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Von Paulus:

Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus. Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie Christus, dem Herrn; denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib. Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen. Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen. So will er die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos. Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er nährt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche. Denn wir sind Glieder seines Leibes. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche. Was euch angeht, so liebe jeder von euch seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann. (Epheser 5, 21-33)

Mal sehen wie viele Personen nicht weiter als zum fünften Satz lesen.. Dieser Text ist auch als Antwort auf den Muslimischen Terror in Ägypten gedacht.

Der Knackpunkt ist, auf welche Art sich die Kirche Christus unterordnet… Nichtchristen wissen es nicht, darum sehen Sie nur Blödsinn in dem Text.

Templarii

29 Kommentare zu “Frauen ordnet euch den Männern unter

  1. Sehen die Muslime das denn nicht genauso? Der islamische Terrorismus in Ägypten richtet sich ja nicht gegen Weiber als solche, sondern gegen die Kopten. Also gegen Christen, welche der Islamisierung widerstehen.

    Wobei noch zu beachten ist, daß der Haß von Muslimen gegen Christen nicht allein in der islamischen Ideologie wurzelt, sondern in der feministisch-hedonistischen Verseuchung, durch sie ihre eigenen Welt bedroht fühlen. Da steckt also ein rationaler Kern drin.

    Nicht der Islam ist für die Menschheit das wirklich Problem, sondern der Feminismus. Denn dieser ist eine Spielart des Atheismus. Und nur durch den Atheismus und seinen Verführungskräften fühlen sich die Muslime wirklich bedroht und reagieren mit einem verzweifelten Terrorismus.

    Es ist bezeichnend, daß als erster Einwand gegen den Islam bei uns immer die „Frauenfeindlichkeit“ kommt, nicht seine religiöse Andersartigkeit. Unsere Religion, das ist der Feminismus.

    Und diese Religion wird verteidigt – ob gegen Katholizismus oder Islam, das spielt in einer Gynokratie keine große Rolle. Demnächst wird dann nicht mehr das Weib, sondern das Tier zum Gott erhoben und verteidigt und die Fleischfresser und Fliegentöter weltweit verfolgt.

      • Das ist eindeutig falsch. Der Islam unterscheidet zwischen Ungläubigen (Animisten) und Buchgläubigen (Juden, Christen, Muslime). Und letztere dürfen steuerpflichtig gemacht, aber nicht umgebracht werden.

        Wenn Sie so undifferenziert verurteilen, wer soll Sie dann noch ernstnehmen? Sie geraten in bedenkliche Nähe zu Leuten, die das Christentum nur als Schutzschild nehmen, um ihren Fremdenhaß zu artikulieren.

      • Ein Arschloch der mir sagt: „Ich bin Grosszügig und Gerecht, wenn Du mir Dein Geld gibts bring ich Dich nicht um“ ist dennoch ein Arschloch der mich erpresst.

        Die Massenmorde an Christen sind überall aufgetreten und treten jetzt wieder auf.

        Lesen Sie den Koran. Ich „hetze“ nicht gegen Ausländer, sondern sage aus: Eine Kultur, die zum Massenmord aufruft ist eine böse Kultur. Und genau so etwas steht im Koran. Aufruf zum permanenten unbegrenzten Massenmord auf der ganzen Welt. Moslems müssen die ganze Welt erobern und alle anderen Zerstören um Allahs Frieden zu bringen..

        Darum:

        Templarii – ausländer und Nachfahre von durch Nazis geraubten Zwangsarbeitern in Deutschland (oh ja, das muss man schreiben weil die Leute von Heute mehr darauf achten WER die Nachricht überbringt anstatt darauf zu achten WAS die Person sagt).

    • Gab es denn schon einen Feminismus, als die Muslime mit „Feuer und Schwert“ den größten Teil Vorderasiens und Nordafrikas eroberten? Der Islam hätte dann ja einen Vorausverteidigung betrieben. Zudem hat es „Ausnahmefrauen“ in allen Kulturen gegeben, auch im Islam. Verhält sich der Islam da situationsangepasst, nicht – wie es der Koran fordert – rigoros?

  2. Ich bin auch Sohn eines KZ-Häftlings (nachzulesen hier), aber was bringt das für eine Sachdiskussion? Und wenn Sie mich schon auffordern, den Qur’an zu lesen: Haben Sie, wie ich, Islamwissenschaft studiert? Der Qur’an enthält, wie die Bibel übrigens auch, äußerst widersprüchliche Aussagen. Haßreden werden durch Aufforderungen wie „Lesen Sie die Bibel bzw. den Koran“ nicht überzeugender!

