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In vielen Diskussionen über unsere Gesellschaft wird immer wieder der Vorteil des sozialen Netzes unterstrichen. Ich bin der Meinung dass die Sozialhilfe schlecht und falsch ist.

Kurz zum Hintergrund – Die Sozialhilfe wird mit Gewalt von Menschen eingetrieben die ihren Lebensunterhalt bestreiten. Durch Gesetze ist man gezwungen Geld „für andere“ abzugeben. Wer nicht spurt wird enteignet, notfalls mit Polizeigewalt. Von einer Hilfe kann keine Rede sein, ich wurde nie gefragt ob ich anderen helfen will. Ich wurde nie gefragt ob ich einverstanden bin mit dem was mit meinem Geld passiert und WER die Hilfe bekommt.

Schlimmer noch, die Sozialhilfe entfremdet die Menschen voneinander. Nicht der Mensch hilft einem anderen Menschen sondern eine Macht nimmt mein Geld und gibt es irgendeinem anderen. Der Andere kann dann nicht dankbar sein, sondern muss der geldgebenden Macht gehorsam sein. Die Behörden machen ihre Arbeit nicht aus Nächstenliebe sondern weil der Arbeitsvertrag es so feststellt.

Was haben wir nun? Wir haben einen Riesenhaufen Menschen die sich an den Staat als Geldgeber gefesselt haben und von ihm abhängig sind. Sie wollen ihn so wie er ist. Niemand von diesen Menschen (auch die Beamten nicht, sie bezahlen sich selbst!) trägt etwas dazu bei dass der Staat Geld hat. Sie sind eine Masse von Menschen die andere Menschen mit Gewalt dazu zwingt ihnen etwas zu bezahlen. Sonst kommt die Polizei!

Das ist kein soziales Netz, dass ist ein Sklavenhalsband.

Es muss anders werden. Zuallererst müssen Menschen klar werden dass dies überhaupt der Sachverhalt ist. Wer zahlt freiwillig Steuern und Abgaben? Niemand. Wer zahlt freiwillig Krankenkassenbeiträge? Niemand. Wer zahlt freiwillig Sektsteuer, Mehrwertsteuer, Zinssteuern, Erbschaftssteuern und all die anderen Steuern? Niemand.

Anstatt des kalten, berechnenden Staates braucht es Organisationen von Menschen die anderen Menschen helfen. Initiativen und Bewegungen der freiwilligen nichtstaatlichen Hilfe. Anstatt des Kontoauszuges, eine helfende Hand. Diese Organisationen müssen sich privat durch Spenden finanzieren – und jeder kann dabei mitmachen sowie mitfinanzieren. Schritt für Schritt muss die technokratische Herrschaft beendet und die Gesellschaft aus dieser Umklammerung befreit werden. Es sollte selbstverständlich sein, dass man diesen Organisationen spendet – bei denen man natürlich auch vorbeischauen kann und mithelfen. Selbstverständlich sollte in solch einer Gesellschaft jede dieser Organisationen selbstbewusst udn fordernd auftreten können – auch gegenüber Firmen. Gleichzeitig können Kinder, Rentner, Hausfrauen mit grösseren Kindern, Freischaffende und andere etwas sinnvolles tun. Weg von dieser „wenden Sie sich an das Amt für Bettlerei“ Mentalität – hin zum „lasst uns das anpacken und wir legen los“.

Ich bin überzeugt dass dies eine Gesellschaft erzeugt die lebendiger, freundlicher, erwachsener und respektvoller ist. Dahingehend müssen wir uns ändern sonst gehen wir unter mit dem Staat der schon jetzt 90% unseres Geldes absaugt und trotzdem chronisch blank ist. Weg von der kindischen Erwartungshaltung und hin zur erwachsener Verantwortungshaltung. Dies ist die christliche Nächstenliebe und sehr ritterlich.

Templarii

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2 Kommentare zu “Das „Soziale Netz“ ist ungerecht!

  1. Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Außer, daß man auch Hilfsorganisationen gegenüber, an die man ja freiwillig spendet, äußerst mißtrauisich sein sollte. So spende ich, seitdem ich viele Jahre in Afrika war, kein Geld mehr nach Afrika, auch nicht an dortige Freunde. Nicht, daß diese uns immer betrügen würden. Aber oft genug sind sie wie Kinder, die mit gespendetem Geld gar nicht umgehen können, und meinen, es sei zum Ausgeben da, und die einmal geöffnete Quelle würde nicht mehr versiegen.

    Was die Hilfsorganisationen betrifft, so ist äußerste Zurückhaltung nicht nur wegen Undurchsichtigkeit ihrer Verwaltung geboten, sondern auch aus einem geradezu gegenteiligen Grund: Wegen dem oft genug sehr durchsichtigen, ja demonstrativen Sexismus. Dies gilt für die Welthungerhilfe, dem Welternährungsprogramm, Amnesty International, Terres des femmes, dem Kinderhilfswerk Plan und andere, siehe die entsprechenden Artikel in meinem „Sexistinnen-Pranger“. Grundsätzlich gilt inbezug auf alle diese Organisationen: Hände weg!

