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Nun der dritte in meinem noch kurzem Leben. Inzwischen bin ich ja schon zu einem Laien geworden der sich ein wenig auskennt mit der ganzen Christentum-Thematik, etwas was vor 4 Jahren völlig unmöglich gewesen wäre.

Der neue Papst Franziskus ist ganz anders. Neugierig und ein bischen besorgt bin ich grad am abklären was das für ein Mensch ist. Und es ist erstaunlich wie schnell man Gott vergisst – der Heilige Vater wird vom Heiligen Geist auserwählt – auch wenn dieser sich der Menschen bedient.

Manchmal hat man einen Augenblick lang das Bewusstsein dafür, dass Gott vor den Augen des Bobachters einen eleganten Tanzschritt vollzogen hat und man nur bewundernd zuschaut wie er wirkt. Wie einen guten Wein koste ich dass was ich vom neuen Papst mitbekomme. Was sagt er, wie handelt er, welche Zeichen setzt er. Hier einige Eindrücke:

Sympathisch ist der „Buona sera“-Papst, man bekommt etwas von der lateinamerikanischen Leichtigkeit mit:

Und dennoch ist er knallhart. Er hat inzwischen schon mehrmals den Teufel erwähnt, etwas wass vollkommen aus der Diskussion verschwunden ist. Dies ist keine rhetorische Figur seiner Predigten sondern elementar:

http://de.euronews.com/2013/03/15/franziskus-pessimismus-ist-des-teufels/

Für Traditionelle, und ich neige ebenso zur Konservativ-reaktionären erwartungshaltungen im Bezug auf den Gottesdienst (was sonst als Mitglied einer Kirche die von den Kommunisten fast vernichtet worden ist, geht mir weg mit dämlichen Tänzen und Sozio-gelabere…) noch etwas zur alten Messe:

http://wdtprs.com/blog/2013/03/card-bergoglio-in-2007-after-summorum-pontificum/

„Forty-eight hours after Summorum Pontificum, then Card. Bergoglio arranged Holy Mass in the traditional Roman Rite.“ – Übersetzung: Achtunfierzig Stunden nach Summorum Pontificum, arrangierge Cardinal Bergolie die Heilige Messe im traditionellen römischen Ritus.

Dazu ein Gedankengang der mir einleuchtet: Womöglich ist zu dem alten Ritus seitens der Hierarchie alles gesagt und getan worden was nötlig ist. Jetzt liegt es an den Laien und den unteren Hierarchiestufen um es umzusetzen. Wir sind frei! Mehr braucht es nicht, jetzt geht es daran dies im Leben durchzuziehen. Die Laien haben sich zu organisieren und ihrer Liebe zu Gott Beweise zu erbringen. Los gehts, Gott hat gesagt dass es gut ist..

Alles in allem gefällt mir dass er das Thema Teufel direkt anspricht, etwas was mir wichtig ist. Andererseits – „Buona sera!“ und die angenehme Bescheidenheit (Nimmt den Bus statt die Limousine, Zahlt seine Rechnung selbst, schlichte Bekleidung und so weiter..)

Ich verfolge dass ganze weiter, diesmal mit Musik!

Templarii

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Ein Kommentar zu “Päpste sind wie guter Wein

  1. Dennoch muss ich zugeben, es wird langsam etwas seltsam. Spanplatten-Altar? Und dann auch noch anschnauzen während der Zeremonie vor der Balkon?

    Kann es sein dass es doch nicht so dolle ist?

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