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Die Lage wird emotional intensiver. Neben dem Zusammenbruch des Euro und der EU-Idee – welche in einer völlig geschichtslosen Konsumentenmasse enden würde – kommt ein neuer Druck auf. Auch wenn die EU und andere Gruppierungen auf alte Feindschaften setzen, um ein divide et impera also „Teile und Herrsche“ einzurichten – manche Ideen sind schlicht überlebt.

Auswandern geht nicht mehr

Wir können nicht mehr auswandern, es fehlt an Platz – beziehungsweise die Kulturbereicherer sind auch schon dort. Sowohl in Australien pöbeln Libanesen am Strand Australierinnen an, als auch in Amerika gibt es dieselben Probleme. Einwanderung ohne Limit bei gleichzeitig überwältigend dominanter Diktatur durch Political Correctness. Man kann nicht mal mehr anmelden dass es unangenehm ist in einem Stadtteil zu leben in welchen niemand mehr die Sprache dieses Ortes spricht und man in seiner Kultur völlig allein ist.

Das gelähmte Europa

Wir in Europa sind zerschlagen und gelähmt. Der EUdSSR Koloss erdrückt die Wirtschaft, die Kulturen, die Wissenschaft. Bald ist es unmöglich in dieser Gesellschaft anzumerken dass ein Schwarzer schwarz und eine Frau eine Frau ist. Wir können nicht kommunizieren und jedes Land wurschtelt für sich selbst herum. Mit erstaunen nehmen die Deutschen, Franzosen, Engländer, Griechen, Spanier und andere wahr, dass in ALLEN Ländern dieselben Probleme existieren.

Unsere Vielfalt konnte früher nur existieren, weil es mehrere „Kulturelle Klammern“ gab, die wie ein Schutzschild um diese Kulturen existierte. Da wäre zum Beispiel Latein – eine Verkehrssprache die sowohl in Ungarn als auch in Lettland, Italien, Deutschland und Spanien gesprochen worden ist. So konnte man sich verständigen und in weitaus kürzerer Zeit Informationen übertragen – ein Text in Latein ist kürzer als ein Text in Französisch oder Deutsch.

Dann natürlich die Religion, der Glaube an Jesus Christus, eine Kulturelle Grundlage und die Opferung des Hochmuts am Altar des blutenden Gottes. Dies dämpfte die rasende Wut welche alle Menschen in sich generieren können. Wir sind nun einmal auch mit Animalischen Trieben ausgestattet. Inwiefern es dämpft, kann man durch Selbstversuche ausprobieren – das Brot der Welt sättigt auf eine Art die man sich vorher nicht vorstellen konnte.

Was braucht es

In mehreren Artikeln habe ich schon vorweggenommen was es braucht. Der geistige Prozess ist natürlich nicht abgeschlossen aber wir haben die Fähigkeit zu denken und zu handeln. Darum schreibe ich meine weiteren Erkenntnisse auf um andere zu inspirieren.

Das wichtigste ist anzuerkennen dass dieses Europa nicht zu halten ist. Wir brauchen kein Brüsseler Europa, keine EuDSSR, keine Behördenkolosse und auch keine BRD die alle mit Steuern erdrückt und die Kreativität zerstört. Den Bürgern Europas muss klar werden, dass Gesetze und Gesellschaften nicht das allerhöchste sind. Es ist beispielsweise so, dass ein ungerechtes Gesetz keinerlei Rechtskraft hat. Solange die europäischen Bürger noch an Staaten und „Gesetzgeber“ glauben, an Minister und Politiker, so lange wird sich nichts ändern. Das Naturrecht ist es, welches höher steht als die staatlichen Gesetze. Die staatlichen Gesetze haben nur dann eine bindende Wirkung wenn sie dem Naturrecht entsprechen.

Im Moment ist es so, dass viele Menschen glauben der Staat mit der Strafgesetzgebung wäre die Quelle von Recht und Ordnung. Dies ist eine Ausdünstung der „Aufklärung“ und hat sich eigentlich schon seit 1945 überlebt. Staaten können auch ungerechte und falsche Gesetze erlassen. Auch demokratische Staaten können dies – wie wir jetzt aktuell erleben. Elementar ist, dass möglichst viele sich über das Naturrecht informieren können. Man muss wissen worum es geht und wieso es stimmt.

