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in vielen Texten über das Christentum und natürlich über den jetzigen Papst wird von Armut gesprochen. Vieles an diesem Armutsgelabere passt mir überhaupt nicht. Es ist oberflächlich und materialistisch  und Gotteslästernd. Ich werde auf jeden meiner Worte eingehen. Papst Franz macht das was er zu machen hat, Gott zeigt uns damit etwas und dass ist gut so. Man kann dem sehr viel entnehmen und gehorsam annehmen. Nur sind die Gesten, Taten und Worte des Papstes Franz keineswegs ein Widerspruch zu vorherigen Päpsten. Selbst Papst Innozenz aus dem Mittelalter hatte etwas wichtiges zu sagen und wir haben ihm zu gehorchen.

 

Warum ist es oberflächlich?

Es ist oberflächlich weil diese Interpretation des Christentums eine seichte Interpretation ist. Meistens bezieht es sich nur auf einen Satz in der Bibel, dem berühmten Spruch mit dem Kamel. Ich glaube Gott hat genau darum solch einen verwunderlichen Vergleich gewählt um zu testen. Wer ist in der Lage auch weiter als die alltägliche und Neiderfüllte Ablehnung und Verurteilung der Wohlhabenden zu gehen. Gott fragt: „Liebst Du mich mehr als Du wütend bist auf Reiche?!“ Die Episode um Zachäus lesen!

Warum ist es materialistisch?

Fast alle dieser Diskutanten haben eine vollkommen materielle Vorstellung von Armut. Armut findet anscheinend nur auf dem Bankkonto statt. Armut ist das fehlen von Geld. Doch Mangel an Geld ist nur ein Teil dessen was „Arm sein“ bedeutet. Der Kommunismus und der Kapitalismus sind zwei Denksysteme die sich um das Gleiche kreisen – Geld. Die Kommunisten wollen es dem Bösen Kapitalisten wegnehmen weil es den „Armen“ gehört, zu denen sie sich selber zählen, während die Kapitalisten das Geld sammeln und horten. Armut ist vor allem ein geistiges Phänomen. Arm ist man im Kopf, im Herzen, im Geist. Es gibt Menschen die sind Multimillionäre aber sie sind absolut arm – im negativem Sinne, also verzweifelt und fast verrückt vor Schmerz. Andersherum gibt es auch reiche Menschen die viele Millionen und Milliarden haben, die aber mit offenem, klaren, einfachen Herzen vor Gott stehen?

Arm vor Gott sein bedeutet, mit einfachem, ehrlichen, offenem Herzen vor sein Angesicht zu treten. Unschuldig fast, im bewusstsein wie weit Gott oben ist, wie sehr er in das Herz des Menschen schauen kann. Dies kann sowohl ein materiell armer als auch ein materiell reicher Mensch tun. Davon ist es nicht abhängig – wie Zachäus es bewies. Zachäus beweist auch dass das Geld nicht mal redlich verdient sein muss.

Vielleicht sind diese Menschen reich geworden weil Gott es wollte? Vielleicht hat er sie dahin geführt oder er hat sich vollkommen frei dazu entschieden diesen Weg zu gehen? Will da jemand Gottes Souveränität antasten und entscheiden was Gott will und was er mit anderen zu tun gedenkt? Damit kommen wir gleich zum nächsten Punkt – der Gotteslästerung.

Warum ist es Gotteslästernd?

Dahinter steht ein massiver Aberglaube an den Dämon Mammon. Irgendwie wird geglaubt das arme Menschen automatisch besser, heiliger ja dem Himmel näher sind. Es wird dem Dämon Mammon mehr Macht zugestanden als Gott. Gottes Macht wird beschränkt durch eine bestimmte Geldmenge auf dem Konto? Welcher Idiot glaubt denn dass? Weiter führt es zu einer sehr negativen Frucht – Hochmut der Armen. Wir leben tatsächlich in so einer Zeit. Menschen definieren sich darüber dass sie „nichts haben“ oder „zu wenig“ und sind dann andauernd wütend über andere Menschen. Inzwischen gibt es mehr „arme“ Menschen die vom Geld anderer Leute leben als arbeitende Menschen die ihren Lebensunterhalt durch eigene Hände Arbeit verdienen.

