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Seele Christi, heilige mich.
Leib Christi, rette mich.
Blut Christi, tränke mich.
Wasser der Seite Christi, wasche mich.
Leiden Christi, stärke mich.
O guter Jesus, erhöre mich.
Verbirg in Deine Wunden mich.
Von Dir lass nimmer scheiden mich.
Vor dem bösen Feind beschütze mich.
In meiner Todesstunde rufe mich,
zu Dir zu kommen weise mich,
mit Deinen Heiligen zu loben Dich
in Deinem Reiche ewiglich. Amen.

Nun ist es angebracht die einzelnen Sätze zu analysieren, ihre Bedeutung zu erlernen, verstehen warum man diesen oder jenen Satz sagte. Was haben unsere Vorfahren damit gemeint. Warum haben sie diese Worte genutzt – wass zum Beispiel bedeutet „Verbirg mich in Deinen Wunden“? Wieso sollte das Wasser aus der Seite Christi waschen?

Zu bedenken und zu beachten ist, dass dies eine Form der Kommunikation mit dem Übernatürlichen ist. Ich bin fest davon überzeugt dass die Alien-, Fantasy-, Magie-, Esoterik-, Schamanismus-, SciFi-Sehnsucht im verlorenen Kontakt mit dem Übernatürlichen fusst. Es ist schwer zu vermitteln, aber tatsächlich ist es so wie es in der Bibel steht. Christus ist der Weinstock, wir die Reben. Aus uns macht Er den Wein. Er vergeistigt uns.

Hilfreich ist sich vorzustellen als wäre man ein Computerspieler der ein Virtuelles Volk steuert. Das Ziel ist es, dieses Volk zu führen, damit es so vergeistigt, dass die Materielle Form vollständig erhalten bleibt. Eine höhere Form der „Vergeistigung“, nicht das Esoterische abwerfen des Körpers. Kein Platonisches Idealutopia, sondern eine völlig andere und unvorstellbare Form der Vergeistigung von Leib und Seele, von Zeit und Raum.

Ich wünsche mir so sehr dass es endlich zu mehr Leuten kommt, die intensiv und voller Freude genau diesen Gedanken weitergehen..
Templarii

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7 Kommentare zu “Christus Litanei

  1. …dass es endlich zu mehr Leuten kommt, die intensiv und voller Freude genau diesen Gedanken weitergehen.
    Nun, das wünsche ich mir auch. Ich habe es selbst auch getan. Allerdings unter Einbindung des Hinweises auf die Reinkarnation, weil gerade durch sie die Wirklichkeit Christi besonders verständlich wird.

    Zum Vergleich: Der Buddhist lehnt seine Wiederverkörperung ab, weil er ein sinnvolles menschliches Leben auf der Erde für ausgeschlossen hält. Er ist vom Leben auf der Erde dermaßen enttäuscht, daß er eine künftige Wiederholung fürchtet und folglich verhindern will. Die Chance einer Heilung sieht er nicht.

    Der Christ hingegen wird eine Wiederverkörperung herkömmlicher Art – d.h. eine Inkarnation in einem Leihkörper aus der biologischen Erblinie – nicht mehr nötig haben, sobald er mit Hilfe Christi das Urbild seines physischen Leibes einmal erneuert hat. Noch ist wohl niemand von uns so weit. Aber wir alle, die wir ernsthafte Christen sind, arbeiten an der Ausbildung unseres Auferstehungsleibes, auch wenn wir uns dessen nicht bewußt sind. Bis dahin müssen wir immer wieder die Zerstörung unseres vererbten Leihkörpers erfahren und, nach einer Phase der Entkörperung, einen neuen Leihkörper durch neue Eltern suchen.

    Ich betone, daß ohne Einbezug der Reinkarnation die Idee eines „neuen Adam“ unverständlich bleibt und eigentlich keinen Sinn ergibt. Aus den Gräbern wird niemand auferstehen, sobald die Verwesung abgeschlossen ist. Auch Lazarus war nur ganz ansatzweise verwest, bevor er auferweckt wurde. Das Jüngste Gericht bezieht sich auf den Tod der Erde und ihrer Wiedergeburt im „Neuen Jerusalem“. Es kann sich also nur darum handeln, sich aus der Notwendigkeit zur Inkarnation in vererbten und sterblichen Leihkörpern zu befreien. Das ist aber ein langer Prozeß, der nicht in einem einzigen Leben geschieht.

    Der kirchliche Widerstand gegen diesen Gedanken resultiert meines Wissens aus der Tatsache, daß es auch schwarzmagische Praktiken zur Herbeiführung einer physischen Unsterblichkeit gibt, wobei man die Ergebnisse dann sinnigerweise als „Untote“ bezeichnet. Es sind künstlich am Leben gehaltene Astralleiber mit dem Anschein einer Persönlichkeit, die fremde physische Leiber besetzt halten und diese dadurch an der Verwesung hindern.

    Ähnlich und doch etwas anders verhält es sich mit der Figur des Ahasver, eines Juden, der den Gekreuzigten verlacht hat, d.h. der sich dessen heilender Kraft willentlich vollständig entzog und in der Folge in einem unsterblichen physischen Leib gefangen blieb. Um im geistigen Sinne unsterblich zu werden, muß erst der physische Tod durchschritten werden. Dies bleibt dem Ahasver verwehrt. Sein unerlöster physischer Leib hat unbegrenzte Macht erhalten. Nach R.Steiner handelt es sich um ein reales Wesen, welches die Assimilation der Judenheit in die Menschheit verhindert.