Erneut: Ein ungerechtes Gesetz gilt nicht. Gesetze gelten nur wenn sie gerecht sind. Wenn irgendwelche Politiker irgendwelche Gesetze machen um mehr Geld vom Bürger zu kassieren, dann gilt das Gesetz nur deswegen weil sonst die Polizei kommt und den Gesetzesbrecher ins Gefängnis steckt. In Deutschland ist schon fast 90% des Einkommens in Staatshand. Normalerweise sollte es umgekehrt sein: 10% Steuern, Rest zur freien Verfügung. Dies ermöglicht die begehrte Freiheit.

Das zweite wichtige ist die Erkenntnis, dass sowohl Männer als auch Frauen unterschiedlich sind – und dass dies gut  ist. Der Feminismus sowie der extreme Maskulismus (er wird den normalen Maskulismus übernehmen und sich zu einem Frauenmissachtenden-MGTOW-Kult entwickeln..) sind falsch, die Männer- und Frauen-verehrung ebenso! Wichtig ist das Ergebnis; bekommen wir Kinder? Können wir sie liebevoll erziehen und sind sowohl Frauen fähig Männer zu respektieren als auch Männer fähig Frauen zu respektieren? Können wir uns verteidigen wenn es sein muss? Denn an den Früchten erkennt man die Wahrheit.

Das Dritte ist, dass wir uns selbst als Europäer erkennen müssen. Sowohl Finnen als auch Portugiesen, Griechen oder Iren sind Europäer. Wir sind nicht alle gleich und wir sprechen nicht alle die gleiche Sprache. Aber wir haben eine gemeinsame Geschichte und gemeinsame Ideale, Wertvorstellungen und Wünsche. Wir alle mögen das Aufbauen. Wir alle streben nach Ordnung in einem gewissen Rahmen, wir alle mögen Frieden und Freude. Wir sind sinnlich aber gleichzeitig nach oben ins geistige strebend – man findet tief-spirituelle Christliche Mönche in Osten der Ukraine und in Island oder Malta, Finnland und Norwegen.

Wir brauchen eine Verkehrssprache damit wir uns alle unterhalten können. Im Beitrag „ist Latein nützlich“ habe ich einige Ideen aufgeschrieben die für Latein als Supraleiter unserer Kulturen sprechen. Doch dies muss von Innen, aus unseren Herzen kommen. Natürlich spielt die Religion eine Rolle, aber auch Kunst und Kultur hat ihr Herz dazu zu öffnen – eine Hinwendung zu unserer Vergangenheit ist vonnöten. Es ist an der Zeit unseren „Kulturellen Eliten“ das geraubte Zepter wieder zu nehmen, den sie sich im hochmütigen Hass an sich gerissen haben.

Nicht nur die Nazizeit muss aufgearbeitet werden, sondern auch die Sowjetzeit. Auch die Napoleonische Zeit, ebenso die Französische Revolution und die Aufklärung. Es waren nämlich Aufgeklärte Politiker welche die Versklavung der Indios befohlen haben und mit staatlichen Armeen in Südamerika den Jesuitenorden entmachteten damit Sklavenjäger die Indios einfangen und verkaufen konnten! Man kann schon in den ersten Schriften der Aufklärer und Philosophen die Wurzel des explodierenden Rassismus sehen, sowohl Engels als auch andere schrieben davon dass man unbrauchbare Kulturen ausrotten sollte.

Es braucht eine Wiederentdeckung unserer eigenen Vergangenheit, unserer Kultur, unserer Sprachen, unserer Religion, unserer Geschichte. Es braucht das Bewusstsein dass unserer Geschichte lebensnotwendig ist. Wir müssen wissen dass die Erfahrungen der Geschichte unsere Herzen füllen, heilen und motivieren.

Was haben wir wohl am intensivsten in den letzten 200 Jahren gelernt? Dass was uns am stärksten lähmt weil es eigentlich korrekt ist aber im falschen Kontext lähmend und zerstörerisch ist: Rassismus und Nationalismus ist falsch. Darum sind so viele vom Rassismusvorwurf so gelähmt. Doch die Selbstbehauptung fehlt, der Wille zum Leben. Dieser fehlt weil wir in einer Atheistischen Moralapostel Logik sind. Nach dieser Logik ist jemand völlig ohne Existenzberechtigung wenn er solche Sachen wie Rassismus und rasenden Nationalismus in sich trägt. Zusammen mit der Darwinistischen Weltsicht, wonach der zu sterben hat der sich nicht anpassen oder siegen kann, führen die Fehler in der Vergangenheit zum Selbsthass und Selbstzerstörung.