Viele dieser Armutspropheten stammen aus reichen Ländern, finanziert durch hoch versteuerte einfache Arbeiter (die immer weniger werden).  Sie scheinen ein schlechtes Gewissen zu haben oder Macht darüber erlangen zu wollen dass Sie anderen ein schlechtes Gewissen einreden. Anscheinend leugnen diese Menschen die Möglichkeit das Gott mit unterschiedlichen Menschen unterschiedliches vor hat. Oder mit ganzen Ländern. Es ist lächerlich wenn Europa sich einreden muss das es schlecht ist „wohlhabend“ zu sein, während die halbe Welt hier einwandern möchte um von diesem „schlechten Wohlstand“ zu profitieren.

Der Wohlstand in Europa wird ausschliesslich mit negativem verbunden. Dass viele Menschen sehr lange hart gearbeitet haben – dies wird völlig ignoriert. Die Leistung der eigenen Vorfahren wird geleugnet und marginalisiert. Dies verstösst gegen das 5 Gebot, dem Gebot deinen Vater und deine Mutter zu ehren (und damit Deine Ahnen – alle!). Wenn man sich anhört wie die heute 70 Jährigen geschuftet haben, bekommt man das Grausen. um 3 Uhr in der Nacht nach hause, im Sitzen von der Frau gewaschen während der Mann schlief, um halb 6 wieder raus um weiter zu arbeiten. DAS ist der Ursprung für den Wohlstand Europas, nicht irgendwelche „Kolonialhorrorgeschichten“.

Vielleicht hat Gott Europa den Wohlstand gegeben DAMIT er damit etwas tue? Damit er diese Welt dem Herr der Welt ein Stückchen entreisst? Gott fordert uns, er fordert uns bis aufs Äusserste.

Einfach gegen „Reichtum“ sein, ist billig. Vor allem wenn man einen vollen Bauch hat. Das ist keine Herausforderung und es ist verlogen. Materielle Armut ist nichts schönes, es ist unangenehm, Gott will nicht das es uns schlecht geht, er möchte dass es uns gut geht. Darum ist er auch am Kreuz gestorben. Gott will das wir arm vor ihm sind, nicht arm vor der Welt. Es gibt viele reiche Mesnchen die viel mehr für die armen Menschen getan haben als 80 Millionen „arme“ Menschen die dauernd gegen Reiche zetern.

Darum gefällt mir das Gelabere um die Armut nicht. Sie ist oberflächlich und scheint aus der Faulheit heraus zu kommen über Erfolg, Wohlstand und anderes nachzudenken. Und natürlich aus der Angst die Verantwortung zu übernehmen. Letztlich versucht dadurch jemand auf kosten anderer besser zu fühlen.

Templarii

 

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17 Kommentare zu “Was ist Armut

  1. Hoffentlich genügt die Antwort. Denn die Frage nach dem „Grund der Armut in den Entwicklungsländern“ enthält eine Falle – und die Schwierigkeit einer einfachen Antwort, von der der Schreiber des Leserbriefs berichtet, zeugt davon, dass er ihr nicht ganz entgangen ist. Es ist nämlich nicht klar, ob nach dem Grund der Armut oder nach dem Grund der besonders großen Armut gefragt wird; im zweiten Fall gilt das Übermaß der Armut als kritikwürdiger Skandal und der Grund, der gesucht wird, ist einer für eine Abweichung von einem Normalmaß. Diese Fassung der Frage ist beliebt bei der Solidaritätsbewegung, bei Antiglobalisierungs-Gruppen, sowie bei den christlichen Kirchen mit ihren Kollekten: „Brot für die Welt“. Tatsächlich ist der Unterschied in Gesundheit, Lebenserwartung und Lebensstandard ja riesig: Die in der Dritten Welt verhungern, die in der Ersten sehen ihnen dabei am Farbfernseher zu – und freuen sich, dass es ihnen gut geht, vergleichsweise wenigstens. Manche Lohnarbeiter des Nordens können sich sogar Reisen in die Reviere der pittoresken Armut leisten und sich mit ihrem Urlaubsgeld dort wie Herren aufführen. Dennoch ändert das nichts an ihrer ökonomischen Stellung – und die teilen sie mit den Paupers, von denen sie sich im Urlaub bedienen lassen. Ihr Unterscheid entsteht auf Basis ihrer Gleichheit: Beide können nur leben, wenn sie fürs Kapital leben. Deshalb verdienen die einen Lohn, mit dem sie recht und schlecht auskommen, und verhungern die anderen.

    • Warum hat Asien geschafft sich aus der Armut heraus zu arbeiten, Afrika aber nicht?

