Home

In der Bibel gibt es das Gleichnis vom reichen Jünger der sein Geld weggeben müsste damit er Jesu wirklich ganz folgen kann. Diesem Gleichnis wird einseitig entnommen dass Reichtum etwas verwerfliches und negatives ist. Es wird als kristallklarer Hinweis darauf genommen, dass Jesus ein Antikapitalist ja ein Sozialist war. Natürlich wird dann von Gier gesprochen – dass dies Sünde doch im Kapitalismus vorherrscht.

Mehrere Punkte stören mich an dieser verlogenen Diskussion:

1.       Was interessiert die armen Menschen der Seelenheil der Reichen?

Sie wollen nur sein Geld und Macht über ihn. Vor allem sozialdemokratisch angehauchte Menschen reden davon. Das ist knallharte Gier und Neid den Reichen gegenüber. Und sonst wird ja jede negative Emotion in Richtung „reiche“ gesendet – Wut, Hass und und und. Jetzt plötzlich ist es wichtig dass der Reiche zu Gott kommt? Und das sagen dieselben Menschen die sonst jeden Reichen „zum Teufel wünschen“? Nicht nur Neid und Gier herrscht dort sondern auch Bosheit.

2.       Warum schliessen sie daraus dass ANDERE ihr Geld weggeben müssen und nicht reich sein dürfen?

Dass ist sowieso verblüffend. Es geht hier um das Seelenheil des Reichen. Reiche Leute haben überhaupt keine Verpflichtung für Arme zu sorgen. Sie können es tun wenn sie es wollen, aber nicht weil andere es wollen. Wenn man Gesetze macht damit reiche Leute das Geld abgeben müssen ist dies Diebstahl. Stehlen ist laut Bibel verboten! Wer das tut sündigt und kommt nicht zum Seelenheil. Also wer die Reichen kritisiert und ihnen Geld abnehmen will – der versündigt sich mehr als der Reiche der Jesus vermeintlich nicht folgen will oder kann.

3.       Es wird getan als ob Geld mächtiger als Gott ist.

Wie bei Punkt 4 angeführt – „bei Gott sind alle Dinge möglich.“ Es hat schon einen Grund warum der reiche jüngling traurig war. Er war TRAURIG. Warum war er traurig? Womöglich hatte er Verpflichtungen? Das wissen wir alle nicht. Was wir aber wissen ist die 0815 Erklärung für das alles. Böse böse böse böse Reiche Leute. Böse böse. Tatsächlich sind in solchen Diskussionen die Armen Menschen böse. Sie sind gierig, sie sind neidisch sie sind hochmütig sie sind arrogant sie wollen anderen Leuten vorschreiben wie diese ihr Leben zu verbringen haben – übrigens oftmals genau die, welche mit der Abtreibung kein Problem haben. Abtreibung ist das töten unschuldiger Menschen. Das töten von Kindern. Viel schlimmer als „Gier nach Geld“. Hier sind die Prioritäten vertauscht und man merkt sofort es geht nicht um die Christliche Botschaft sondern um schlichte Rechthaberei.

4.       Das Ende wird ignoriert:

„25 Als das seine Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann dann selig werden? 26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist’s unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.“

Bei Gott ist es möglich dass ein Reicher Mann, der sein Geld nicht abgibt, selig werden kann.

5.       Es wird getan als ob Armut besser als Reichtum ist:

Und dass man als Armer Mensch eher zu Gott kommt als ein reicher. Tatsächlich wird die Armut rein materiell verstanden, eine spirituelle Armut existiert in diesem Zusammenhang nicht. Man merkt wieder wie sich diese Leute dass rauspicken was sie wollen. Von Ehrlichkeit keine Spur – eher von Hochmut.

6.       Es wird so getan als ob Arme nicht Geldgierig sein können:

Die armen, holden, edlen. Selbstlos und liebevoll durch die Welt schwebend breiten sie die Gerechtigkeit Gottes aus. Engelsgleich teilen sie ihre überschäumende Liebe mit allen Menschen. Noch nie gierige arme Menschen erlebt? Noch nie gemerkt dass das Denken vieler Menschen ohne Geld sich ständig ums Geld dreht? Lotto und Glücksspiel gibt es nicht umsonst. Und die mordenden, raubenden Massen sind oftmals arme Menschen..

Hochmut, Arroganz, Neid, Gier, Hass, Faulheit, Ignoranz, absichtliche Blindheit – dass alles herrscht in der Diskussion um Reiche und Arme wenn man es auf die Bibel bezieht. Mit Ehrlichkeit und dem wirklichen Streben nach Gottes Nähe hat das nichts zu tun. Genauso wie viele meinen Amerikanern so eine Art „Wohlstandsevangelium“ vorwerfen zu müssen. Die Bibel haben sie nicht gelesen, auch nicht über Abraham, David und Salomon. Alles reiche Kerle.

Ich vermute eher eine negative Geisteshaltung dahinter die bewusst propagiert wird damit die Menschen sich in wehrloser Versklavung wiederfinden. Europa verarmt weil die Menschen im Geiste verarmt sind. Sie sind verbittert und können nicht damit umgehen dass man Selbstverantwortung übernehmen muss. Die Vaterlose und Kulturlose Gesellschaft fordert ihren Tribut. Die Scheidungsindustrie mit der legitimierung haltloser Vorwürfe gegenüber Männer tut ihr übriges.

