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Die Gottessuche ist Bestandteil der Evolution des Geistes. Man kann sich zu dem hinwenden und dadurch sehr viel mehr lernen als man sich vorher vorstellen konnte. Auf ganz anderen Wegen und in ganz anderer Geschwindigkeit.

Erst dachte ich dass unsere Religion ein sepzieller Kult ist der sich regional entwickelt hat. Ich wendete mich dem während der Schwangerschaft meiner Frau zu – allein schon um der Frage nach dem „warum“ des Kindes etwas entgegnen zu können.

Inzwiscehn wächst aber meine Begeisterung und Freude. Mein Geist begann die Grenzen des Denkbaren zu überwinden, dadurch wurden die feinen Sinne für Denkblockaden stärker justiert. Anscheinend ist das Christentum ganz anders als alles was wir uns vorstellen können. Es basiert nicht auf den geläufigen Vorstellungen von Macht und Indoktrination. Viele andere Ideologien haben schon versucht das Christentum zu besiegen, zuletzt die Stalinisten, jetzt die Kulturmarxisten. Das Christentum ist der Sieg in der Niederlage, eine höhere Logik ausserhalb unserer Begriffswelten und es lebt in jeder Kultur so weiter, dass die Nachfahren der Sieger oder Verlierer erneut suchen und erneut finden.

Ich merke dass viele andere dasselbe erkannten und fühlten was ich langsam erkenne und fühle – eine umfassende, endlose Äonen alte Liebe die unser Denken stärker umfasst als wir uns vorstellen. Die Liebe ist so gewaltig und doch so sanft wie das blinzeln eines Säuglings in den ersten Sekunden seines Lebens. Der Umgang mit dieser Liebe, das zerbrechen meines Denkhorizontes wird mein Leben lang dauern – dass merke ich schon jetzt. Die Begrenzungen der Gesellschaft sind irrelevant und weit weit weit weg von dem was ich inzwischen Fühle, Denke und Wahrnehme – ohne die Begrenzungen zu Verachten – habe ich mich von ihnen entfernt. Sie sind nur ein vertrockeneter kleiner dürrer Zweig und eine lächerliche Schattenartige Kopie der grossartigen Gesetze und Begrenzungen Gottes.

Der Aufstand der „Anständigen“ gegen all dies hat keinen Bestand – auch das bewusste löschen des Geschichtsbewusstseins unserer Kultur. Auch dies ist völlig irrelevant und wird innerhalb einer halben Generation schon wieder vergangen sein. Was zwischen 1980 und 2000 gemacht worden ist –  ist inzwischen schon gewaltig am bröckeln und der „ewige Friede“ dieser Phase ist schon wieder vorbei. Jetzt sind andere Kaliber von Menschen am heranwachsen und die Welt betrachten – Menschen die aus den Fehlern ihrer Zeit gelernt haben. Bereit neue Fehler zu machen.

Templarii

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