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Es wird langsam langweilig. Ein neues Spiel und wieder christenfeindlich. In Bioshock Infinite werden mal wieder dieselben 0815 Klischees über das Christentum hervorgeholt. Anscheinend kann man die christliche Religion niemals positiv zum Thema eines Computerspiels machen, nein es müssen dieselben Vorwürfe sein.

Wie schon bei Assassins Creed Revelation, bei welchem „böse christliche Kämpfer“ die liebevollen Islamischen Bewohner im frisch eroberten ehemals christlichen Konstantinopel jagten… (Nur zur Info: Die islamischen Osmanen haben Konstantinopel erobert, tausende dort lebende Christen erbeutet und versklavt. Also genau umgekehrt – die Christlichen Kämpfer welche von den Assasssinen bekämpft worden sind, waren legitime Verteidiger vor bösartigen imperialistischen Eroberern!).

Und nun Bioshock Infinite. Golem.de schreibt:

„Ab diesem Moment laufen wir nicht mehr durch das friedliche und uns wohlgesonnene Columbia, sondern gelten als der falsche Prophet – das ist eine Figur, vor der riesige kirchliche Plakate die gottesfürchtige Bevölkerung an allen Ecken und Enden warnen. Wir sind der Erzfeind!“

Man möchte meinen die Storyschreiber waren Moslems, vielleicht waren sie es auch. Es ist ja nicht so dass die Story originell wäre, sie ist abgedroschen und schon seit „Der Name der Rose“ ähnlich. Böse Kirche, böse Christen, böses Christentum, Sklaventreiber, Freudenfeind.. Und dann kommt der Prophet und kämpft um die Freiheit… Blablabla yaddayaddayadda..

Sehr ungeehrte Storyschreiberlinge: richtig innovativ und kreativ wäre es mal eine Story zu schreiben in welcher die Kirche unter massiven Angriffen von aussen liegt. In welcher die Wahrheit und das Gute unterdrückt und Menschen Gehirngewaschen und von bösen Geistern gelähmt zu Konsumenten und Sklaven degradiert worden sind. Stoff für solche Geschichten gibt es ohne Ende. Auch Stoff über Christen die in alle Welt fahren und gegen Kannibalismus, Sklavenhandel und anderes vorgehen. Das würde wenigstens der Realität entsprechen – auch wenn im Westen das Gegenteil erzählt wird.

Allgemein fehlt es noch am Bewusstsein für Christliche Geschichten. Oftmals sind sie nur eine eins zu eins Geschichte, also die Akteure sind Christen und Beten. Dass ganze geht aber auch viel abstrakter immerhin geht es im Christentum um die Wahrheit und dass sich die Menschen mit der Wirklichkeit konfrontieren – auch sehr interessant im Bereich virtueller Realitäten.

Ich muss zugeben dass das Christentum verleugnende Medienprodukte so häufig sind, dass es schon ziemlich langweilt. Entweder sind die Mönche alle Schwule Vergewaltiger, oder die Nonnen sind Folterer, oder die Kirchen sind voller machtgeiler Idioten und in Wirklichkeit Böse und und und.. Die Wirklichkeit, den unendlichen Trost und die Kraft welche die Kirche gab und gibt, sie ist gar kein Thema. Die massenhaften Tötungen und Verfolgungen, der Überlebenskampf der Christen aktuell und auch in den letzten 200 Jahren – kein Thema. Die glorreichen Schlachten, Siege und Niederlagen – der Umgang mit der Schuld, Sühne und Verlust – kein Thema. Nur „böse heuchlerische Christen“. Dass ist alles. Platt, langweilig, nicht tiefgehend genug, erbärmlich, materialistisch und schlicht dämlich. Da ist ja schon Dantes Inferno weiter!

Und ehrlich – ich hab gar kein Bock mehr auf so etwas. Wie schon bei Assassins Creed, erlöscht mein Interesse an all dem. Ich kann diese westlichen Produkte die mit westlicher Technologie auf den westlichen Markt geworfen werden und den Westen hassen – nicht mehr sehen. Der zerstörerische Kulturmarxismus läuft einfach weiter..

Zeit für Neues, Zeit für mehr Höhe, Breite und Tiefe.

Templarii

7 Kommentare zu “Bioshock Infinite, wieder ein christenfeindliches Spiel

  1. Hier muß ich eine Grundsatzfrage anschneiden. Es geht um den Sinn einer Reconquista an sich.

    Christus sagte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“. Er unterschied zwei Welten: „Gebt dem Kaiser, was ihm gebührt, und gebt Gott, was Gott gebührt.“ Nun aber: „Wie sie mich verfolgt haben, so werden sie euch verfolgen, um meines Namens willen.“ Man kann also in dem Reich, auf welches der gefallene Engel hinabgestoßen wurde, keinen Frieden erlangen. Man kann ihm himmlische Glanzlichter aufsetzen und, mit Nietzsches Worten, Pfeile der Sehnsucht aussenden; aber die christliche Präsenz auf Erden geht nur mit freiwillig erbrachten Opfern, u.U. dem Opfer des eigenen Lebens.

    Ein Himmelreich auf Erden errichten zu wollen, das ist der Grundgedanke aller linken Ideologien, und er ist zum Scheitern verurteilt.

    Wir können hier kein Himmelreich errichten; wir können immer nur Kreuze aufstellen, das heißt: Zeugnisse der Liebe und des Leidens hinterlassen. Irgendwann muß das zur Spaltung der Menschheit führen. Ein großer Teil wird nicht bereit oder fähig sein, das neue Leben zu erlangen; er wird vertieren und damit sogar relativ glücklich werden. Ein anderer, kleinerer Teil wird imstande sein, den alten Adam zu opfern und den Christus in sich aufzunehmen. Bis dahin wird es in zunehmenden Maße furchtbare Kämpfe geben.

    Sollen, können wir diese Kämpfe mit dem Schwert ausführen? Das ist die entscheidende Frage.

    Christus hat den Petrus, Gründer der Kirche, davon abgehalten, mit dem Schwert für ihn zu kämpfen. Der wollte das ja; tollkühn hat er, der im Schwertkampf Ungeübte, einem Soldaten ein Ohr abgehauen (sicher hatte er ihm den Kopf spalten wollen). Als er dann erkannte, daß Christus den Leidensweg gehen würde, hat ihn der Mut verlassen. Um zum Schwert zu greifen, hatte er noch den Schneid. Aber Christus auf seinem Leidensweg zu folgen, dafür fehlte erst mal ihm die nötige Reife. Erst später wurde er zum Märtyrer.

    Ich rate an, den Sinn einer Reconquista einmal auseinanderzusetzen! Vielleicht habe ich ihn ja nicht verstanden.

      • Eingebaut durch wen? Durch Gott nicht. Aber durch den Teufel. Denn auch der hat in uns Wohnung genommen, über die Erbsünde. Mit Hilfe Jesu Christi können wir ihn zunehmend hinausdrängen.

  2. Was sonst könnte eine Erklärung für das selbstzerstörerische Handeln aller Politiker und ihrer Wähler sein?
    Natürlich gibt es Länder auf der Erde, wo es diesen offensichtlich eingebauten Mechanismus nicht gibt.

  3. Das ist aber gar nicht im Sinne der von Bundespräsident Gauck geforderten Willkommenskultur, Herr oder Frau Lentze!
    Den Teufel hinausdrängen, und das bei der Hitze, die wir durch die Klimaerwärmung soeben haben.

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