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Endlich habe ich erkannt wohin ich strebte, was mich innerlich verhungern liess! Ich vermisste die Ohrenbetäubende Stille der Ewigkeit – eine Stille die mein Herz ewig erschütterte, immer erzittern liess, ständig unter Hochspannung setzte und dabei völlig entspannte und befreite. Wie Bombastisch Du mich doch umwallst, gross ist Deine Güte, tief geht Deine Liebe, Deine Ehre ist Rein und Vollendet. Endlich etwas wirklich echtes, etwas wirklich ewiges, etwas wirklich umfassendes, etwas wirklich wirkliches. Perfekt.

Endlich sehe ich die Hindernisse, endlich erkenne ich die Blockaden, endlich merke ich wo ich anpacken soll und kann. Hach wie schön ist es doch Dich zu erkennen, deine Grösse und Herrlichkeit zu ahnen, und Dich mit dem vor Sehnsucht kochenden Herzblut zu kosten. Wie sehr sehne ich mich danach dies mit meinen Freunden und Liebsten zu teilen. Mögen Sie doch auch so Schauen wie ich schaue, oder andres, Hauptsache Sie lieben Dich. Ich will ihre Augen strahlen sehen, die unschuldige Liebe zur Grossartigkeit leben können – heile in ihren Herzen so wie in meinem.

Es gibt Momente in denen Du mein Herz berührst, eine kleine Ahnung der Grösse kommt auf. In diesen Momenten erblüht mein Herz, Fontänen der Liebe sprühen heraus, Bilder, Gefühle, Gedanken, Ideen und oftmals – immer öfter – nur noch Schauen. Die eigenen Gedanken verstummen, das Herz beruhigt sich, die Bilder verschwimmen, sie sind ja doch eher Hindernis als Hilfe, Gefühle vertrocknen, Ideen verblassen. Doch ich fühle wie mir fast Flügel Wachsen vor Freude, wie meine Seele Grösser wird, wie ich ein Echo der Ewigkeit in mir fühle, voller Freude, voller Grösse, voller Heiterkeit, voller gigantischer, tobender, kraftvoller Macht. Du teilst das Meer der Gefühle in mir und lässt die animalischen Götter hinter mir ersaufen in den von ihnen hervorgebrachten Emotionen.

So angenehm, diese Distanz, so klar die Gedanken, wie ein Bad im Bergquellwasser nach einem langen mühsamen Marsch. Wie der Besuch in einem Feldlazarett, nach einer furchtbaren Schlacht. Die Wunden werden gereinigt und verbunden, die Brüche geschient, das Fieber behandelt.

Ich kann nicht so weit Denken wie Du, ich kann nicht so komplex denken wie Du. Ich kann nicht so stark sein wie Du. Ich kann nicht unendlich sein – aber wenn ich Dich liebe und mein Herz im Guten wie im Schlechten dir öffne – dann habe ich Anteil an all dem Guten was Du bist. Du schenkst Dich mir, wie kannst Du das nur machen?  Womit habe ich dass verdient? Das Gute was weiter geht als mein Bild vom Guten überhaupt reicht – Tellerrand, von wegen! Es geht viel weiter.

Unendlich gross? Unendlich weit? Unendlich Unendlich? Was für primitive Vorstellungen von Gott – nur die einfache Steigerung von dem was wir kennen, so unfassbar dass wir es mit einer Negierung beschreiben. Gott ist nicht materiell, Gott ist Geist. Er ist nicht Gross, er ist nicht Klein, er ist nicht nirgends und auch nicht überall. Er ist nicht alles und nicht nicht alles, er ist nicht weit weg und auch nicht nah so wie wir es verstehen. Er ist nicht ein Geist im Weltraum, er ist kein Gedanke in den Wäldern und Städten. Er ist völlig völlig völlig völlig völlig anders. Die unendlichen Weiten des Universums sind nichts dagegen.

 

Templarii

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