      Wieso ist es die „schuld“ der reichen, dass die armen Arm sind? Vielleicht sind die reichen schlicht fleissiger: Früher aufstehen, mehr arbeiten?

      Templarii

      • Ohne Armut gibt es kein Reichtum. Das ist relativ einfach. Die Summe der Schulden und Vermögen ist Null. Wenn eine Gruppe unendlich viel Eigentum hat, dann muss es eine Gruppe mit wenig geben. Daran lässt sich nicht rütteln. Asien hat es geschafft, da es starke staatliche Eingriffe in die Wirtschaft gab und gibt. Afrika steht da schlechter da. Auch sind viele asiatische Staaten kulturell homogener. Früher aufstehen und mehr arbeiten, so einfach ist es nicht. Viele Menschen in Afrika arbeiten fleißig. Die Arbeitsteilung ist deutlich geringer. Somit ist die Produktivität geringer und es gibt weniger Güter zu verteilen.

        „Wieso ist es die “schuld” der reichen, dass die armen Arm sind?“
        Das System ist Schuld. Es lässt eine massive Ungleichverteilung zu. Die Reichen sind insofern Schuld:
        weil sie zwischen Staaten
        Wirtschaftssanktionen verhängen, Zölle, militärische Eingriffe durchführen
        innerhalb von Staaten
        Steuern vermeiden, Lobbyarbeit und Wirtschaftsforschung betreiben um Meinungen in ihrem Sinne zu beeinflussen, viele Ressourcen verschwendet werden zum Schutz ihres Reichtum (Bankenrettung)

      • Das ist falsch. Ihr Verständnis von Wirtschaft ist schlicht falsch. Reichtum entsteht nicht indem man anderen was weg nimmt, Reichtum entsteht indem man spart und nicht alles weggibt. Reichtum entsteht indem man fleissig arbeitet, etwas schafft das andere wollen und ihnen verkauft. Es hat sehr viel mit früh aufstehen und arbeiten zu tun. Nicht unbedingt zeitlich mehr sondern Intelligenter. Zum Beispiel gibt es einen der den ganzen Tag Holz abgeholzt hat und nun das Holz verkauft – er hat mit seiner ZEIT und seiner KRAFT etwas hergestellt das andere wollen – um selber ZEIT zu sparen die sie vielleicht mit ihren Kindern teilen wollen. Und so weiter.

        Schulden und Vermögen stehen sich nicht eins zu eins Gegenüber, das ist eine völlig vereinfachte und primitive Wahrnehmung von der Finanzwirtschaft.

        Ihre Vorstellung ist total statisch. Der Markt ist riesig und sehr fluktuativ, genauso wie das Wetter, die Meere oder Wälder. Es gibt überall Möglichkeiten, Wissensschätze, Abenteuer, neue Freunde und so weiter.

        Wenn Sie wirklich wissen wollen wie Geld und Wirtschaft funktioniert, sollten Sie es hier versuchen: http://mises.de/

        Das was Sie über Wirtschaft wissen ist Vulgärwissenschaft aus dem 19 Jahrhunderts. Wir leben im Jahre 2013…

  2. Hoffentlich genügt die Antwort. Denn die Frage nach dem „Grund der Armut in den Entwicklungsländern“ enthält eine Falle – und die Schwierigkeit einer einfachen Antwort, von der der Schreiber des Leserbriefs berichtet, zeugt davon, dass er ihr nicht ganz entgangen ist. Es ist nämlich nicht klar, ob nach dem Grund der Armut oder nach dem Grund der besonders großen Armut gefragt wird; im zweiten Fall gilt das Übermaß der Armut als kritikwürdiger Skandal und der Grund, der gesucht wird, ist einer für eine Abweichung von einem Normalmaß. Diese Fassung der Frage ist beliebt bei der Solidaritätsbewegung, bei Antiglobalisierungs-Gruppen, sowie bei den christlichen Kirchen mit ihren Kollekten: „Brot für die Welt“. Tatsächlich ist der Unterschied in Gesundheit, Lebenserwartung und Lebensstandard ja riesig: Die in der Dritten Welt verhungern, die in der Ersten sehen ihnen dabei am Farbfernseher zu – und freuen sich, dass es ihnen gut geht, vergleichsweise wenigstens. Manche Lohnarbeiter des Nordens können sich sogar Reisen in die Reviere der pittoresken Armut leisten und sich mit ihrem Urlaubsgeld dort wie Herren aufführen. Dennoch ändert das nichts an ihrer ökonomischen Stellung – und die teilen sie mit den Paupers, von denen sie sich im Urlaub bedienen lassen. Ihr Unterscheid entsteht auf Basis ihrer Gleichheit: Beide können nur leben, wenn sie fürs Kapital leben. Deshalb verdienen die einen Lohn, mit dem sie recht und schlecht auskommen, und verhungern die anderen.