Nachtrag vom 27.08.2012: Nun will man schon „reiche“ enteignen. Dass ist sicher gerecht: http://ef-magazin.de/2012/08/24/3663-politik-reiche-enteignen

Templarii

Advertisements

20 Kommentare zu “Das Gleichnis Jesu vom reichen Jünger – Arme und Reiche

  1. Sehr erfrischend! Arme, Benachteiligte, Schwarze, Behinderte, Häßliche, Frauen usw. sind genauso böse wie Reiche und Begünstigte. Vielleicht sind sie sogar arm und benachteiligt, WEIL sie böse sind oder waren. Zumindest sind sie von einem Laster stärker betroffen als die Reichen: Vom Neid.

    Darüber sollten wir aber nicht vergessen, daß die Seligpreisung der Armen einen tiefen Sinn hat. Wer arm ist, beginnt nämlich oft auch nachzudenken, wie er Erlösung findet. Reiche hingegen haben oft gar keinen Anlaß, darüber nachzudenken; sie sind mit sich zufrieden.

    Es gilt nämlich, daß wir vor Gott ALLE schuldig sind, egal ob reich oder arm, ob verdienstvoll oder nicht. Denn Jeder wird gemessen an dem, was er – für sein eigenes Heil und für das Heil Anderer – hätte tun KÖNNEN.

    Ferner hat „Armut“ in dieser Seligpreisung nicht nur eine materielle Bedeutung. Es gibt auch GEISTIG REICHE, die durch ihren Bildungsstand, z.B. durch ihre wissenschaftliche Ausbildung, daran gehindert sind, sich dem Heiligen Geist zu öffnen – eben weil sie meinen, schon alles zu wissen. Gemeint sind die Pharisäer aller Zeiten. Sie kennen die Bibel fast auswendig, bleiben aber in ihren Vorstellungen hängen, die sie damit verbunden haben. Doch Gott ist immer anders, als man denkt.

    • Wir sind alle Schuldig….ja das sind wir. Schuld und Unschuld ist nur eine Frage des zeitpunkts. Aber warum Sie meinen das Häßliche und Frauen nicht für sich selbst Sorgen können verstehe ich nicht. Jeder Mensch hat Verantwortung für sich und seine Angehörigen und es ist ja wohl so das hier keiner vom Hungertod bedroht ist. Ich Wohne in einem Viertel wo Mädchen Kinder bekommen um Ihre Handyrechnung zu bezahlen. Und es ist bestimmt nicht so das die Opfergruppen sich dem Materialismus verschließen um ihr Seelenheil zu finden. Nein es ist einfach gemütlicher so. Ich glaube auch nicht das es für mein Seelenheil von großer Bedeutung ist , ausgenommen zu werden wie eine Weihnachtsgans.Damit andere Menschen auch noch lästern und mir sagen ich Arbeite nicht genug und immer schöm Lächeln beim ausgeraubt werden. Und was hätte ich tun können…gar nichts hätte ich tun können. Es ist eine Verdrehung der Realität. Aber wie alles Böse kann auch diese Lebensweise nicht aus eigener Kraft bestehen.
      Und auch das Gott anders ist als man denkt ist richtig.Zum Glück 🙂

      • ich muss nicht meinen dass Frauen nicht selbst für sich sorgen, es ist eine Tatsache das sie es nicht tun. Dies kann man dem Entnehmen wer die meiste Wertschöpfung erwirtschaftet und wer sie ausgibt. Man kann es den Statistiken der Krankenkassen entnehmen wer einzahlt und wer diese mehrheitlich nutzt. Lange läuft es eh nicht mehr, das wissen wir wohl alle.

        Gruss

        Templarii

  2. Wusstet Ihr, dass die reichsten 10% in Deutschland 54,4% der Einkommensteuereinnahmen bringen? Und die 1% der Reichsten alleine rund 22%?

    • In der Schweiz ist es noch viel heftiger. Die Grosskonzerne zahlen bis zu 80% der Steuern in der Schweiz. Darum sind die Steuern auch so niedrig. Was alles teuer ist sind: Mieten, Krankenkhassen(!), Zusatzkosten und Zusatzgebühren überall.. Und das essen sowie der normale Konsum.

  3. „Sollte es irgendwelche Götter geben, deren Hauptanliegen der Mensch ist, so können es keine sehr bedeutenden Götter sein.“

    Arthur C. Clarke

    Ein unbewusster, noch nicht aus dem geistigen Tod der Religion auferstandener Mensch, der „Kapitalismus“ sagt, meint „kapitalistische Marktwirtschaft“, und die Befreiung der Marktwirtschaft (Paradies) vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus (Erbsünde) durch die Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung („Königreich des Vaters“) übersteigt sein Vorstellungsvermögen:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/07/der-zins-mythos-und-wahrheit.html

    • Der Clarke war wohl ein sehr böswilliger Idiot. Und ein Abergläubischer noch dazu. Bei der Sache mit dem Menschen geht es um die Fähigkeit zum Bewusstsein. Anscheinend hat Clarke wohl gemerkt das Menschen böses tun können und glaubte fest daran. Die Religion ist kein geistieger Tod. Der Privatkapitalismus ist keine Erbsünde sondern der Versuch Gott zu spielen.

      Die Normale Wirtschaftsordnung gab es ziemlich lange, sie endete erst 1910. Davor waren zum Beispiel viele Währungen seit Jahrhunderten stabil.

