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Ein Ausschnitt vom ef-magazin:

http://ef-magazin.de/2012/12/18/3912-das-verbrechen-von-newtown-was-solche-taten-verhindert-und-was-nicht

„Die USA, im Jahre 1995: „Ich bin entschlossen, Waffen aus unseren Schulen fern zu halten. Dies ist es, was das amerikanische Volk will, und es ist das Richtige“, so der damalige Präsident William J. Clinton nach der Unterzeichnung der Neufassung des „Gun Free School Zones Act“. „Ich bin entschlossen, alles in meiner Macht stehende zu tun, um Schulen zu Orten zu machen, wo junge Menschen sicher sein können, wo sie lernen können und wo Eltern sicher sein können, dass Disziplin durchgesetzt wird.“ Seitdem wird in nahezu den gesamten USA — mit Ausnahme der Bundesstaaten Utah und später Tennessee, die das Gesetz in ihren Gebieten praktisch wirkungslos machten — jeder zum Gesetzesbrecher, der innerhalb eines Umkreises von 1.000 Fuß um eine Schule oder eine Hochschule eine Waffe mit sich führt. Was daraufhin in den USA geschah, beschrieb der Ökonom John Lott im Jahre 1998 folgendermaßen: „Versuche, Waffen aus Schulen gesetzlich zu verbannen, gleich wie wohlmeinend, sind fehl geschlagen. Statt die Schulen sicherer für Kinder zu machen, haben wir sie sicherer für jene gemacht, die unseren Kindern Schaden zufügen wollen.“ Nur drei Schulmassaker ereigneten sich in den USA vor 1995; zwei, wenn man das mit Sprengstoff verübte Verbrechen von Bath aus dem Jahre 1927 nicht mitzählt. Das nun verübte Verbrechen von Newtown ist seit Erlass des Gesetzes bereits das 14. Keine dieser Taten ereignete sich in Utah oder Tennessee, wo Lehrer und andere Erwachsene legal Waffen führen können. […]

Einer dieser Vorfälle unterscheidet sich von den übrigen: Bei der Tat von Grundy, Virginia, aus dem Jahr 2002 waren nur drei Tote zu beklagen. Zwei Studenten der Appalachian Law School schafften es, den Täter zu entwaffnen. Das Bemerkenswerte war die Berichterstattung in nahezu allen Medien: Kaum ein Journalist erwähnte, dass die beiden Studenten Schlimmeres verhüten konnten, weil sie bewaffnet waren — und somit gegen besagtes Gesetz verstießen.[…]

Der unmittelbare Vergleich zwischen der Strategie der USA, Massaker durch Verbote einzudämmen, und einem völlig anderen Ansatz zeigen zwei nahezu zeitgleiche Vorfälle aus dem Jahre 1984: Im Juli jenes Jahres richtete ein Amokläufer in einem Imbissrestaurant in San Ysidro, Kalifornien, ein Blutbad an, in dem 21 Menschen starben. Der Täter wartete anschließend am Tatort auf das Eintreffen der Polizei und starb im folgenden Feuergefecht. In Kalifornien ist der private Waffenbesitz praktisch verboten, die Opfer waren dem Täter, wie dieser wusste, völlig wehrlos ausgeliefert. Einige Wochen zuvor versuchten palästinensische Terroristen ähnliches in Jerusalem. Doch die Israelis hatten aus den Massakern der 1970er gelernt. Seitdem ist es dort jedem unbescholtenen Bürger erlaubt, in der Öffentlichkeit Waffen zu führen. Welchen Unterschied dies machte, beschrieb der israelische Kriminologe Abraham Tennenbaum: „Drei Terroristen, die versuchten, in die Menge mit Maschinengewehren zu feuern, konnten nur ein Opfer töten, bevor sie von Israelis niedergeschossen wurden, welche Waffen tragen dürfen. Als er der Presse am nächsten Tag vorgestellt wurde, beklagte sich der überlebende Terrorist, dass seine Gruppe sich nicht dessen bewusst war, dass israelische Bürger bewaffnet sind. Die Terroristen hatten geplant, eine Folge von stark besuchten Plätzen mit Maschinengewehren zu beschießen, da sie dachten, sie könnten entkommen, bevor Polizei oder Armee eintreffen könne, um ihnen entgegenzutreten.““