    Nun, ich weiß, daß ich Sie auch nicht werde überzeugen können. Schade, ich hatte mal gehofft, in Ihnen einen Verteidiger des Christentums zu finden. Mutig sind Sie ja, aber ebenso töricht. Was Sie vorbringen, ist ein Gegen-Islam mit dem Etikett „Christentum“, eben eine Reconquista.

    Das Christentum wird siegen, aber nicht durch das Schwert, sondern durch das Kreuz. Sie haben das Kreuz noch nicht verstanden, mein Herr! Geistig besehen, sind Sie durch und durch ein Muslim.

    • Herr Lenze, sie sind ein Athrophosoph und kein Christ. Das ist ein grosser Unterschied. Den Islam zu lesen ist nicht sehr schwer. Die Wörter sind einfach, die Sätze sind simpel. Die Lebensgeschichte von Mohammed ist einfach zu verstehen.

      Zählen Sie mal auf wie viele Menschen Mohammed geheilt hat. Und ich zähle dann auf wie viele Menschen Jesus ermordet hat. Dann drehen wir die Sache um und sie zählen mir auf wie viele Menschen Jesus geheilt hat und ich zähle ihnen auf wie viele Menschen Mohammed ermordet hat.

      Es ist nicht sehr schwer, sie sind verwirrt und sollten diese Verwirrung durch echtes Christentum beheben. Lassen Sie ab von Rudolf Steiner, einer „bewussten Sonne“, Ahriman und Luzifer. Es ist Blödsinn..

      Das Schwert bringen die Moslems schon von alleine hierher. Es ist schon längst hier.

      Templarii

  3. Es gibt fundamentale Unvereinbarkeiten zwischen Islam und Christentum, und dies ist sogar sehr leicht zu erkennen. Darin stimme ich Ihnen zu. Beide Religionen haben zwar einen gemeinsamen Ursprung, aber sie lassen sich nicht unter einen Hut bringen.

    Dagegen gibt es zwischen Anthroposophie und Christentum keine Unvereinbarkeit. Höchstens zwischen Anthroposophie und dem Katholizismus. Denn der Katholizismus lebt in Unzucht mit heidnischen Kulten, am Rande sogar mit Schwarzer Magie. Jedenfalls grenzt er sich nicht ausdrücklich genug gegen sie ab, was jedem Besucher der Dritten Welt sofort ins Auge springt.

    Viele Studenten der katholischen Theologie geben zu, daß sie nicht an die Auferstehung, ja nicht einmal an Gott glauben; nicht wenige Priester geben es unter vier Augen ebenfalls zu. Ein Anthroposoph hingegen wird die Auferstehung, den Lebendigen Christus, die Trinität, die Wirklichkeit der Engel, der Heiligen, des Himmel und der Hölle, die Erbsünde usw. niemals leugnen. Er würde sich anderenfalls nicht Anthroposoph nennen.

    Der Grund dafür, daß ich einige Schwierigkeiten habe, Sie als Christen anzuerkennen, ist, daß Sie in einer kämpferischen Haltung auftreten, die man bei Christus und bei wahren Christen nicht findet, bei Muslimen hingegen schon, bei den Zeloten zur Jesu allerdings auch. Das waren politische Widerstandskämpfer. Einer von ihnen war Judas, der seinen Herrn verriet.

    Bei Ihnen habe ich den Eindruck – ich sage Eindruck, es ist keine Tatsachenbehauptung -, daß Sie vor längerer Zeit als Muslim ihre Glaubensbrüder verraten haben und selbst verraten worden sind (oder umgekehrt), jedenfalls aus Opposition das Lager gewechselt haben, ohne das Christentum in seinem Wesen verstanden zu haben. Diesen Gedanken werden Sie nicht annehmen, sollen Sie auch nicht. Aber Sie sollten einmal mit ihm „spielen“: Was wäre, wenn? Möglicherweise werden Sie sich selbst dann noch besser kennenlernen.

    • Islam und Christentum haben keinen gemeinsamen Ursprung. Der Islam ist eine schrottige Kopie vom Judentum mit elementen gewisser Gedankengänge des Christentums. Ganz klar warum, ist er doch im Jüdisch-christlichen Bereich entstanden.