      Templarii

  4. ich kann nicht so geistreich und gebildet schreiben wie ihr. ich schreibe als armer und gläubiger mensch. ich bin neidisch auf reiche menschen, weil ich sorgen mit meiner materiellen armut habe und darüber verbittere. ich würde auch gerne besser leben und besser behandelt werden, was nach meiner eigenen lebenserfahrung tatsächlich fast immer nur mit geld möglich ist. das ist die wahrheit und auch wenn viele etwas anderes sagen, ist das dann nur schönes denken. anders wäre es, wenn es die medien nicht gäbe, von denen man nicht täglich vor augen geführt bekommt, was andere haben. wenn jeder in seinem dorf, stadt wäre, mit nachbarn die auf ähnlichem niveau leben müssen, würde das alles nicht so sehr schwer fallen. wenn nicht überall de wirtschaft mit ihrer penetranten werbung uns vor augen hielte, was wir alles haben könnten, wenn die innenstädte nicht voller verführungen, veranstaltungen, fressalien, ungeheuren verlockenden angeboten uns maltretierten, quälten und entgegenblinken würde. ich möchte am liebsten hier weg, in ein anderes land, in einer anderen zeit. diese zustände sind einfach nicht mehr haltbar und machen mich, machen viele menschen krank. sie führen zu hass der ins uferlose führen kann, und niemand mehr kann für irgend etwas garantieren. so sieht die zukunft aus. allein der glaube an gott – nicht an die kirche, die nur eine menschliche politische macht-institution für mich ist – hilft mir und kann anderen helfen, mich zu bescheiden, mich zu konzentrieren, trotzdem mein leben als geschenk zu betrachten und dieses geschenk auch allen anderen zu gönnen..

    • Na dann würde ich zu Gott beten. Dass er Ihnen helfe. Seien Sie ehrlich und sagen Sie ihm dass Sie gerne mehr Geld hätten.

      Ich bin auch ein Mensch mit wenig Geld, schon von Kindheit an.

      In armen Ländern wünschen die Menschen sich Wohlstand, Armut ist nicht schön, sondern schlimm. Hungern ist nicht toll, sondern schrecklich. In Ruinen leben ist nicht toll, sondern schrecklich.

      Ich wünsche Ihnen Mut zum ehrlichen Gebet.

  5. Junge, Junge!

    Es sind nicht Neider, die in der Bibel den Menschen Vorschriften machen, wie sie zu leben haben: Jesus tut dies! Gott tut dies!

    1. Neid und Hochmut sind falsch. Keine Frage. Jesus sagt: Ihr könnt nicht zwei Herren dienen. Ihr müsst Euch entscheiden: entweder Gott und seine Barmherzigkeit, oder einer Eurer Götzen: Freizeit, Sex, Geld, politische Ideologien etc.

    Das gilt für alle Menschen, für arme Menschen wie für reiche Menschen.

    2.

    Deine Interpretation des Bibelberichts über den reichen jungen Mann ist leider nicht richtig. Der Reiche war traurig, weil er sich mit seinem Reichtum zu sehr identifiziert hat. Er hat seine Seele vergessen und gedacht, dass er nur sein Körper ist, und sein Körper will unbedingt die Bequemlichkeit und (vermeintliche) Sicherheit die der Reichtum birgt behalten. Er will nichts an andere abgeben.

    Du dichtest hier etwas von Verantwortung dazu, was so gar nicht gemeint ist.

    Jesus macht sehr klar was unsere Verantwortung ist: Von unserem Reichtum abzugeben. Nicht nur so viel, das es uns nicht weiter stört, sondern so viel, dass wir auf etwas verzichten müssen, so viel dass es unserem niederen Selbst weh tut.

    Jesus will, dass Reiche Demut lernen. Dann lernen sie die Freude des Herren, die im seligen Geben, in ihrem höheren Selbst, liegt, kennen! Dann kommen sie in das Reich des Vaters!

    Baut Euch einen Schatz im Himmel, nicht auf der Erde!!

    Nur sieh dich um: tun die Reichen das was Jesus ihnen befiehlt? Nur sehr wenige! Weil es sehr schwer ist, zu verzichten, wenn man glaubt: „Man lebt ja nur einmal bla bla bla…“

    Reichtum ist nicht schlecht. Und wer Gott folgt, der wird immer genug haben, so wie Gott es will, das versichert er uns in seinem Wort.

    Reichtum ist eine doppelte Gabe von Gott: ein Geschenk, dass man für sich und seine Familie gut sorgen kann, und eine Prüfung, dass man so effektiv und demütig wie möglich sich auch um die Armen kümmert. Wer reich ist und ein Jünger Jesu sein will hat es viel schwerer als ein Normalo! Auch der Normalo soll den Armen abgeben, auch ihm fällt es sehr schwer. Aber nicht so schwer wie dem selbstverliebten Reichen.

    Denk immer daran:
    „Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“

    Wer den geringsten Brüdern Jesu nicht abgibt, den wird Jesus scharf richten.

    Du magst glauben, der Reiche, der das nicht rechtzeitig hier auf der Erde lernt und in die Tat umsetzt, der heult vielleicht bei Jesus rum und sagt: „Aber Herr, nicht nur ich habe Dich verfehlt und Deinen Befehl nicht ausgeführt, diese hochmütigen Sozialdemokraten und diese widerlich neidischen Armen, haben mir so viel Unrecht getan! …“

    Und Jesus wird vielleicht antworten: „Weh euch Reichen! Denn ihr habt euren Trost schon gehabt.“

    Auf dem Neid und Hochmut mancher schwacher Menschen sollte man sich als Reicher nicht ausruhen. Sondern man soll tun, was Gott befiehlt!

    • Ich Danke ihnen für Ihren Kommentar. Ob meine Intepretation völlig korrekt ist, weiss nur Gott. Persönlich gehe ich nicht davon aus.