    Der Geistleib, den wir durch Christus erlangen, hält uns nicht gefangen. Im Gegenteil: Er steht uns zur freien Verfügung. Er wird materialisiert und wieder dematerialisiert. Maria Magdalena hat das so erlebt, ebenso die Jünger bis hin zum Ereignis der – fälschlich so genannten – Himmelfahrt.

    Christus ist ein Geist, ein Gott, der Macht über den physischen Leib hat. Der Schwarzmagier will umgekehrt dem ungeläuterten physischen Leib soviel künstliche Macht geben, daß er Macht über den Geist gewinnt. Das ist der Unterschied!

    Es wäre falsch verstanden, anzunehmen, daß die Materialisation und Dematerialisation des künftigen Auferstehungsleibes auch nur durch Machtwillen möglich sein wird, und nicht durch Liebe. Diese Liebe ist heute noch in physischer (sexueller) Form notwendig, um einen Menschen zur Erde zu rufen. Nur lieben die Eltern sich dabei selbst; sie denken nicht an den Menschen, den sie damit auf die Erde rufen. Zukünftig wird Inkarnation das Zusammenwirken der Liebe von verkörperten Menschen und des noch nicht verkörperten Menschen sein. Vorbild ist die Auferweckung des Lazarus, die dort allerdings schon nicht mehr aus dem Weibe, sondern aus dem Geiste erfolgte.

    In diesem Sinne ist die weitere Evolution zu denken. Das Thema ist unerschöpflich.

    • Ach mensch, Sie wieder mit ihrer Reinkarnation.. Das gibt es nicht. Es gibt nur ein Leben. Fertig. Reinkarnation ist vollkommen Wirr, Unlogisch, nicht in sich konsistent UND mit der Reinkarnation gibt es gar keinen Grund für Jesus Christus.

      Hören Sie doch auf damit und trinken Sie ein paar Liter exorziertes Weihwasser..

      • Christen erkennt man auch am Umgang miteinander erkennt, so heißt es.

        Ich wünsche Ihnen geistlichen Beistand – und uns allen ausreichend Weihwasser. 😉

      • exorziertes Weihwasser schmeckt grossartig.

        Ja Christen erkennt man im Umgang miteinander. Ich bin aber kein „bürgerlicher pseudochrist“ der lange über das verhältnis der Gesichtshälften zueinander intepretiert oder darüber diskutiert wie viele Engel auf die Spitze einer Stecknadel passen während in Ägypten koptische 4-jährige mit Messern massakriert werden, ihnen die vagina zerschnitten wird nur weil sie Christen sind. Währenddessen werden Bischöfe geköpft, Christen weltweit ermordet, österreicher entführt, weisse englische Mädchen von 11 Jahren von Moslems zur Prostitution gezwungen und überall brennt es immer mehr und mehr.

        Gott hasst Heuchler. Er hasst Menschen die Lügen und er ist wütend auf Idioten die über irgend einen Schmarrn diskutieren der weder in der Bibel steht, noch ins ich logisch ist und nur dazu führt dass Menschen mit Bösen absichten ihre gotteslästerungen weiterführen können!

  2. „Gott hasst Heuchler. Er hasst Menschen die Lügen und er ist wütend auf Idioten die über irgend einen Schmarrn diskutieren der weder in der Bibel steht, noch ins ich logisch ist und nur dazu führt dass Menschen mit Bösen absichten ihre gotteslästerungen weiterführen können!“

    Gott ist Liebe. Er haßt nicht und er wird auch nicht wütend, allenfalls zornig, sofern wir uns, wenn wir „Gott“ sagen, auf Jahwe, den Gott des Alten Testaments beziehen. Jetzt aber kommt niemand zum Vater als durch Christus. Da gilt höchstens: „Wer mich verleugnet, den werde ich vor meinem Vater auch verleugnen.“

    Es ist Blasphemie, wenn Sie über Gott behaupten, er sei wütend auf Ihre Meinungsgegner. So haben alle Christenverfolger, die katholischen, evangelischen wie die muslimischen, ebenfalls argumentiert. Sie haben einfach ihre erregte Affektlage auf Gott projiziert. Doch Gott läßt seiner nicht spotten. Machen Sie es diesen Leuten bitte nicht nach!

    Niemand soll denken, daß Gott auf seiner Seite stehe, wenn er anderer Meinung ist als sein Mitmensch. Wir sollen geduldig mit unsereinem umgehen, denn auch Gott ist geduldig mit uns.

    • Gott ist Liebe. Und Liebe bedeutet nicht ständig lächelnd durch die Gegend zu hüpfen. Dieses dämliche euro-buddhismus-gewäsch hat uns mehr Probleme eingebrockt als es gelöst hat. Die total verweichlichten und weltfremden „christen“ schütteln lieber Massenmördern die Hand anstatt sich gegen diese zu wehren.

      Liebe ist keineswegs nur das „warme Gefühl im Bauch“, sondern hat weitaus mehr in sich.

      Wenn ich in der Bibel lese und die Worte von Jesus lese, merke ich sehr wohl dass Gott wütend wird und werden kann. Jesus hat verflucht, geschimpft, in Schranken gewiesen, provoziert und herausgefordert.

      Gott ist kein Pazifist und kein Buddhist. Er ist übrigens auch kein Vegetarier.

      Templarii

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