      Zwischen Anthroposophie und Christentum gibt es genug Unvereinbarkeiten, allein schon Ariman.

      Der Katholizismus lebt nich in Unzucht mit heidnischen Kulten, sondern ist das einzige was alte Heidnische Kulten übernehmen und Christianisieren kann. Dieser Prozess dauert Jahrhunderte. Was Heutzutage kaputt ist, ist die Theologische Bildung und natürlich die Ungläubigkeit der Christen in Europa. Sie können ihre Protestantische Sicht behalten, aber alte Formen und Farben dürfen und sollen behalten werden, die Sprachen ebenso. Mit Barmherzigkeit soll den Kulturen entgegengetreten werden, ihre Heiligtümer geachtet aber den Kern des Heiligtums durch Jesus Christus ausgetauscht werden. Etwas was in Norddeutschland nicht konsequent genug gemacht worden ist (Stettin ist ein altes Heidnisches Zentrum gewesen, die Protestanten dort kippten um ins Heidnische und am Ende herrscht jetzt das Katholische Polen)

      Laut Katholischem Christentum ist es Häresie zu behaupten dass es kein Okkultes gibt. Nur weil die pseudo-gebildeten behaupten dass es keinen Teufel gibt – heisst es nicht dass die Katholische Lehre das behauptet. Die Ungläubigen Pfaffen glauben und folgen ihren eigenen verwirrten Sinnen.

      Das Christentum ist nicht pazifistisch und war es nie. Wir müssen wehrhaft sein und die unschuldigen verteidigen. Auch mit Waffengewalt. Die lange Geschichte der Schlachten im christlichen Europa sind ein Zeugnis davon. Malta, Wien, Konstantinopel, Rom und überall sonst noch. Der fatalistische-pazifismus hat schon Nordafrika von der Landkarte verschwinden lassen.. Gott selbst hat Kaiser Konstantin zum Sieg geführt und das ehemals heidnische Rom zum Zentrum des Christentums gemacht.

      Sie glauben an die pazifistische Religion des Christus-Lama, eines Buddhas. Dieses Christentum gibt es nicht. Ich selber habe Kosakenblut in mir, meine Vorfahren sind seit 1000 Jahren Christen. Erst ich habe das für 10 Jahre unterbrochen..

      Templarii

  4. T.R.E.Lentze: dann ich ich ja froh, wenn die Muslime laut dem Koran nur die Atheisten und Polytheisten umbringen sollen und nicht die Schriftbesitzer. Da bin ich aber froh, dass ich, sofern ich die dschizya zahle, zwar nur ein Mensch zweiter Klasse bin, aber nicht umgebracht werden darf. Schön auch, dass ich dann weiterhin an MEINEN Gott glauben darf (erzählen Sie mir jetzt bitte nicht, dass der EINE Gott der Christen und Juden gleichzusetzen ist mit Allah!), dies aber halt nicht öffentlich tun darf weil die Kirchen zerstört werden. Bin ich froh, dass ich zwar weiter überleben darf, mein tägliches Leben aber durch die Sharia geregelt wird.

    • Claus, genau da sind heute viele der radikalen Muslime verwirrt – seinen Anfang hat das allerdings in der Unklarheit in den Hadithen.
      Häufig sind unter dem Begriff „Polytheisten“ auch diejenigen Christen subsummiert, die trinitarische Auffassungen vertraten. Heidnische „Polytheisten“ waren schon zur Zeit Mohammeds am Verschwinden. Die Nestorianer (Mohammed hatte angeblich schon früh Kontakt mit einem nestorianischen Mönch namens Bahira) lehnten die Trinität ab, während diese schon vor Nizäa von größeren Teilen der Christen zumindest angedacht wurde.
      Je nachdem also, ob Du als „Volk der Schrift“ oder als nicht zu belehrender „Polytheist“ angesehen wirst, wirst Du behandelt. Das nennt man Beliebigkeit.