    • Ja aber – warum hungern sie? Warum hungern sie seit 40 Jahren? Wie lange wollen sie noch hungern? Was ist dort los? Wer zerstört denn die Staädte, Strassen, die Infrastruktur, die Küchen, die Schulen? Sind dort Bürgerkriege? Warum sind dort Bürgerkriege? Wer zettelt sie an? Warum?

      Ist an der Armut Zentralafrikas der „böse Westen“ schuld oder die Bösen Afrikanischen Despoten oder Islamisten die das Land ausbeuten wie im Rest Islamistan? Wie schaut es in Südafrika aus? Warum schaut es in Südafrika so aus wie es jetzt dort ausschaut? Hungern dort auch Menschen?

      Was ist wenn die gesamte Hilfeindustrie die Armut erst verursacht?

  3. „Das ist falsch. Ihr Verständnis von Wirtschaft ist schlicht falsch. Reichtum entsteht nicht indem man anderen was weg nimmt, Reichtum entsteht indem man spart und nicht alles weggibt.“
    Sie haben keine Ahnung wie unser Geldsystem funktioniert oder? Lesen sie den Artikel über die EZB auf der Wikipedia.
    Reichtum entsteht indem man spart, dass ist richtig. Aber es können nicht alle gleichzeitig sparen. Irgendjemand muss das Ersparte verwenden.

    „Es hat sehr viel mit früh aufstehen und arbeiten zu tun. Nicht unbedingt zeitlich mehr sondern Intelligenter. Zum Beispiel gibt es einen der den ganzen Tag Holz abgeholzt hat und nun das Holz verkauft – er hat mit seiner ZEIT und seiner KRAFT etwas hergestellt das andere wollen – um selber ZEIT zu sparen die sie vielleicht mit ihren Kindern teilen wollen. Und so weiter.“
    Warum werden dann einige Menschen reich und andere nicht? Weil das System es ihnen erlaubt. Es ermöglicht, dass Spitzenmanager sich gegenseitig die Löhne bestimmen dürfen. Es erlaubt unendliches Eigentum. Wie kann jemand Land als Eigentum haben, wie legitimiert sich Eigentum eigentlich?
    Eine Volkswirtschaft produziert jährlich x Güter. Die Verteilung dieser Güter ist eine Frage des vom Menschen geschaffenen System und keine göttliche Fügung.

    „Schulden und Vermögen stehen sich nicht eins zu eins Gegenüber, das ist eine völlig vereinfachte und primitive Wahrnehmung von der Finanzwirtschaft.“
    Ist es nicht. So funktioniert unser heutiges Kreditgeldsystem.

    „Ihre Vorstellung ist total statisch. Der Markt ist riesig und sehr fluktuativ, genauso wie das Wetter, die Meere oder Wälder. Es gibt überall Möglichkeiten, Wissensschätze, Abenteuer, neue Freunde und so weiter.“
    Wenn das stimmen würde, dann müsste es eine große Fluktuation und Durchlässigkeit zwischen Arm und Reich geben. Dem ist aber nicht so.

    „Wenn Sie wirklich wissen wollen wie Geld und Wirtschaft funktioniert, sollten Sie es hier versuchen: http://mises.de/
    Das was Sie über Wirtschaft wissen ist Vulgärwissenschaft aus dem 19 Jahrhunderts. Wir leben im Jahre 2013…“
    Und sie zitieren einen klassischen Öknonomen. Sehr modern. Es gibt vielfälltige Ansätze von Hayek, Friedmann über Stieglitz, Keynes, Krugmann, Flassbeck, bis hin zu Marx. Mises ist einer von vielen. Seine Annahmen der Marktwirtschaft sind fragwürdig. Seine Schlussfolgerungen beruhen auf Logik. Da er seine Annahmen an den Anfang stellen muss, sind die logischen Ableitungen von ihnen abhängig. Damit ist nicht bewiesen, außer das seine Logik im besten Falle schlüssig ist.

    • Ich soll in der Wikipedia lesen? Soll das ein Witz sein? Wikipedia ist doch die Propagandaabteilung alter KPD Leute schlechthin. Da wird alles gelöscht was nicht in das Weltbild bestimmter Gruppen passt.