      Ich erinnere aber immer noch an Zachäus der reich war und reich blieb. Er änderte sein Herz und gab was ab. Arm werden müssen, musste er nicht. Was mir nicht passt ist die seltsame Vorstellung von wohlhabenden Mittelschichtsmenschen, dass Armut irgendwie was tolles ist.

      Warum interessieren sich Menschen die meinen wenig zu haben, für das Seelenheil der Reichen? Warum sollen Reiche etwas abgeben wenn Armut doch besser wäre? Ist es denn nicht die
      grössere Nächstenliebe wenn Reiche möglcihst viele Arme produzieren? Denn für die Armen ist ja das Reich offen.

      Und was ist wenn Gott die Reichen reich macht? Woher will das jemand aussenstehendes beurteilen können? Was ist wenn die jetzigen Reichen vorher arm waren und Gott um Reichtum gebeten haben? Und er in seiner unendlichen Grossherzigkeit tat dies?

      Weiter wurde kein Jota vom alten Gesetz weggenommen – die alten Zeichen für Gottes Segen sind immer noch vorhanden und dazu gehört auch der Wohlstand.

      Der Neid und Hochmut der „schwachen Menschen“ grassiert ohne Ende. Steuern werden ohne Ende abgezogen – und zwar mit der Drohung von Waffengewalt. Mit der Argumentation dass jemand „reich“ ist, wird zu Mord und Totschlag aufgerufen. In Europa ist man GEZWUNGEN Geld abzugeben ob man will oder nicht, ob man kann oder nicht.

      Dies alles ist weitaus gegen die Christlichen Gesetze als irgendwelche Reiche die Geld haben.

      Wenn Arme Menschen wirklich was Gutes wollen, dann sollen Sie für die Reichen beten. Das es ihnen gut gehe, dass sie ins Himmelreich kommen, das sie auf eine höhere Stufe im Himmel kommen als sie selber.

      Und nicht vergessen, selbst Harz4 Menschen leben auf einem Niveau dass früher nur Römischen Cäsaren zur Verfügung stand!

      • Sorry, aber Du hast Dich in völlig verquere Gedankenkapriolen verrannt.

        Zunächst mal: Gebe Gott, was Gottes ist, Caesar, was Caesars ist. Steuern, die der Staat erhebt, müssen alle zahlen. Gott hat da nichts dagegen.
        Die arbeitenden Armen leiden darunter, den Reichen tut es höchstens mental weh. (Der Kommentar, dass arme Menschen es heute besser hätten als die Caesaren früher, ist wohl kaum ernst gemeint… Lebensstandard ist besser geworden als er zu manchen Zeiten war, aber schlechter als vor 20 Jahren und auch schlechter als zu vielen Zeiten und an vielen Orten das ach so schrecklichen Mittelalters… Ich gebe Dir insoweit Recht, als dass auch ein Normalo hier bei uns im Vergleich zu den wirklich Armen auf der Welt ein Reicher ist. Also bin ich sicher, dass Gott auch von mir fordert, dass ich mich so gut ich kann für die Unterdrückten mit meinen paar Groschen, die ich übrig habe aufopfere. Ich versuche auch zu lernen auf gewisse Dinge wie Kino oder Restaurantbesuch zu verzichten, um das Geld lieber zu spenden, selbst wenn ich wirklich nicht viel zur Verfügung habe.)

        Wenn alle reichen Sünder heute so auf Jesu Botschaft reagieren würden, wie damals der reiche Sünder und an einem korrupten System beteiligte Zöllner Zachäus, dann hätten wir sehr viel weniger Probleme auf der Welt und würden jetzt gar nicht über dieses Thema streiten müssen… Es sind nun einmal nur wenige Reiche, denen das Heil zuteil wird, weil sie mit dem was Gott ihnen geliehen und anvertraut hat richtig umgegangen sind. So wie Gott es will. Niemand verlangt, dass Reiche alles abgeben und selbst arm werden. Aber sie sollen Demut und Verzicht lernen. Sie sollen so viel abgeben, dass sie keinen Überfluss, nichts Überflüssiges mehr haben, und dann noch ein bisschen mehr opfern, um ihr Herz weich und offen für Gott und seine Wahrheit zu machen.

        Sicher gibt es mehr gerechte Arme als es gerechte Reiche gibt. Sie bilden sich nicht so viel auf die Kräfte des Menschen ein, wohingegen viele Reiche denken: „Ich bin reich, und das zu Recht, denn ich hab es mir verdient!“ NEIN, sie haben es sich nicht verdient. Gott hat ihnen ihren Reichtum als Prüfung auferlegt. So viele verpassen diese Gelegenheit ihre Prüfung zu bestehen. So sagt Gottes Wort. Dennoch müssen natürlich auch die Armen aufpassen, dass sie nicht in die Sünde der Geldliebe oder des Neids etc. fallen.