  5. T.R.E.Lentze: „Sie in einer kämpferischen Haltung auftreten, die man bei Christus […] nicht findet“. Warum wurde Jesus hingerichtet? Weil er „eiapopeia“ war? Ganz sicher nicht! Das kapieren nur viele weichgespühlte 68´er Christen nicht. Zwischen „kämpferisch“ und „gewalttätig“ ist aber ein großer Unterschied…

  6. @ Claus lampert

    Sie korrigierend muss ich einfügen, dass Christen und (Gegenwarts-)Juden ebenfalls keinen gemeinsamen Gott haben. Wer nach dem Erscheinen Christi Jude geblieben ist, ist im Grunde von Gott abgefallen. Dass die Juden das nicht einsehen können, hängt mit dem Geheimnis der Heilsgeschichte zusammen. Gerade die religiöse Praxis der nachchristlichen Juden ist aber aus ernster christlicher Sicht kein Gottes- sondern Götzendienst.

    • Ja, aber es ist der Willen Gottes. Die Juden sollen als Störfaktor bleiben bis alle anderen Völker Christen werden und dann werden die Juden ihren ersehnten Messias sehen – Zumal sie auch als „Safe“ und „Konservierungsmittel“ für das alte Testament zu sehen sind.

      Templarii

  7. @ Druide:
    Ich bin sehr einverstanden mit Ihrer Feststellung!

    @ Templarii:
    Mit dem Buddhismus habe ich nichts zu tun, und von einem Christus-Lama habe ich noch nichts gehört.

    Sie sehen im Christentum eine Variante des Islam, insofern Sie die Christenheit genauso kriegerisch sehen wollen wie die Muslime, ja die kriegerische Potenz noch über die des Islam steigern wollen. Denn andernfalls würde ja Ihrer Auffassung nach, wenn ich Sie recht verstehe, das Christentum zum Verlierer gegen den Islam.

    Als Argument führen sie die Militanz des Christentums im Mittelalter an. Ich weiß nicht, ob diese gottgewollt war. Es kann schon sein. Aber das muß nicht heißen, daß wir jetzt immer noch militant sein müssen. Unsere heutige Bedrohung durch den Islam beruht auf Glaubensschwäche. Möglich, daß wir, genauer: die USA und Israel, die islamische Welt durch einen (Atom-)Bombenkrieg vernichten könnten. Dann hätten wir aber genau das gemacht, was Sie dem Islam vorwerfen: Dominanz durch Militanz.

    Ich sehe eine Parallele zur Pädadgogik. Man kann schwer erziehbare Kinder zusammenprügeln, bis sie still sind. Das ist Erziehung im traditionellen Stil. Es ist aber keine Förderung, denn dieser Erziehungs-Stil wird somit nur immer weiter tradiert.

    Der andere Weg ist, durch Vorbild wirken. Das geht aber nur durch Selbsterziehung. Dazu ist das Christentum berufen: zur Selbsterziehung des Menschen in Freiheit, durch den Glauben an die Liebe Gottes, der ingestalt Christi freiwillig am Kreuz gestorben ist. Ein Muslim – auch wenn er sich als „Christ“ mißversteht – wird darin keinen Sinn und kein Vorbild sehen.

    Ich bin der Überzeugung, daß eine erneuerte, glaubensstarke Christenheit den Islam besiegen könnte, nämlich durch ihr Vorbild. Allerdings bin ich realistisch genug, um einzusehen, daß wir uns vom christlichen Glauben immer weiter entfernen. In der Folge werden wir – fast – alle zu Muslimen werden. Entweder dadurch, daß die Muslime unsere Länder erobern, und zwar auf der Grundlage des Feminismus, d.h. unkriegerisch, – oder dadurch, daß die USRAEL geeignete Militärschläge führen. Dann nennen „wir“ uns vielleicht immer noch christlich, sind es aber nicht mehr.

    Sie, Templarii, sind bereits durch den Islam besiegt. Sie sind ein Muslim geworden (oder geblieben), ohne sich dessen bewußt zu sein. Sie sind ein Muslim mit dem Etikett „Christ“, gewissermaßen ein islamischer Sektierer.

  8. @Druide: der christliche Gott ist der jüdische Gott. Welchen anderen Gott sollte der Jude Jesus denn sonst als seinen Vater bezeichnet haben? Jesus würde ungläubig den Kopf schütteln, wenn man etwas anderes behaupten würde. Was die Menschen aus den Religionen gemacht haben, darüber hat Jesus den Kopf geschüttelt und würde heute wohl noch viel mehr den Kopf schütteln!

  9. @ Claus Lampert:
    Jesus war kein reiner Jude, sonst wäre er kein Vertreter der ganzen Menschheit gewesen. Er war „Mischling“ insofern er aus Galiläa kam, was ihm ja auch negativ angerechnet wurde („Wie kann aus Galiläa Gutes kommen?“).