  2. Dr. Lyle Rossiter: “Gutmenschen klinisch geisteskrank”

    Als Bemerkung voraus möchten wir darauf hinweisen, daß Dr. Lyle Rossiter in seinen Schriften das Wort “Liberal” (Liberaler) benutzt. Die genauere Bedeutung ließe sich aber mit dem übersetzen, was man in der Bundesrepublik oft als “Gutmensch” bezeichnet, was sich aber ebenso auf die Politiker aller politischen Richtungen in der heutigen Bundesrepublik anwenden läßt. Besonders stark ist dieses Gutmenschentum etwa bei den Grünen und der Linken ausgeprägt, aber auch CDU, FDP und SPD glänzen damit.

    Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben. Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind sie gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen.

    “Basierend auf stark irrationalem Glauben und Gefühlen untergraben moderne Liberale unerbittlich die wichtigsten Prinzipien, auf denen unsere Freiheiten gegründet wurden” sagt Dr. Lyle Rossiter in seinem Buch “The Liberal Mind: The Psychological Causes of Political Madness.” (Das Liberale Gemüt: Die Psychologischen Ursachen für Politischen Wahnsinn). Dr. Rossiter ist nicht irgendwer, sondern hat in seiner 35-jährigen Laufbahn über 1.500 Patienten behandelt und erstellte psychologische Gutachten in über 2.700 Gerichtsverfahren. “Wie verzogene und wütende Kinder rebellieren sie gegen die normalen Verantwortungen von Erwachsenen und fordern, daß ein elterlicher Staat ihre Bedürfnisse von der Wiege bis zum Grab befreidigt.” so Rossiter über Gutmenschen.

    Rossiter geht davon aus, daß das öffentliche zur Schau gestellte Gutmenschentum nur als psychologische Krankheit verstanden werden kann: “Ein Sozialwissenschaftler, der die menschliche Natur versteht, wird die wichtige Rolle freier Entscheidungen, freiwilliger Zusammenarbeit und moralischer Rechtschaffenheit nicht abtun, wie Gutemenschen dies tun. Ein politischer Führer, der die menschliche Natur versteht, wird nicht die persönlichen Unterschiede in Talent, Antrieb, persönlichem Einsatz und Arbeitsethos ignorieren, und dann versuchen der Bevölkerung wirtschaftliche und soziale Gleichheit aufzuerlegen, wie Gutmenschen dies tun. Ein Gesetzgeber, der die menschliche Natur versteht, wird keine Gesellschaft schaffen, welche die Bürger eines Landes überreguliert und überbesteuert, ihren Charakter verdirbt und sie zu Zöglingen des Staates macht, wie Gutmenschen dies tun.”

    Dr. Rossiter führt weiter aus, wie sich Gutmenschen die Schwächen und Ängste zunutze machen, indem sie der Gesellschaft einreden, daß bestimmte Gruppen benachteiligt wären und sie deshalb ein Recht auf Vorzugsbehandlungen oder sonstige Kompensationen hätten. Außerdem lehnten Gutmenschen die Eigenverantwortlichkeit des Individuums ab und ordnen das Individuum vielmehr dem Willen des Staates unter. Auch nährten Gutmenschen immer wieder die Gefühle von Neid und Mißgunst.

    “Die Wurzeln des Gutmenschentums -und der damit verbundene Wahnsinn- kann deutlich an der Entwicklung des Kindes vom Säugling bis zum Erwachsenen nachvollzogen werden und wie eine verquere Entwicklung die unvernünftigen Denkweisen des Gutmenschen produzieren. Wenn der moderne Gutmensch über imaginäre Opfer heult, Wut gegen imaginäre Bösewichte aufstaut und vor allen Dingen, wenn er das Leben von Menschen bestimmen will, die sehr wohl kompetent sind ihr eigenens Handeln zu bestimmen, dann wird die Neurose des Gutmenschen schmerzlich sichtbar.”

    Der französische Schriftsteller und selbsternannte Linksintellektuelle Jean-Louis Servan-Schreiber erkannte in seinem Buch “Die totale Herausforderung. Die Entscheidung der achtziger Jahre” die Gründe, warum so viele Menschen in der heutigen Zeit Selbstverantwortung scheuen und lieber andere Gründe für persönliches Versagen finden: “Eine einzige Idee hat unser Jahrhundert, unterstützt von zwei zeitgenössischen Säulen, der Psychologie von Freud und dem Sozialismus von Marx, dominiert, nämlich daß das Individuum nicht die Hauptverantwortung dafür trägt, was es ist und tut. Diese zwei a priori Konzepte menschlicher Erfahrung machen uns zu verwundbaren und machtlosen Individuen, die umsorgt werden wollen.”

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