        Ich stimme Dir zu, dass nur wenige Menschen geistig so weit entwickelt sind, dass sie auch die Reichen ehrlich lieben und für sie vor Gott bitten können. Ich bete oft darum, dass mehr Reiche dieser Welt beginnen mögen an Gott und seine Befehle zu glauben und sich dazu verschwören das System zum Nutzen aller Menschen zu ändern, anstatt sich dazu zu verschwören, die 95% der Menschen, die unterdrückt werden, noch mehr auszubeuten…

        Ja, Gott hat einige unter den Reichen sicher ihren Reichtum gegeben. Sicher nicht den skrupellosen Verbrechern unter den Reichen, die für Firmen arbeiten, die die Ausbeutung unterstützen, aber die die das Glück haben hart arbeiten zu können und in den Umständen zu leben, dass ihre Arbeit auf ehrliche Weise auch reiche Frucht bringt. (Im AT gibt es aber nicht nur diese Ansicht, sondern durchaus auch Kritik an selbstgefälligen Reichen. Es ist übrigens sehr sehr sehr schwer in diesem System auf ehrliche Weise reich zu werden, aber nicht unmöglich.) Dieses Geschenk Gottes hat – um es nochmal zu sagen – zwei Seiten: Wer damit nicht so umgeht, wie Gott es verlangt, der wird ein böses Erwachen haben! Wer als Reicher nicht in der Lage ist sich der Menschheit zu erbarmen, auch wenn manche Menschen, die es nicht so gut haben, verbittert oder sogar böse sind, dem wird unser Herr auch kein erbarmen zeigen…

        Niemand zwingt die Reichen Gottes Befehle zu erfüllen, aber Gott wird ihnen die Rechnung am jüngsten Tag präsentieren. Zu ihrem Guten oder zu ihrem Schlechten. Sie haben die freie Wahl.

        Schönen Tag wünsche ich & herzlichen Gruß!

      • Tut mir leid, aber das erscheint mir als Marxistische Intepretation der Christlichen Botschaft. Es wird propagiert dass Arme besser sind als Reiche und das Reiche den Armen helfen müssen. Helfen tut man freiwillig und aus den Gründen der Nächstenliebe.

        Gibt dem Kaiser was des Kaisers ist bedeutet nicht das der Kaiser 50% des Geldes nehmen kann und sich dann günstlinge finanziert und importiert die ihm immer wieder wählen damit er noch mehr Steuern auferlegen kann.

        Das Heutige Problem sind nicht die Reichen, sondern die gierigen und verstockten „armen“ Massen. Der Reichtum Europas hat zum Beispiel zu einer beispiellosen Überbevölkerung in allen anderen Erdteilen geführt. Wir haben jetzt 9 Milliarden Menschen auf der Welt, es gibt mehr Menschen die genug Geld haben als Menschen die hungernd dahinsiechen.

        Weiter gibt es einen Riesenhaufen fauler und ignoranter Menschen die nicht mehr für ihren eigenen Lebensunterhalt arbeiten wollen und ihre Faulheit auf vermeintliche „Reiche“ projiezieren. In Deutschland gibt es mehr Menschen die von Sozialhilfe leben als Menschen die in die Sozialkassen einzahlen. Dies wird sehr böse enden und zwar damit dass die arbeitenden aufhören werden – weil sie zum Beispiel zu alt sein werden (Durchschnittsalter Bauern in Amerika ist bei über 60…) und dann die Nahrungsmittelproduktion zusammenbricht. Es wird gigantische Hungersnöte geben und das nur weil Arme Leute die Hand aufgehalten haben und ihre „Rechte“ einforderten.

        In Afrika gibt es seit Jahrzehnten eine gigantische Bevölkerungsexplosion und die Kriege AUFGRUND der Bevölkerungsexplosion verursachen Hungersnöte und Kriege.

        Der Westen hat seit Jahrzehnten Milliarden über Abermilliarden an die Armen der Welt geschenkt – Afrika hat über 800 Billionen Euro erhalten. Sie sind daran gewöhnt das Geld zu kassieren. Asien nicht, sie haben den Arsch zusammengekniffen und sich selbst aufgebaut. Schauen Sie sich Südkorea, Thailand und die anderen Tigerstaaten an.

        Es ist eine Lüge das Geld, Gold und Reichtum mächtiger ist als Gott. Bei Gott ist alles möglich. Bei Zachäus war es das.

        Ich bin selber aus Armen Verhältnissen und lebe auch in normalen bescheidenen Verhältnissen. Um mich herum sind viele gierige, neidische, geldeile, materialistisch denkende Menschen die alle KEIN GELD haben – aber die ganze Zeit daran denken und nur in diesen Kategorien denken.

        Ihre Mentalität ist ungefähr so: Ich bin arm, also bin ich gut. Die Reichen haben mich in diese Situation gebracht, ich kann nix dafür. Etwas arbeiten, anpacken, tun, sich selbst zu prüfen, sich selbst helfen, aufraffen und ähnliches tun sie NICHT. Sie Schimpfen und tun so ohnmächtig. Sie belügen sich selber und wenn Du es ihnen sagst, reden sie irgendwas von „Kamel und Nadelöhr“.

        In der Bibel steht:

        Du sollst nicht stehlen.

        Dies ist eins der Gebote. Es steht höher und umrahmt die Aussage Jesu:

        „Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist..“ (Wobei das eh eine Trickaussage ist – ALLES gehört Gott. Auch der Besitz des Kaisers…)

        Templarii

      • Moment, meine Aussage hat nichts mit Marx zu tun, sondern das sind die Worte von Jesus Christus:
        Reiche müssen den Armen helfen, sonst kommen sie nicht in das Himmelreich!

        Es ist ganz einfach und wird von Jesus auch mehrmals so gesagt und gezeigt.

        Freiwillig ist hier nur die Entscheidung, die jeder zu fällen hat, ob er gehorchen will oder nicht. Die Folgen der Handlungen können wir nicht beeinflussen, weil es Gesetze sind, die Gott aufgerichtet hat.

        Bei Gott ist es sicher alles möglich, zum Beispiel, dass Er einem ungerechten Reichen seine Fehltritte der Vergangenheit verzeiht, der ehrlich Buße tut. Ohne Buße wird es aber nicht gehen.