      Sparen bedeutet dass man den Konsum auf später verlegt. Erst durch das Sparen des Geldes sind Investitionen möglich. Das die EZB einfach Geld druckt weil die SPD ihren Wählern den 14 Monatslohn versprochen hat ist mir auch klar. Was daraus folgt aber niemanden – oder es interessiert niemanden.

      Warum manche Menschen reich werden und andere nicht? Fleis, Zufall, Glück. Sind sie wirklich der Meinung dass „das System“ irgendwie rational und kontrolliert ist? Glauben Sie wirklich dass irgendjemand das alles unter Kontrolle hat? Ein Wirtschaftsystem mit 7 Millarden teilehmern und zig Währungen, hunderttausenden von Grossfirmen und Staaten? Sind Sie Grössenwahnsinnig?

      Natürlich dürfen Spitzenmanager sich ihre Löhne bestimmen, darum sind sie Spitzenmanager. Scheisse ist halt wenn sie für ihre Taten nicht Verantwortung übernehmen müssen, also wenn sie Pleite gehen dass sie dennoch viel Kohle passieren. Das ist ungerecht.

      Eigentum legitimiert sich daher, dass jemand frei verfügbares in Anspruch genommen hat. Dadurch legitimiet sich Eigentum. Oder er hat es erworben. Da wir kaum noch freies Land haben, verlagert sich das ganze auf Geistiges oder Immobilien und Produktionsprozesse. Die Verteilung von Gütern ist selbstverständlich göttliche Fügung in dem Sinne dass man dies nur marginal steuern kann und die Bedürfnisse an Gütern nicht erzwingen kann. Baut jemand zu viele Autos, kauft sie keiner. Das „bestimmt“ keiner, das ist ein Ergebnis von Mechanismen. Wen aber Sozialisten die Zentralbank kontrollieren und nach ihrer Planwirtschaft kontrollieren wie viel Geld zur Verfügung steht, ist es schwer zu erkennen ob die steigenden Käufe aufgrund von wirklichem Aufschwung geschehen oder weil mehr Geld auf dem Markt ist und insgeheim von Zentralbankateuren genutzt wird um günstig an Waren zu kommen.

      > „“Schulden und Vermögen stehen sich nicht eins zu eins Gegenüber, das ist eine völlig vereinfachte und primitive Wahrnehmung von der Finanzwirtschaft.”
      Ist es nicht. So funktioniert unser heutiges Kreditgeldsystem.“

      Das ist der Grundsätzliche Mechanismus wie „Wolken oben und Meere unten“, blendet aber die gesamte Dynamik des Systems aus. Kredite werden nämlich mehrheitlich Unternehmen vergeben die damit Investieren und Löhne zahlen. Sie reinvestieren ihren Gewinn um die Kredite zurückzuzahlen oder um neue Kredite aufzunehmen um neues zu machen. Ein Schuldner mit Kreditkartenschulden hat seine Schulden bei der Bank gemacht die ihm diese Kredite gegeben hat. Er hätte aber keinen Kredit aufnehmen müssen sondern lieber sparsam leben und auf den Konsum verzichen können. Man kauft sich kein Haus wenn man es sich nicht leisten kann. Ach warten Sie, genau das hat ja Clinton in den 90er Jahren erlaubt (Verbot arme Menschen aus dem Hauskreditgeschäft auszuschliessen damit ja alle ein Haus haben..) und daraus folgte die gigantische Immobilienkrise die wir bis Heute mittragen. Raten sie mal wer dagegen war? Ach die bösen Banken und Wirtschaftsmenschen.. die Wussten das so etwas passieren würde.

      >“Wenn das stimmen würde, dann müsste es eine große Fluktuation und Durchlässigkeit zwischen Arm und Reich geben. Dem ist aber nicht so.“
      Wollen Sie mich verarschen? Natürlcih gibt es grosse Fluktuationen und Durchlässigkeit. In China sind 300 Millonen Menschen innerhalb der letzten 20 Jahre von absoluter Armut zum grossen Wohlstand gekommen. In Indien ebenso und in Brasilien auch. Osteuropa erholt sich ebenso gerade vom mörderischen Sozialismus und in vielen Ländern etabliert sich eine Mittelschicht. Wo haben sie die letzten 20 Jahre gesteckt? Heute ist es leichter als in all den Jahrhunderten früher wohlhabend und reich zu werden – vor allem wegen all der neuen technologien. Firmen wie Google, Amazon, WordPress, Yahoo, Ebay, buch.ch und all die Mobilfunkfirmen gab es vor wenigen Jahrzehnten nicht.