In Grossbritannien gibt es seit dem Waffenverbot für Privatleute (Der freundliche, immer korrekt handelnde und nie Massenmord ausübende Staat ist weiterhin schwer bewaffnet…) mehr Raubmorde. Die Kriminellen, welche sich nicht an Gesetze halten – ist das den Leuten bekannt? – können sich sicher sein dass die Opfer unbewaffnet sind.

Werden Konsequenzen gezogen? Wird der private Waffenbesitz völlig freigegeben? Nein. Die EuDSSR will Sklav ähhhm Untertanen. Und die Europäer haben Angst vor Waffen. Komisch warum sie keine Angst vor Staaten haben, die haben nämlich in den letzten 200 Jahren ganz schön viel Scheisse angerichtet – einfach mal JEDEN VERDAMMTEN TAG die Geschichstsendungen im Fernsehen anschauen ihr Gehirngewaschenen Doppeldenker.

Templarii

7 Kommentare zu “Schulen zur „Gun-Free-Zone“ erklärt – Amokläufe an Schulen fingen richtig an

  1. Offen gesagt, auf diese Gedankengänge bin ich von selbst noch nicht gekommen; ich habe sie aber auch noch niemals zuvor in unseren Medien vorgefunden. Von dort erfährt man ja immer nur: Schußwaffen an sich sind das Übel, und wenn sie numerisch vermindert werden, dann gäbe es auch weniger (tödliche) Schüsse. Klingt ja zunächst einmal logisch. War es nicht so ein dicklicher Filmemacher namens Moore, der das popularisierte und damit sich gerade in Deutschland viele Sympathien erwarb?

    Nun, was ich jetzt vorgesetzt bekomme, ist eine Argumentation mit gegenteiligem Ergebnis, und auch sie erscheint mir logisch und überzeugend. Ja, eigentlich: einzig überzeugend.

    Gleichwohl bleibt natürlich das Probleme der Gewaltkriminalität in diesem Staatenbund ohne eigenen Namen, gelegen in Nordamerika als Streifen zwischen Kanada und Mexiko. (Man muß die geografische Lage betonen, weil Amerika und dieser an sich namenlose Staatenbund oft fälschlich gleichgesetzt werden, z.B. wenn es heißt: „Übersetzt aus dem Amerikanischen“. Amerikas Sprache ist aber spanisch.)

    Es bleibt ein weiteres ungelöstes Paradox dieses in Nordamerika inkorporierten Staatenbundes: Er zeichnet sich aus durch die höchste Gefangenenrate der Welt, begrüßt aber seine Einwanderer und seine Touristen mit einer Freiheitsstatue. Den Gefangenen muß diese wie die reinste Hohn vorkommen.

    • Das mit den Schusswaffen und Toten hat einen einfachen Grund. Sie ist in den ehemaligen Südstaaten der Vereinigten Staaten zu finden. Es liegt an der der dortigen Bevölkerung. Aber auch die Mexikaner an der US-Amerikanischen Grenze sind inzwischen am „erobern“ und ihnen gehört LA.

      Templarii

  2. Ein Problem ist, dass die Kirchen ebenso handeln: Sie entziehen dem normalen Gläubigen theologische und geistliche Kompetenzen, damit sie diese nicht missbrauchen können. Mit der Folge, dass die Menschen damit den Irrlehren ausgeliefert sind.