        All das was Sie an der Mentalität des Materialismus und Kleinkariertheit kritisieren halte ich auch für kritikwürdig. Nirgendwo gibt Gott den Armen eine Erlaubnis faul zu sein etc. Zu behaupten, dass die meisten Armen faul und gierig seien halte ich für blanken Hohn! Vielleicht trift es auf eine handvoll 100-Tausende hier in Deutschland zu, aber es gibt Millionen und Abermillionen von Armen, die ums nackte Überleben kämpfen… Diese Menschen sind sicher nicht faul, auch wenn einige wohl leider jeden Tag resignieren und leider daran sterben.

        Die Geldliebe nun allein den Mittellosen vorzuwerfen finde ich schäbig. Die Geldgier der Armen schadet in erster Linie niemandem außer dem Geist der betreffenden Armen selbst, die in ihrer selbst gemachten Hölle leben müssen. Armut ist kein Freifahrtsschein vor Gott, auch die Armen müssen all die Gebote und Befehle Gottes halten. Wer sich gerecht glaubt, nur weil er arm ist, ist geisteskrank… da gebe ich Ihnen Recht.
        Aber: die Geldliebe so manches Reichen ist aufgrund seines Reichtums in Gottes Augen direkt unterlassene Hilfeleistung und der Grund für das Straucheln der Reichen und ihren Fall in tödliche Sünde…

        Ich denke, dass ich Sie nicht überzeugen kann, wenn nicht einmal das Wort Gottes dies kann. Ich hoffe Sie hören in Zukunft nicht auf mit einem offenen Geist und Herzen durch das Leben zu gehen, und weiter zu versuchen genau zu unterscheiden wenn es um die Beweggründe und das Herz der verschiedenen Menschen geht.

        Ein Wort noch zur Bevölkerungslüge: Es sind die Reichen und Mächtigen dieser Erde, diejenigen, die sich aus ihrer gottgegebenen Verantwortung stehlen möchten, die behaupten, dass kein Platz mehr hier sei. Gott sagt das nicht, Er sagt, dass wir die Erde besiedeln und bewahren sollen!

        Die Erde ist so groß, dass hier noch viele Milliarden mehr Menschen leben könnten, wenn wir es endlich schaffen würden zusammen zu arbeiten und nicht gegeneinander. Der technische Fortschritt würde dies möglich machen. Aber vielen Mächtigen ist es zu anstrengend an der Aufrichtung der Menschheit zu arbeiten. Manche planen sogar aktiv die Bevölkerungen zu töten (und sich daran eine goldene Nase zu verdienen)! Das ist gegen Gottes Gesetz, und entsprechend werden diese menschlichen Teufel gerichtet werden. Einige sind auch dazu übergegangen die berechtigten Sorgen um die Reinheit unserer Umwelt mit ihrer menschenverachtenden Ideologie zu unterwandern. Jeder, dem die Natur und die Erde am Herzen liegt muss aufpassen, dass er hier klug unterscheidet…

        Gottes Segen sei mit Ihnen!

      • Ich bitte Sie, beruhigen Sie sich – ich bin ganz Ohr und reiche Ihnen meine Hand zum Gruß. Es ist keineswegs so, dass ich beabsichtigt hatte Geldgier allein den Armen zuzuschreiben. Das wäre verkürzt und falsch. Und ich höre sowohl auf Gottes Gesetz, soweit ich es hören kann. Meine Aufnahmefähigkeit ist begrenzt und ich verstehe nicht alles.

        Es gibt einige Aspekte in der Thematik die mich persönlich stören – ich lege sie nochmal konzentriert dar.

        Erstens, viele „Arme“ sind selbstgerecht und schieben ihr selbstverschuldetes Versagen auf imaginierte Reiche.

        Zweitens bedeutet Armut im Biblischen Sinne ja nicht immer nur materielle Armut. Es geht auch um seelische und geistige Armut. Dabei können arme Menschen – die als Christen oder als einfach gute Menschen vielleicht gar nicht mehr haben wollen – den anderen gut Helfen. Es ist Herzlos berühmten und/oder reichen Menschen Nächstenliebe zu verweigern. Reichtum und Berühmtheit setzt den Menschen Zwängen aus, die sie vorher nicht kannten oder die ihre Persönlichkeit zerstören. Hass und Neid der Anderen sperrt sie dort noch mehr ein. Bedenken Sie zum Beispiel die Drogensüchte und die Selbstmorde.

        Drittens werden zum Beispiel 80% aller Steuern von den Reichen Konzernen bezahlt. In Deutschland finanzieren die Wohlhabenden den grössten Teil der normalen Steuern. Ohne Reiche im ursprünglichen Sinne gäbe es diese Staaten in diesem Stand nicht.

        Viertens haben wir eine massive Einwanderung von Wirtschafts- NICHT Kriegsflüchtlingen. Diese werden ja sogar bewusst weggedrückt (zum Beispiel die christlichen Flüchtlinge aus Syrien). Es gibt Vermutungen dass die Wirtschaftsflüchtlinge bewusst von bestimmten Gruppierungen innerhalb der Staaten der Westlichen Länder eingeführt werden um die Demokratischen Strukturen zu zerstören. Ob und inwieweit die Grünen zum Beispiel mit der Schleppermafia zusammenarbeitet ist unklar. Was mit den eingeschleppten Menschen passiert, wo sie arbeiten und für wie viel Geld, ebenso. Die Britische Labor Partei hat ja zugegeben es genau so gemacht zu haben – um den „Konservativen“ die Macht abzujagen.