Die Europäer waren böse und selbstgerecht, ihre Gefühle haben zur Zerstörung geführt – wenn wir also weiterhin Gefühle und Regungen haben die man mit den falschen und bösen Gefühlen identifiziert (Rassismus, Sexismus und Nationalismus zum Beispiel) ist man böse und nicht lebenswert. Es war Hitler der am Ende seines Lebens die Deutschen verfluchte und die Losung „Deutschland Verrecke“ als erstes Aussprach.

Wie anders ist es mit dem blutenden Gott am Kreuz. Er opferte sich für unsere Sünden. Er vergab. Er öffnet die Augen und Herzen. Er zeigt uns unseren Abgrund begleitet uns aber dabei. Wir irrten, wir metzelten, wir zerstörten – und doch gibt es dass blutende Herz Gottes. Die Dämonen besetzten uns, fütterten das Böse in uns, zerrten an unseren Gelüsten – und dennoch ist Jesus da und immer bereit uns hinaus zu führen.

Dies ist der Ausweg aus dem rasenden Selbsthass. Dies ist der Weg hinaus aus der Bosheit unserer Herzen. Dies ist der Weg hinaus aus der Verstocktheit. Das ist stärker als jede Ideologie, jeder schlaue Gedankengang, jede Organisation. Damit wird Nationalismus überwunden und liebender Patriotismus eingeflösst – ich liebe mein Volk, meine Nation und meine Kultur aber ich schätze die Liebe anderer Menschen zu ihrer Nation und ihrer Kultur ebenso. Es ist wunderbar einen stolzen und fröhlichen Briten beim „Britisch Sein“ zuzuschauen. Oder einen kraftvollen Russen der sich freut zu existieren.  Und ich glaube dazu braucht man eine Verkehrssprache, eine „lingua europae“ oder wie man das schreibt.

Denn dann haben wir 400 Millionen Einwohner die miteinander Kommunizieren können – Raumstationen, Marsbesiedelungen und Weltall-Bergbauunternehmen sind dann möglich. Sonst streiten wir nur und die Kreativen sowie Tatkräftigen werden von grösseren Kulturkreisen absorbiert. Und einer friedlichen Reconquista steht nichts im Wege.

Templarii

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2 Kommentare zu “Gedanken zu Europa

  1. „Es war Hitler der am Ende seines Lebens die Deutschen verfluchte und die Losung „Deutschland Verrecke“ als erstes Aussprach.“

    Sehr guter Hinweis. Zwar ist die Tatsache an sich bekannt. Aber bis jetzt war ich nicht darauf gekommen, sie mit dem Deutschen-Haß der Linken in Verbindung zu bringen.

    Die Folgerung muß lauten, daß die Deutschen-Hasser den Hitler in sich tragen, der sich vor dem völligen Versagen seiner Politik gestellt sah, ohne Reue empfunden zu haben. Man kann spekulieren, ob Hitler diese Haltung mit in das nachtodliche Leben übernommen habe, von wo aus sie jetzt immer noch (oder immer mehr) Menschen inspiriert. Es müßte dann auch nicht unbedingt er selbst sein (vielleicht ist er schon erlöst), sondern es könnte sich um einen verselbständigten Astralleib handeln, ein Phantom, das von ähnlichen Wesenheiten ständig Nahrung zugeführt bekommt..

    Jedenfalls gilt: Die Deutschen-Hasser, das sind die eigentlichen Hitleristen. Es sind Selbsthasser, die ihr ihren ungelösten Konflikt auf Andere projizieren und dort bekämpfen.

    Hier hilft allein Christus. Es gibt ja durchaus Bereiche in uns, die gehaßt und aufgelöst werden müssen (Obsessionen, perverse Neigungen); es gibt aber auch Bereiche, die befreit und gefördert werden müssen, wie etwa die Liebe zu Eltern, Heimat, Nation. Dazu bedarf der Klarheit in der Erkenntnis, also der Wahrheit, die freimacht, und die aus Christus kommt.

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