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Lange Zeit habe ich nach einem Grund gesucht, warum man sich um die eigene Kultur kümmern sollte.

Es ist relevant einen logischen Grund zu haben, sonst entspricht es nicht der Wahrheit etwas zu tun. Unsere Kultur krankt daran dass es eigentlich egal ist ob wir was können oder nicht, ob wir was verstehen oder nicht, ob wir ein Ziel haben oder nicht. Die Schulen sind nutzlos geworden. Alles ist egal geworden, niemand hat die wirklich logisch schlüssige Erklärung wozu das lernen sein sollte.

Ich möchte versuchen  meinen Gedankengang schlüssig darzulegen. Es gibt nämlich mehrere Aspekte, jenseits des üblichen Moralgesabbel einer Kultur die von unzufriedenen, kinderlosen Mittfünfzigerinnen kontrolliert wird. Und zwar männlich energische.

Die Entfremdung von unserer Kultur führt zu einer Blindheit seinen eigenen Interessen gegenüber. Wie wildgewordene Idioten suchen wir überall in allen Facetten der Gesellschaft nach Sinn und Grund. Menschen sind unglücklich und unzufrieden können aber nicht mal formulieren warum.

Wir kapieren nicht warum wir nicht kapieren. Wenn wir aber erstmal kapieren warum wir nicht kapieren oder warum wir etwas ablehnen, dann verstehen wir sowohl uns selber als auch unsere Gesellschaft und zum Beispiel die Architektur der Städte. Wir verstehen dann unseren Standpunkt, unseren Blickwinkel, unsere Perspektive, unsere Vorlieben unsere Abneigungen – und zwar als Gruppe.

Ein Mann kann nicht einsatzbereit sein wenn er nicht weiss wo er steht. Wir können unsere Art zu Leben nicht an den höchsten Idealen messen weil wir keine höchsten Ideale haben sondern nur Karikaturen und Hüllen davon. Europa fängt nicht 1945 an, auch nicht 1871, 1806 oder 1789. Dies müssen sich die Männer Europas bewusst sein. Sie müssen verstehen woher wir kommen und wohin wir gehen damit überhaupt eine Fortbewegung möglich ist. Jetzt kreisen wir uns um uns selbst, um staatliche Beihilfen, um Hass und Wut auf alles und jeden, um die Suche nach der perfekten Ideologie, dem Begriff der Wahrheit selbst, die Begründungen warum man überhaupt existieren darf, was Richtig und was Falsch ist und so weiter. All das verhindert die Einsatzbereitschaft der Europäer.  Die Heranwachsenden wissen nicht woran sie sich messen können, wo der Rahmen ist, wo Oben und Unten ist – überall Seichtes Gesabbel ohne konkrete Wirklichkeit.

Die Erfahrungen und Irrtümer unserer Vorfahren sind Werkzeuge zur Bewältigung der Gegenwart. Man kann damit die Verwirrung klären, man hat Erfahrungswerte, Howtos, Best-Practice-Anleitungen für das Überleben. Die Heldentaten, Opfer, Irrungen und Wirrungen sind hervorragend zum Konfigurieren der Warnsysteme, der Anpassung unserer Erfahrungswerte im Bereich Lebensgestaltung, Technologieeinsatz, Schwerpunkte der persönlichen Entwicklung, Verteidigungsstrategien gegen Kulturkämpfe, Abschätzung der Risiken und so weiter.

Sehr viele Fragen über Nationen und Staaten sind bereits in Platons Gespräche „der Staat“ besprochen worden. Über den Gerechten und Ungerechten, was Richtig und was Falsch ist und so weiter. Dies müssen wir kennen, wir müssen darüber reden, wir müssen die Wahrheit dieser Aussagen und Gedanken mit der heutigen Zeit abgleichen, prüfen ob es immer noch stimmt ob etwas falsch war an dem Gedanken.

Dies ist elementar! Es ist wie ein Gebäude, wir brauchen ein Fundament um überhaupt handeln zu können – die Frage von Gut und Böse, von Recht und Unrecht motiviert oder demotiviert sehr viele Männer. Man will das richtige tun, darum drehen ja so viele Honks in Richtung Kommunismus ab. Nur wenn einer breiten Schicht von Menschen in Europa das Gesamtkonzept des Lebens klar ist, können Sie handeln – sonst sind sie wir Blätter im Wind. Sie können sich nicht orientieren, konzentrieren, sind bestrebt möglichst „nichts zu verpassen“ ohne zu wissen warum, probieren alles aus ohne zu wissen warum und ob sie es überhaupt wollen – es ist nur die Parole von Heute. Ohne Wahrheit und ohne Grund.