    Zu beachten ist auch, daß „der jüdische Gott“ nicht zureichend definiert ist. Gemeint ist u.a. der Eloha Jahwe. Einmal ist aber die Rede von Melchisedek, einem „Vertreter des allerhöchsten Gottes“. Dieser allerhöchste Gott ist nicht identisch mit Jahwe; es handelt sich vielmehr um den Vater, den Jesus anredete. Das sind „Feinheiten“, in Wirklichkeit ganz entscheidende Dinge, über die wir erst durch die Anthroposophie eine gründliche Kenntnis erhalten.

    Auf jeden Fall ist richtig, was Druide schon schrieb: Nachdem (der höchste) Gott seinen Sohn gesandt hat, verkennt derjenige Gott, der so tut, als hätte Gott keinen Sohn, und als hätte er ihn nicht gesandt.

  10. @T.R.E.Lentze: war/ist Jesus denn ein Vertreter der ganzen Menschheit?

    Matthäus – Kapitel 15:
    21 Und Jesus ging aus von dannen und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon. 22 Und siehe, ein kanaanäisches Weib kam aus derselben Gegend und schrie ihm nach und sprach: Ach HERR, du Sohn Davids, erbarme dich mein! Meine Tochter wird vom Teufel übel geplagt. 23 Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten zu ihm seine Jünger, baten ihn und sprachen: Laß sie doch von dir, denn sie schreit uns nach. 24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nicht gesandt denn nur zu den verlorenen Schafen von dem Hause Israel. (Matthäus 10.5-6) (Römer 15.8)

    Die Tochter der Kanaaniterin wird zwar geheilt, da der Glaube der Mutter so groß ist, aber eigentlich gibt Jesus im Vers 24 zu verstehen, dass er nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gekommen ist und nicht für andere Völker.

  11. @Claus Lampert
    Dann hat Paulus, der Heiden-Apostel, wohl gegen den Willen Jesu verstoßen? Sicher nicht!

    Bei solchen Aussagen ist immer der Kontext zu beachten, in dem sie stehen.

    Und nochmals: Jesus Christus vertritt die ganze Menschheit, nicht das Judentum. Die Tragik der Juden liegt darin, daß sie zwar die Voraussetzungen geschaffen haben für die Geburt des Gottessohnes, diesen dann aber nicht erkannt haben.

    Jahwe/Jehova vertrat damals allein die Judenheit. Das war teils ein Stammesgott (ein Erzenengel oder Archangelos), teils einer der Elohim (Exusiai). Selbstverständlich wirkte er im Sinne des höchsten Gottes. Aber seine damalige Aufgabe war eben temporär. Mit Christus haben sich die Verhältnisse geändert. Darin liegt das Mißverständnis auch der Zeugen Jehovas, die immer noch im Geiste des Alten Testamentes denken, auch wenn sie JC formell akzeptieren.

  12. @T.R.E.Lentze: Paulus hat in seinen Briefen SEHR viel persönliches einfließen lassen, z.B. seine persönliche Verachtung für Frauen und später auch seine Verachtung für die Judenchristen der damaligen Zeit.

  13. @templarii: es gibt für beide Positionen Aussagen in seinen Briefen. Ich denke, vor einer weiteren Diskussion müsste ich mir die Briefe mal wieder durchlesen, vielleicht bin ich gerade durch Sekundärliteratur zum Thema „Paulus / Frauenfeindlichkeit“ auch auf dem falschen Dampfer.
    Das Thema „Feminismus“ will ICH aber hier eigentlich auch gar nicht mitdiskutieren. Da sind antike bis mittelalterliche Standpunkte (z.B. T.R.E.Lentze) vorhanden, die ich persönlich nicht einmal diskussionswürdig finde.

    • Was Heutzutage als „Frauenfeindlich“ gilt, war bis vor 20 Jahren noch als ritterlich. Und auch frauen müssen wissen wo ihr Platz ist – die Frauen von Heute schreien den Männern oft genug ins Gesicht wo ihr Platz sein soll. Paulus war es sicher nicht, man kann die Bibel nicht im Unglauben lesen und dann Gesellschaftlich intepretieren – dann fehlt der ganze Kontext. Genauso wenn man die Kirche machtpolitisch intepretieren will..

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