      Es leben mehrere Milliarden Menschen mehr auf der Welt als vor 20 Jahren. Die mehrheit von denen hungert nicht und arbeitet. In Ländern wie Ägypten aber, in welcher sich die Bevölkerung in dieser Zeit VERDOPPELT hat und der Präsident schon Plakate aufhing mit dem Hinweis nicht mehr Kinder zu machen als man ernähren kann (Also nicht 12!), komtm die Hungersnot bald. Das liegt aber nicht an irgendwelchen Konzernen sondern an Idioten die nicht rechnen können und mehr Kinder machen als sie ernähren können.

      • „Erst durch das Sparen des Geldes sind Investitionen möglich.“
        Dieser Auspruch zeigt, dass sie nicht wissen wie die Wirtschaft funktioniert. Wenn dem so wäre, dann gäbe es viele unserer heutigen Unternehmen und Infrastruktur nicht.

        „Wollen Sie mich verarschen? Natürlcih gibt es grosse Fluktuationen und Durchlässigkeit.“
        Wie viele Milliardäre und Multimillionäre wechseln zwischen oben und unten jährlich? Wer in Deutschland arm geboren ist, bleibt es in der Regel auch. In den USA sieht es nicht besser aus. Die Ungleichheit hat in den letzten Jahren insbesondere in den Industriestaaten zugenommen; Stichwort Gini-Koeffizient.

        „Heute ist es leichter als in all den Jahrhunderten früher wohlhabend und reich zu werden“
        Ein paar schillernde Gestalten machen diese Aussage nicht richtiger. Der Wohlstand war in den 50er-70er Jahren deutlich gleichmäßiger verteilt. Heute ist er in den USA so ungleich verteilt wie vor der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren.

        „Das liegt aber nicht an irgendwelchen Konzernen sondern an Idioten die nicht rechnen können und mehr Kinder machen als sie ernähren können.“
        Drastisch formuliert und zu 50 Prozent richtig. Es liegt an beidem. Konzerne die immer auf Gewinne fixiert sind (Marktwirtschaft). Diese Fixierung muss nicht zwangsläufig mit dem Wohl der Mehrheit der Menschen einhergehen.

      • Woher nehmen Sie diese Dystropischen Weltsichten? Fahren sie nach Shanghai, Peking, Seoul, Brasilia? Wissen Sie eigentlich wie viele Millionäre in den letzten Jahrzehnten aufgekommen sind? Es sind schon so viele dass es zu einem Riesen Markt geworden ist.

        Es ist nicht einfach Erfolg zu haben, dazu braucht man Eier, Mumm, Ehrgeiz, Vernunft, harte Arbeit. Das war vorher so und wird weiterhin so bleiben.

        Wissen Sie überhaupt wie viele Nordkoreaner die nach Deutschland geflohen sind innerhalb von einer Generation ihre Kinder aufs Gymnasium schicken können und sich ein schönes Leben leisten?

        Ich verrate Ihnen etwas: Gleichmässig verteilter Wohlstand ist kein Zeichen für Wohlstand, Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden. Es gibt Menschen die mehr leisten wollen und geschickter sind und es gibt Menschen die faul, dumm, ungeschickt, töricht, lahm, bösartig, neidisch und biestig sind (Hoffendlich nicht alles gleichzeitig).

        Da die USA einen Riesenansturm von ungebildeten Flüchtlingen aus aller Welt hat, vor allem an der Mexikanischen Grenze, ist es nur logisch dass sich dort Armut bildet. Das ist einfache Mathematik. 10.000 Menschen die nicht Lesen und Schreiben können = 10.000 Menschen die nicht Lesen und Schreiben können. Und in einem Hochindustrialisisierten Land kann man nun mal nichts für sie machen ausser ihnen Almosen zu geben. Die bekommen sie auch. Und weil sie diese bekommen kommen noch mehr Menschen in die Staaten. Und dann noch mehr. Und dann noch mehr. Und am Ende sind es mehr Menschen die Sozialhilfe beziehen als Menschen die Steuern zahlen. So wie in Deutschland auch.

        Die Armen unterdrücken die Reichen.