Die Handlungsfähigkeit der europäischen Männer ergibt sich daraus dass sie viele Fragen bis zur letzten Konsequenz stellen können und dafür auch Antworten erhalten. Wir müssen nicht kämpfen mit den eigenen Eitelkeiten oder Eitelkeiten der anderen. Diese lächerlichen Schlammschlachten um Einschaltquoten oder Verkaufszahlen sind entwürdigend und ohne Inhalt. Dies merken viele wissen aber nicht wohin mit ihrem Geist.

Die jetzige Stufe unserer Kultur ist primitiv und unter unserem Niveau. Davon kann sich jeder überzeugen der einmal gegen Mittag den Fernseher einschaltet. Meinungsfreiheit herrscht nicht weil die einfachsten Fragen das gesamte Politische Korrekte Gebäude zusammenbrechen lassen – Barbaren haben sich unserer Kultur bemächtigt und kontrollieren aus lächerlichen Gründen wie Machtgier oder Geldgier alles. Es ist ein Witz und zwar ein alter, der Kaiser ist nackt und keiner traut sich zu lachen. Dabei müssen wir alle lachen – auch über uns das wir uns davon beeindrucken liessen.

Wenn wir keine Antworten für die Fragen erhalten können – sind wir an der Grenze der Erkenntnis. Am Rande des Wissens, am Rande der Wildnis, dort wo Gottes Geheimnis klarer als Geheimnis zu erkennen ist. Wir sind dann wie die Entdecker vor einigen Jahrhunderten die bei Wind und Wetter am Bug ihrer Holzschiffe standen und vorwärts blickten. Wenn wir dorthin kommen, kosten wir eine Freiheit die sich niemand vorstellen kann. Eine Freiheit die uns alle begeistert, die süsser ist als Bier, süsser als Frauen, süsser als Macht, süsser als Geld. Man stellt sich vor Gott und ruft heraus – „Da bin ich, was auch kommen mag, ich kann nicht anders!“ Wir sind da, wo kein Mensch zuvor gewesen ist, die unendlichen Weiten der Konfrontation mit dem unbekannten, das Füllhorn der Erfahrungen ergiesst sich wie Gold über uns und macht uns reich.

Was ist schon die Globalisierung anderes als die Kopie Europas? Was sind die USA anderes als ein Europa mit mehr Raum? Die Freiheit der Farmer und Cowboys, Sehnsüchte Europas. In Indien, China, Saudi-Arabien bauen sie Hochhäuser und Kanalisationen? Wird mal langsam Zeit. Sie sammeln Wohlstand des Wohlstands wegen? Den Fehler haben wir auch mal gemacht – wir wissen es, wir wissen auch wie es falsch gelaufen ist.

Wir können ganz anders Argumentieren, ganz anders Reden, Denken, schauen und lernen. Anstürme auf unseren Kontinent haben wir schon mehrmals erlebt, ob Hunnen oder Mongolen, ob Russen oder Wikinger und die altbekannten Muselmanischen Sklavenjäger.

Es gibt viel mehr als wir uns vorstellen können, jenseits von hohen Gebäuden, Bruttosozialprodukt, Arbeitslosenquote, Militär, Armeen, Geburtenraten, Gutgläubigkeit und Umweltschutz.

Das Leben ist zu kurz um geizig zu sein, auch gegenüber sich selber. Und unsere Kultur gehört Gott – darum ist es entscheidend sich mit ihm auseinander zu setzen.

Templarii

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2 Kommentare zu “Warum sollte mich meine Kultur kümmern?

  1. Pingback: Blog » Blog Archive » Bedeutung von Kultur

    • Ich betone die Männer mehr als Frauen weil die meisten Frauen sich zu ungefähr 0% für Geschichte Politik interessieren. Wenn Sie sich dafür interessieren dann nur für Feminstische Auslegung dieser. In übrigen haben wir ein Männermangel, keinen Mangel an selbstbewusst in der Gesellschaft und in den Medien dargestellten und auftretenden Frauen.

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