        Legitimiert wird dieses Verhalten durch die Argumentation der Nächstenliebe – aber auf der Basis des Zwangs. Genauso wenig wie Uganda möchte dass jetzt plötzlich 400.000 Österreicher einwandern und dort Sozialhilfe beziehen, damit den ganzen Finanzhaushalt durcheinander bringen und Not sowie Leid bringen, möchten das eigentlich Europäische Länder.

        Reiche sind nicht pauschal böse. Wenn sie Böse sind, brauchen sie dieselbe Nächstenliebe und Unterstützung wie Drogensüchtige, Gewalttäter und andere Sünder. Wir haben die Sünde zu hassen und den Sünder zu lieben. Auch den reichen Multimilliardär.

        Dies sind die Kernaspekte. Ausserdem glaube ich dass Gott Menschen zu Verwaltern macht, so wie Joseph es wurde.

        Was die Ausrottungsgeschichte angeht – diese Sprüche habe ich erschreckend oft bei einsamen, armen, neuheiden gehört.. „Wir sind zu viele Menschen, die Mutter Natur wird zerstört“. Oft auch bei Tierschützern die eher schon Tiere anbeten..

        Gott zum Grusse,

        Templarii

      • Vielen Dank für Ihre interessante Antwort… Was Sie über Wirtschaftsflüchtlinge berichten ist mir so noch nicht zu Ohren gekommen. Ich werde dies im Sinn behalten, um zu sehen, ob ich mir darauf einen Reim machen kann.

        Sie haben Recht, es gibt viele Reiche, die auch Opfer sind. Niemand ermahnt Sie scharf genug zur Umkehr und gibt ihnen Jesu Richtschnur an die Hand und moralischen Halt, oder baut sie geistig auf. Die meisten Reichen sind in gewisser Weise Mitläufer im System (so wie damals im 3. Reich), die es nicht durchschauen und glauben, dass sie das System zu ihrem eigenen Vorteil erhalten sollten. Sie sind, wie von Ihnen ganz richtig gesagt, nicht weniger Gefangene als die meisten Armen… Insbesondere das Drogenproblem ist unter diesen Menschen tatsächlich gravierend! Sie suchen das Glück der im eigenen Inneren zu suchenden Gotteserfahrung künstlich herbeizuführen und zerstören dadurch ihren Geist und Körper.

        Auch halte ich Ihre Unterscheidung zwischen geistiger und materieller Armut für wichtig. Jesus spricht zwar in der Regel ausdrücklich von den Armen als den sowohl geistig als auch materiell Armen (weil diese Gruppe die große Mehrheit unter den Armen ist). Aber man könnte meinen, dass die Armen hierzulande in der Regel nicht geistig Arme sind, und im Vergleich mit den Armen der dritten Welt auch selten wirklich materiell Arme. Sie sind tatsächlich häufig, wie von Ihnen beobachtet in geistiger Negativität gefangen und richten sich zornvoll und im Vertrauen auf ihre eigenen menschlichen Kräfte auf, ohne zu verstehen, dass ein Mensch nur durch Gott zu wahrer Stärke gelangt. Auch diesen Menschen müssen wir Jesu zuliebe helfen aus ihren geistigen Gefängnissen auszubrechen.

        Was sie über Umweltbewegte mit genozidalen Wunschträumen berichten ist in höchstem Maße alarmierend. Meine Beobachtung ist, dass diese Einstellungen sich nicht allein aus einer fehlgeleiteten Philosophie speisen, sondern von sehr mächtigen Menschen bewusst in die Volkskultur eingestreut werden. Denken sie zum Beispiel an Tropen wie sie in dem Film Matrix auftauchen: Der Mensch als Virus, der die Erde infiziert hat etc. Diese Ideen werden nicht nur von Neuheiden oder naturlieben Menschen befördert…

        Es gibt leider Mega-Reiche, die tatsächlich glauben von Gott als Verwalter eingesetzt worden zu sein, im Grunde aber angewidert sind von den Menschen, um die sie sich um Gottes Willen kümmern müssten. Sie hätten die Erde gerne für sich, als eine Art riesigen Naturpark – ohne lästigen Pöbel, um den man sich – wie es Gottes Wille gegenüber den Reichen wäre – aufopfernd zu kümmern hätte. Deshalb haben sie ihre Ohren auch für das Wort Gottes verschlossen und huldigen einem anderen Gott. Ich spreche hier nicht von den reichen Menschen, die ein Durchschnittsmensch kennen kann. Ich spreche von ein paar Hundert Menschen weltweit, die im Hintergrund immense Macht haben; Menschen, die effektiv Währungen und Regierungen sehr stark kontrollieren oder beeinflussen können, und die sich tatsächlich für besser halten als der ganze Rest… Diese Menschen sind so reich, dass es im Grunde völlig belanglos ist, wie viele Milliarden sie gerade haben, denn sie machen die Spielregeln in diesem System.

        Wussten Sie, dass man errechnet hat, dass jeder, der weniger als 400.000 € Erspartes hat, im Grunde innerhalb des Systems ausgebeutet wird. Erst darüber profitiert man von dem – im Übrigen unchristlichen! – Zinseszins-System. D.h. dass sich eigentlich nur die fleißigen Sparer etc. über Steuern und Abgaben beklagen dürften, deren verzinstes Vermögen unter 400.000 € liegt. Je weiter man darunter liegt, desto mehr wird man ausgebeutet. Je höher man darüber liegt, desto mehr profitiert man von der Arbeit anderer – da fallen die Steuern dann nicht mehr ins Gewicht.

