahn sieht man in den Kommentaren zu einem neuem Ansatz des Wildtierschutzes in Afrika: http://www.freitum.de/2013/04/schutz-von-bedrohten-tierarten.html

In diesem Beitrag wird dargelegt wie Eigentumsrechte an Wildtieren durch lokale Einwohner beim Wildtierschutz helfen. Wenn die Ökonomischen Anreize umgedreht werden und die Völker mehr durch den Schutz der Wildtiere als durch Wilderei verdienen können, ändert sich die gesamte Gesellschaftliche Situation. Anscheinend hat es sich schon bewährt. Nun muss man sich mal die Kommentare ansehen die einfach nur Typisch für Ideologiesüchtige sind:

„Ich habe nun wirklich einige Zeit über diesen für mich doch sehr erschreckenden Text nachdenken müssen.
Das hat mich sehr zum Verzweifeln gebracht ob mein Veganismus zu einer libertären Weltanschauung passt oder eher nicht. Fakt ist, mir sind Tierrechte und der Veganismus wichtiger als eine konsequent libertäre Weltanschauung.

Mein Problem bei diesem Text ist einfach, das er aus Wildtieren Nutztiere macht und der Urheber in den Wildtieren eine Ressource.“

Es geht also dem Typen nicht darum dass Tiere gerettet werden sondern darum dass die Art wie man die Tiere rettet ihm nicht passt. Daran merkt man dass es ihm in wirklichkeit nicht darum geht die Tiere zu schützen sondern er dieses Verhalten an den Tag legt um sich „Gut“ zu fühlen oder um einen Moralischen Standpunkt einzunehmen über den er sich identifiziert oder sie ihm Macht verleiht. Mit Logik und Zielbewusstsein – also Tiere retten – hat das nichts zu tun.

Und dies ist schon dass ganze Problem. Man ist so selbstverliebt dass man sowohl die Ökonomische Realität und die Ökonomischen Ursachen für die Wilderei nicht wahrhaben will und sich lieber als Moralisch Höher einordnet als die „Bösen Wilderer“ die einfach so aus ihrer inheränten Fiesheit Tiere quälen. Das Erklärmodell „Böse Gier“ und „Ich bin der Gute Kämpfer gegen das Böse“ hat die Menschen süchtig gemacht. (Naja, die fehlenden Vitamine und Spurenelemente aufgrund von Veganismus tragen auch zu einer bestimmten Denkunflexibilität bei..)

Man kann es auch an der Tatsache erkennen dass in Europa ganze Wälder für Windparks abgeholzt werden – oder Landschaften zugebaut. Aus Umweltschutzgründen die Umwelt zerstören, dass ist Ideologie im Endstadium.

Da die Menschen nichts anderes in der Seele hat als SICH. „Ich denke also bin ich“ wie es im Buche steht. Dem opfert man auch mal gern die Realität. Aberglaube.

Anhand der Früchte dieser Denkerei kann man wohl annehmen dass so manche Ideologien Dämonischen Ursprungs sind. Aber natürlich sind Menschen auch selbst in der Lage sich Unsinn einzubilden.

Noch ein Beispiel: http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001409

Ein Kritiker kritisiert die Gentechkritiker und man geht nicht auf seine Argumente ein sondern kümmert sich wie ein Haufen primitiver sabbelnder Barbaren um den vermeintlichen Hintergrund des Autors. Ad hominem anstatt ad factum.

Templarii

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