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Es geschieht fast völlig geräuschlos bis etwas Neues in mir aufpoppt und mir wieder einmal zeigt was Liebe überhaupt ist.

Früher wollte ich jemand sein um meine innere Leere zu füllen, Heute möchte ich etwas erreichen um meine innere Fülle zu bezeugen.

Dieser Satz kam vor einigen Tagen in meinen Kopf und brachte mich innerlich zum Lächeln. Ich erinnerte mich an die vielen Momente in denen ich mich verzweifelt fragte wozu das Leben den gut sei, wozu ich dieses Leid hier ertragen muss oder wem das nütze.

Wie sehr ich in mir den Weltschmerz trug, verzweifelt wegen der Ungerechtigkeit, verzweifelt wegen der Macht des Bösen, der Gewalt, der Dummheit und Habgier.

Und nun stehe ich da, kann lächeln, kann fühlen wie ein warmes Licht in mir strahlt und ich wie an einem Strand stehe während meine Füße vom sanften Wasser des Sees Genezareth umspült. Das Lächeln des gekreuzigten Gottes erfüllt mich mit ruhiger Freude, ich fühle das Wohlwollen eines uralten Freundes.

Inzwischen stehe ich nicht mehr so sehr unter der Fuchtel meiner Sünden, sondern wehre mich immer intensiver gegen Negativität, Gier, Lüsternheit, Erbärmlichkeit und Trunksucht. Immer stärke fühle ich wie sehr diese Negativität mich stört und behindert, wie sehr es mich bremst wie ein geplatzter Autoreifen oder ein abgestürzter Computer.

Ich danke Gott dafür dass er mich rettete, dass er mir den Weg hinaus aus dem Abgrund mit seinem Blut bezahlte, seine Tränen wuschen den Dreck aus meinen Wunden, die stechenden Dornen übertönen meine Habgier.

Doch ich muss zugeben es ist hart. Im Angesichte solch kraftvoller Sanftmut merkt man den starken Kontrast zur eigenen Primitivität. Ich bin ein Perfektionist und es ist schwer diesen Perfektionsreflex zu erfassen, ihn Gott zu übergeben und die eigenen Unzulänglichkeiten zu akzeptieren. Um es mal anders zu sagen: Himmeldonnerwetter bin ich ein Arschloch. Ein Primitiver Holzblock der ungefähr so flexibel wie ein Granitstein ist. Nunja, ich habe ja jetzt den Meister rangelassen der dieser wird die Geister die ich rief vertreiben.

Die mannigfaltige Entfaltung der Schönheit erzeugt einen Drang zur Weiterentwicklung die jenseits meiner Vorstellungen war. Und das jede Woche. So manches mal werde ich innerlich umgeworfen wie ein Löwenzahnsamen im Tornado oder die Welt verschwimmt und dreht sich als wäre man im Auge des Orkans.

Doch ich sorge mich nicht, lege sie ab denn er wird bei uns sein alle Tage und er deckt den Tisch im Angesicht der Feinde und seine Liebe deckt alles zu.

Und er ist stärker als meine Schwächen – etwas was sehr beruhigend und inspirierend ist.

Stärker als Schwäche sein, wer kann das denn?

Alles in Allem, ich wünsche selbst meinen ärgsten Feinden ein Treffen mit ihm. Mögen Sie Glücklich in die Ewigkeit eintauchen.

Templarii

Unsere materielle Weltsicht hat keine Antworten.

 

Will jemand seine Depressionen überwinden, dann wende er sich an mich – ich habe da ein paar tolle Tipps.

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