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Wir brauchen ein System der gegenseitigen Hilfe ohne Staat. Dies ist elementar weil der Staat durch seine Zwangseintreibung von Geld die wichtigste Eigenschaft der gegenseitigen Hilfe auslöscht: Die auf persönlicher Freiheit basierende liebevolle Zuwendung an Bedürftige.

1835 schrieb Alexis de Toqueville:

„Das Gesetz (nach dem eine Gesellschaft für sozial Schwache besteuert wird), entzieht einem Wohlhabenden einen Teil seines Angesparten, ohne seine Zustimmung, der den Armen nur als gierigen Fremden sieht, den der Gesetzgeber dazu einlädt, seinen Reichtum zu teilen.“ Und weiter: „Der Arme, andererseits, empfindet keine Dankbarkeit für einen Nutzen der ihm sowieso niemand nehmen kann und der ihn aber auch nicht ganz befriedigt.“

Es sind die kalten Machtmechanismen des Sozialstaates, die uns in egoistische, kaltblütige berechnende Materialisten verwandelt. Wir selber zwingen uns zu diesem Verhalten.

Die übernatürliche Liebe und hingabe zum Menschen – selbstaufopferung und demütige zuwendung an Menschen die es nach normalen Verhältnissen „nicht verdient haben“, geht dadurch verloren. Ich habe die Ahnung dass Menschen nur dann so handeln und dies auch in einer Gesellschaft dauerhaft gelebt wird, wenn es ein Bewusstsein für diese Form der Liebe gibt – vorgeführt durch den liebenden Gott der sich für uns geopfert hat und starb.

Darum braucht es, glaube ich, im Zeitalter der Atombomben, des Internets, des Photoshops (Fälschungen von Bildern!) und all den gigantischen Werkzeugen die uns zerstören können, eine Gesellschaft die wieder aktiv Christlich ist – mit einer ehrfürchtig respektierten Geistigen Struktur wie sie die Kirche (jetzt mal nicht Konfessionell gedacht) ist. Dies inspiriert und formt.

Ohne dies verflüchtigt sich all der Ethos innerhalb einer Generation – wie wir es jetzt gerade wieder erleben. Denn homo homini lupus wie die Europäer es schon seit den Zeiten der Römer wissen.

Templarii

3 Kommentare zu “Sozialhilfe ohne Staat

  1. Wer Killerspiele wie Ego Shooter, Gewaltvideos und die Angebote der Medien an unseren Kindern und Jugendlichen mit diesem Wissen erneut unter die Lupe nimmt, sieht klar, wie sehr noch darwinistische Modelle die Erziehung beeinflussen. Wie wichtig für die Kultur des Friedens wäre es, unserer Jugend eine bessere Alternative anzubieten.

    • Aber eine „Kultur des Friedens“ beinhaltet eine wichtige Sache:

      „Willst Du Frieden, dann rüste für den Krieg.“

      und

      „Eine Bewaffnete Gesellschaft ist eine höfliche Gesellschaft.“

      Man kann Menschen nicht zum Frieden zwingen und auch nicht dorthin erziehen. Sie müssen es lieben und wollen. Dies kann nur Gott.

  2. Um doch noch einmal die Kurve zu wwalkies Text hier zu kriegen: Die entsprechenden Blogs von GvG sind wie er selber sagt auf eine bestimmte Art von Reaktion angelegt. Dass die dann nicht ausbleibt, ja, herzlichen Glückwunsch, bzw. Tatü Tata, wie Du vielleicht sagen würdest! Ich persönlich habe den Eindruck, dass unter einem Text wie diesem hier eine vernünftige Diskussion sehr viel eher möglich ist und auch tatsächlich stattfindet und ehrlich gesagt finde ich das angesichts der Schwere des Themas angebrachter.

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