  4. Christus war ein Mensch ohne Reichtum und hat seine Jünger aufgefordert allen Reichtum wegzugeben , seine
    Apostel haben genau das getan. Reichtum und gelebtes Christentum schließen sich gegenseitig aus und alles
    andere steht mit Sicherheit nicht im neuen Testament ,der Bibel. Der Reichtum von ganz wenigen wurde oft ererbt,
    oder basiert auf der Ausbeutung anderer Menschen ,die dann meistents auch die Politik bestimmen und Gesetze
    zu ihrem Vorteil erlassen und deswegen kommen die Reichen nicht in das Königreich Gottes ,so hat es Jesus Christus
    gesagt und so wird es geschehen. Einmal das neue Testament lesen und der Christ weiß bescheid.

    • Jesus war Gott ohne Reichtum, er brauchte kein Reichtum. Er ist Gott. Und die Apostel haben ihren gesamten Besitz weggegeben und sich von Familie und Arbeit getrennt um ihn direkt zu folgen. Genau das haben auch Mönche und Nonnen gemacht.

      Reichtum und gelebtes Christentum schliessen sich überhaupt nicht aus, damit stellen Sie Reichtum über die Macht Gottes.
      Und Reichtum wird nicht vererbt oder durch ausbeutung herbeigeholt sondern durch harte Arbeit und letztlich durch Gottes Gnade gegeben. Glauben Sie ernsthaft das Gott nicht will das es Menschen gut geht? Das wir alle in Sack und Asche laufen sollen? Der reiche Jüngling war nicht deswegen abgewiesen weil er Reich war, sondern weil er ein arroganter selbstgerechter Pharisäer war der nicht erkannte das er nur ein Sünder war. Zachäus hat dies erkannt und er war reich – dennoch ist „das Reich Gottes“ in sein Haus eingekehrt. Einfach im neuen Testament lesen und dann weiss man bescheid.

      Sehr viele aus der Bibel waren Reich, ob Abraham oder Josef der Stiefvater von Jesus (Zimmermann war so etwas wie Architekt heutzutage).

      Templarii

  5. Was hat Abraham ,Josef oder könig Davids Reichtum mit den Aussagen Jesus über Reichtum zu tun?
    Zu diesem Zeitpunkt gab es das Christentum nicht . Und die Apostel haben mit Sicherheit nicht wie
    Mönche gelebt, sonder waren fast alle verheiratet. Sie waren in dieser Welt, aber nicht von dieser
    Welt. Lies einmal das Neue Testament und die Apostelgeschichten und keine theologischen Ausführungen.

    • Jesus Aussagen über Reichtum ist folgende: „Bei Gott ist alles möglich“.

      Die Apostel haben nicht wie Mönche gelebt, spätere Nachfolger aber schon. Sonst gäbe es Mönche gar nicht. Gott hätte das gar nicht zugelassen.

  6. „Es ist nicht einfach Erfolg zu haben, dazu braucht man Eier, Mumm, Ehrgeiz, Vernunft, harte Arbeit. Das war vorher so und wird weiterhin so bleiben.“
    Familie Quant – Ausbeutung von Zwangsarbeitern im Dritten Reich
    Russische Oligarchen – Nutzten den Umbruch des Sowjetreiches und ihre Konakte
    Chinesische Oligarchen – s.o.

    „Ich verrate Ihnen etwas: Gleichmässig verteilter Wohlstand ist kein Zeichen für Wohlstand, Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden. Es gibt Menschen die mehr leisten wollen und geschickter sind und es gibt Menschen die faul, dumm, ungeschickt, töricht, lahm, bösartig, neidisch und biestig sind (Hoffendlich nicht alles gleichzeitig).“
    Studien zeigen, dass in Gesellschaften in der der Wohlstand gleichmäßiger (das heißt nicht das alle gleich viel haben nur die Unterschiede sind nicht so gigantisch) die Zufriedenheit deutlich höher ist. Das ist auch nachvollziehbar. Sind die Unterschiede groß teilt sich die Gesellschaft. Die Reichen leben in noblen Vororten hinter Mauern und haben Angst ihre Geld zu verlieren. Sie wollen keine Steuern zahlen, da sie die öffentlichen Güter nicht verwenden. Auf der anderen Seite der Mauer sinkt die Qualität der öffentlichen Leistungen und die Menschen haben Angst abzurutschen. Der Reichtum vermehrt sich auf wunderbare Weise, da ab einer bestimmten Menge faktisch kein Verlust mehr möglich ist.