    Ein Konsequenz davon ist, dass ein durchschnittlicher Katholik nicht gegen einen Zeugen Jehovas verteidigen kann. Er muss das nicht glauben, und er kann das Gespräch abbrechen, aber der kann dem Zeugen Jevovas nicht erklären, was an seinem Glauben falsch ist. In den meisten anderen Glaubensgemeinschaften ist es nicht besser.

    • Jop, und dass ist absicht gewesen – von böswilligen Menschen die vieles zerstören wollen damit sie die Menschen kontrollieren. Ich kann auch vieles nicht erklären, verstehe noch nicht was ich nicht verstehe und so weiter..
      Theologie ist sehr wichtig, aber kaum einer nimmt sie wahr – nicht mal die Theologen!

      Templarii

  3. Natürlich war es Absicht. Genauso wie es Absicht war, dass die Menschen in Europa keine Waffen mehr haben. Die Frage ist, ob es die Menschen sicherer macht. Und der Beleg, dass das Fehlen von theologischem Wissen die Verbreitung von Irrlehren verhindert, steht noch aus.

    Ich bin der Ansicht, dass ein Mann, der nicht die Kapazität hat, (Wissen, Waffen, Kraft, etc.) etwas kaputt zu machen, der kann auch Nichts beschützen. Wer keine Gewalt ausüben kann, der kann nicht vor Gewalttätern schützen. Wer keine Schusswaffen hat, der kann nicht vor bewaffneten Angreifern schützen. Wer kein theologisches Wissen hat, der kann sich und seine Familie nicht vor Irrlehren schützen, und seiner Kirche nicht helfen. Mit dem Werkzeug, mit dem ich etwas reparieren kann, mit dem kann ich es auch kaputt machen.

    Unser Kulturkreis beruht auf der Verantwortungsfähigkeit von Männern, nicht auf deren Schwäche, und der relativen Macht von Kirche und Staat. Bibeln und Waffen sind die zwei Dinge, die kein Diktator ausgegeben hat. Diktatoren hassen Leute mit Bibeln, und Leute mit Waffen. Warum wohl?

    Wenn Sie gut Englisch können, dann interessiert Sie vielleicht: http://dalrock.wordpress.com/2010/08/15/on-gun-control-and-wimpy-betas/

    Grüße, WdF

    • Ich glaube nicht dass die verbreitung theologischen Wissens Irrlehren verhindert – eher bringt sie neue hervor, dies hat aber übernatürliche Ursachen wie ich annehme. Zumal die Protestanten grandios vorführen wie man scheitert.. Unser Kulturkreis ist mehr als nur die Beziehung zwischen „Kirche und Staat“, ich zweifel an dass es so etwas wie einen Staat überhaupt braucht. Auch dieser scheitert gerade grandios.

      Leute ohne Bibel aber mit Waffen werden zu massenmörder, Leute ohne Bibel und ohne Waffen werden zu Opfern. Leute ohne Waffen aber mit Bibel sind Martyrer und womöglich Geschützt bzw. vom Heiligen Geist geleitet.

      Als Gesellschaft aber, haben wir die Aufgabe die Unschuldigen zu schützen und zwar aus Nächstenliebe. Die Nächstenliebe gedieht aber nur aus der Liebe zu sich selbst, welche das Andere auch liebt. Darum ist die Liebe zur eigenen Kultur, Herkunft und Gesellschaft elementar für „den Weltfrieden“ (copyright by goodmenschen) sowie der BEWEIS dafür dass man es auch ernst meint und bereit ist sich und andere mit dem Leben zu verteidigen ohne sich sinnlos zu opfern – also bewaffnet sein.

      Eine Bewaffnete Gesellschaft ist eine friedliche Gesellschaft. Und Israel zeigt uns sehr gut wie man als Kultur überleben kann trotz Hundertfacher Überzahl an Andersgläubigen. In übrigen waren Christen immer Umlagert und wie Pioniere in der Wildnis dabei alles zu überwinden. Es wird wieder, wir müssen nur aufwachen.

      Templarii

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