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Wer glaubt, dass Freiheit bedeutet seinen Gefühlen zu folgen – wird über kurz oder lang Sklave von Gefühlen. Wenn Freiheit darin besteht ein Gefühl zu empfinden, wird man darum bemüht sein dieses Gefühl zu empfinden, weil man glaubt dass dies Freiheit ist. Wie ein Drogensüchtiger sehnt man sich nach den Gefühlen und versucht sie zu behalten. Bewusst oder unbewusst ist man damit beschäftigt Situationen zu konstruieren um sich frei zu glauben.

Man konzentriert sich auf das erforschen von Gefühlen und die logische Folge davon ist, dass man Verhinderer von bestimmten Gefühlen als Feinde der eigenen Freiheit und Gegner sieht – so auch denkt und argumentiert. Wenn zum Beispiel erkannt wird, dass unglückliche Menschen verhindern dass man das gute Gefühl empfindet, dann kann man entweder abstumpfen und sich abnabeln, den Menschen aus dem Unglück helfen wollen und alles und jeden bekämpfen der das Unglücksgefühl des anderen Menschen verursacht. Raffiniert wird es dann, wenn die „unglücklichen Menschen“ nur vorgeben dass sie unglücklich oder beleidigt sind und die selbsternannten Menschenretter mit einem feinen Steuerungsmechanismus lenken.

Während man sich Schritt für Schritt unter die Gefangenschaft der Gefühle stellt, werden alle Gefühle relevant. Ist das Gefühl, welches Freiheit sein soll, nicht vorhanden, wird analysiert welches andere Gefühl existiert. Da kann zum Beispiel das Gefühl von Langeweile herumgeistern oder ein Gefühl von Unterforderung, Frustration, Angst, Hass oder Wut. Doch diese Gefühle können auch suggeriert werden, entweder durch das erfinden von Problemen (CO2-Lüge – Klimagate) oder zum Beispiel durch Werbung und Gruppenzwang.

Der Konsumwahn und die Macht von Propaganda und Werbung sind eine direkte Folge der Gefühlssucht.

Aufgrund dessen, dass „Empathie“ als höchste Stufe der menschlichen Entwicklung propagiert wird, sind die Menschen leicht steuerbar. Es fängt schon damit an, dass man „Liebe“ einseitig als Geilheit oder als Sehnsucht nach der geliebten Person wahrnimmt. Die Agape oder Caritas ist vollkommen verloren gegangen.

Die Sehnsucht nach Gefühlen führt zu einer Überreizung die zu einer Sehnsucht nach einem Kick, Sehnsucht nach einem „Druck im Bauch“ oder ähnliches führt. Aus Dämonologischer Sicht stellt sich die Frage, was denn wäre, wenn negative geistige Wesen Gefühle in uns hineinpressen, auslösen, uns damit manipulieren und steuern wie programmierte Computerfiguren? Oder Menschen von einem Bösen Geist beseelt, Werbung, Manipulation und absichtlich dazu nutzen um andere Menschen zu versklaven?

Marc Aurel beschreibt seinen Vater als einen Meister im höchsten Kampfe: „Dem Kampfe nicht von den eigenen Leidenschaften gefällt zu werden.“ An anderen Stellen umschreibt er Menschen die sich ihrer Leidenschaften nicht bewusst sind, als halbe Menschen. Sein Buch ist tragisch und erinnert an das Buch Prediger aus dem alten Testament. Am Ende werden wir alle sterben und alles ist nutzlos. Höchstens der Hochmut oder eine Sehnsucht nach Perfektion treibt Menschen dazu an, sich auf den beschwerlichen Weg der antiken Ideale zu bewegen. Nach Marc Aurel ist das Römische Reich nie wieder so gross gewesen. Die schiere Menge der Menschen ohne Antrieb zum höheren verschlang die Ideale. Erst das Christentum erlöst aus diesem Dilemma, denn Gottes Gnade ergiesst sich auf die Menschen die mit ehrlichem Herzen darum bitten und wenn Gott es will. Damit schafft man es und kann sich Schritt für Schritt aus dem Schlammloch der Gefühle und Triebe rauswinden um frei zu werden von all diesen Trieben.

Nur wer seine Arme bewegt, erkennt seine Ketten – auch in diesem Fall. Wer wissen will wie stark wir von dem Unbewussten versklavt sind, der versuche mal eine Tugend bewusst durchzuziehen. Und wenn es nur drei Tage ist. Einfach mal ausprobieren ohne Alkohol, ohne lange Fernsehgucken, ohne Sexuelle Aktivitäten oder auch nur Gedanken, ohne Ausschweifungen beim Essen, ohne Chips oder Schokolade, ohne Streit, ohne Ärger, ohne Hetze, ohne Wut auf andere. Diese Gewohnheiten, Sehnsüchte haben eine eigene „Gravitation“ und verzerren das Bewusstsein. Wenn man wirklich zur Freiheit kommen will – muss man lernen diese Dinge zu überwinden. Sich zu befreien von der Macht der Triebe und Gewohnheiten.

Genau aus dem Grund gab Gott uns die 10 Gebote – damit wir darüber hinaus wachsen. Genau aus dem Grund die Kardinalstugenden und die Unterweisungen durch die Kirchen sowie Religion. Dies ist die Erkenntnis dass die philosophisch erkannten höheren Wahrheiten und Geisteszustände zwar denkbar sind, aber schwer lebbar – die Antike ist gescheitert, sie erstickte am eigenen Sieg! (Auch wenn die Aufklärer des neunzehnten Jahrhunderts sie nachmachen wollten). Man fragte sich woher die  Schwierigkeit kam, erkannte die Konkupiszenz, die Macht der Triebe und auch negativer Geister – und empfing die Gegenmittel die Heutzutage so verachtet und verlacht werden während allerorten die bemängelten Nachteile der menschlichen Natur mit aller Macht ausbrechen und sich die ganze Gesellschaft anfängt zu zerstreiten.

Es ist faszinierend aus den Bruchstücken meiner Erkenntnisfähigkeit und den mangelnden Informationen plötzlich logisch nachvollziehbare Argumentationsketten für ein lebendiges, lebensbejahendes, Tugendliebendes, Kraftvolles Leben zu finden – jenseits der Argumentation dass so ein Leben „ja toll ist“ und „sich gut anfühlt“. Natürlich ist meine Argumentation jetzt noch nicht umfassend genug, aber es ist ja ein erster Schritt! Ich glaube wenn mehr Menschen anfangen dass zu versuchen und sich auch darüber austauschen, würde es ziemlich viel bringen.

Templarii

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