    „Und am Ende sind es mehr Menschen die Sozialhilfe beziehen als Menschen die Steuern zahlen. So wie in Deutschland auch.“
    Schade das es nicht stimmt.
    „Die Armen unterdrücken die Reichen.“
    Wenn dem so wäre, warum gibt es dann noch reiche Menschen? Wenn die Armen so mächtig wäre, dann könnten sie das Eigentum der Reichen wegnehmen. Das passiert aber nicht. Widerspruch? Für sie wahrscheinlich nicht.

    • Es werden doch überall Reiche enteignet. Sie bemerken es nur nicht weil es nicht in ihr Weltbild passt. Die aktuelle Finanzkriese ist ein einziger Enteignugnskreislauf.

      Und ihre Beispiele mit „Familie Quandt“. Ich weiss nicht was für ein Wertebild und ein Wirtschaftsbild sie haben, aber 99% aller Firmen sind keine Grosskonzerne sondern KMUs, Kleine und Mittelständische Unternehmen. Die stellen 80% der Arbeitsplätze und zahlen auch recht viel an Steuern (wobei die Grosskonzerne einen riesigen Teil der Steuern zahlen. In der Schweiz 2/3 aller Steuern).

      Wissen Sie, „Reich“ ist man in Deutschland ab einem Einkommen von 5000 Euro. Dies war vor 20 Jahren (Inflation und Euro nicht vergessen..) ein gehobenes Einkommen für Ärzte und Anwälte.

      Nur jetzt kackt Deutschland ab und war wegen der Neidgesellschaft – ich würde sagen das ein riesenhaufen Leute aus Universitätsunkultur und dem Osten sich „getroffen“ haben und ihr Weltbild propagieren.

      Die grössten Unterdrücker sind übrigens die Sozialistischen Staaten gewesen. Die DDR zum Beispiel. Hat die BRD ausgesaugt und dann noch mit Propaganda zugedeckt. Sehr nett..

  7. „Die aktuelle Finanzkriese ist ein einziger Enteignugnskreislauf.“
    Wer wird denn enteignet? Die Summe der Gewinne und der Verluste am Finanzmarkt ist Null. Das heißt die Verluste der Spekulanten sind Gewinne anderer Spekulanten. Wo werden also die Reichen von den Armen enteignet?

    „Und ihre Beispiele mit “Familie Quandt”. Ich weiss nicht was für ein Wertebild und ein Wirtschaftsbild sie haben, aber 99% “
    Es ging um Reichtum und zwar in der Höhe von hunderten Millionen Euro, bzw. mehreren Milliarden Euro. KMU sind da eher nicht dabei.

    „Wissen Sie, “Reich” ist man in Deutschland ab einem Einkommen von 5000 Euro. “
    Darum habe ich immer wieder die sehr hohen Vermögen angegeben. Und ja auch das ist reich. 50% der Bevölkerung haben weniger als 1900 Euro brutto. Allerdings halte ich diesen Reichtum für durchaus noch vertretbar, da diese Einkommen noch erarbeitet werden können.

    „Nur jetzt kackt Deutschland ab und war wegen der Neidgesellschaft – ich würde sagen das ein riesenhaufen Leute aus Universitätsunkultur und dem Osten sich “getroffen” haben und ihr Weltbild propagieren.“
    Eine große Verschwörung. Könnte es nicht auch sein, dass die Realtlöhne seit 15 Jahren sinken. Die Bruttolöhne sind teilweise in diesem Zeitraum auch gesunken (da spielen Steuern keine Rolle). Gleichzeitig sind die Unternehmensgewinne dramatisch gestiegen, aber die Investitionen blieben aus. Die Menschen merken, dass sie mehr arbeiten, zu schlechteren Bedingungen und stagnierenden Löhnen. Dafür sind wir dann Exportweltmeister geworden. Als Belohnung dürfen die Arbeitnehmer die Verzicht geübt haben, die deutschen Banken und Unternehmen über die Eurorettungsschirme freikaufen. Die einzige Bevölkerungsgruppe mit Zuwächsen bei der Vermögensverteilung sind die obersten 10%. Alle anderen kriegen weniger vom Kuchen. Das zeigen die statistischen Daten und die Menschen merken es. Aus diesem Grund und nicht aus Neid
    denken die meisten Menschen es geht ungerecht zu. Aber ihr Weltbild wird prima von der CDU/CSU und der FDP vertreten. Damit diese Parteien sich kein Stück bewegen müssen wurde kurzerhand der Armuts und Reichtumsbericht „angepasst“.

    „Hat die BRD ausgesaugt und dann noch mit Propaganda zugedeckt. “
    Stimmt Quelle hat billig Produkte importiert.

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