        Grüße! M.

      • Ich danke Ihnen dass Sie mir zugehört haben. Dies war eine der Intentionen meines ursprünglichen Beitrages unter welchem wir uns unterhalten.

        Ja, von den Megareichen habe ich gehört, ihnen gehören die Zentralbanken oder besser gesagt ihnen gehören die Organisationen denen die Zentralbanken gehören. Und auch viele Medienanstalten.

        Die Aussage dass es zu viele Menschen gibt und sie ein Virus sind – von wem gestreut weiss ich nicht. Aber von vielen gerne aufgenommen und der Hass verstärkt. Dies besorgt mich denn es macht ein schlechtes Gefühl in der Welt.

        Beten wir zusammen für die Armen im „Geldbeutel“ und für die Armen im Herzen dass sie zueinander finden – und das dieses Geldsystem zerbricht wie andere böse Reiche an ihrer Bosheit erstickt sind.

        Geld sollte ein Werkzeug sein und kein Machtmittel, es gibt interessante Diskussionsbeiträge von Seiten der „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“:

        Sie wird nicht an den Schulen gelehrt, weil sie eher die Realität abbildet als die heutige Wirtschafts- und Geldbildung. Letztere ist zur Verdummung der Massen eingesetzt damit die Machtmechanismen nicht erkannt werden KÖNNEN. Anbei ein Link der Ihnen vielleicht Informationen geben kann um gezielter Beten zu können:

        http://www.misesde.org/?p=2142

      • Ja, danke. Eine eingehende Beschäftigung mit der Österreichischen Schule steht für mich noch aus. Bisher habe ich nur oberflächliche Kenntnis und gebe zu, dass ich eher reserviert bin. Was aber nicht bedeutet, dass ich mich dieser Theorie unbefangen nähern will sobald ich Zeit dazu habe.

        Was halten Sie von dem Schwundgeldansatz? Er wird mittlerweile in weiterentwickelter Form von B. Senf vorgeschlagen. Ein Mann den ich Ihnen im Gegenzug ans Herz lege.

      • Vom Schwundgeld verstehe ich wenig, ich weiss ungefähr worum es geht, eine Art negative Zinsen. Da ich aber insgesamt zu wenig von Ökonomie weiss, kann ich nicht mal beurteilen ob es funktioniert. Man kann es aber virtuelle nachbauen.

  6. Hallo Lieber Autor;

    Der erste Gedanke den ein Reicher hat ist doch vorwiegend der, dass man gleich Arm wird, oder dass es nicht richtig ist, etwas abzugeben. Befürchtungen wie, dann bekomme ich ihn nicht mehr los. Oder davon wird es doch auch nicht besser. Genau das ist das Kernproblem.

    Auch ich habe in meinem Leben eine Menge Geld gemacht und zum Teil auch Almosen gespendet. Allerdings war ich oft immer falschen Bildes der Meinung, dass wen jeder ein paar Cent gibt, der oder diejenige, der oder dem geh es dann gut. Aber das ist nicht die Wahrheit. Warum dazu will ich im weiten nicht ausholen. Aber nur der Gedanke dass das Leben auf der Straße eben noch härter und noch kostspieliger ist als das Leben in Arbeit. Man verbringt den Ganzen Tag um etwas Geld zu verdienen und ist den teuren Preisen ausgeliefert weil man sich nichts kochen kann.

    Der Kern der Sache ist nicht, dass man kein Geld besitzen darf. Wenn man viel Geld gemacht hat, und beruflichen Erfolg hat. Dann hat man ja auch im Leben einiges erreicht. Das mag z.B. am Status unstrittig sein. Aber stell dir vor du du bist auf einer Beerdigung. Genauer genommen auf deiner eigenen Beerdigung. Es haben sich nicht wirklich viele versammelt. Vor allem die die auf dein Erbe warten wie die Geier sind sie erschienen und weinen nur unechte Tränen. Der Pfarrer soll nun ein paar Worte sprechen und er wird sagen, dass du ein guter Mensch warst und dein Leben gelebt hast.

    Szenen Wechsel. Stellt dir jetzt vor du bist auf einer Beerdigung eines anderen. Aus reiner Neugier, weil da sich das halbe Dorf versammelt hat, willst du wissen wer da prominentes gestorben ist. Da du den Verstorbenen nicht erkennst, hörst du zu was der Pfarrer über Ihn zu sagen hat. Er war gläubiger Christ und half vielen Obdachlosen und behinderten Menschen. Manche derer denen er geholfen hat sind nun sogar anwesend. Auch sie sprechend unendlich Dankbarkeit aus. Das Dorf ist traurig und jeder der nur kann war anwesend.

    Die Frage die man sich in diesem Schaubild stellen muss ist, wenn man am Ende seines Lebens seht, ob dann Reichtum alles ist und war. Was bringt es auf der Erde in diesem kurzen Leben erfolgreich zu sein allein, dann aber wieder zu Asche zu fallen wenn niemand davon zeugt was für ein guter Mensch du warst. Die meisten Menschen verstehen nicht, dass alles was du abgibst dir auch im Himmel sofort Zinsen gibt. Und zwar in deinem Herzen. Jesus (als Gott) sagt dazu einfach eines:

    35 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. 36Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.

    Das bedeutet im Klartext dass dein Gott alle Menschen so sehr liebt, dass er sich diesen Menschen die nichts haben gleich stellt in dem er ihr Leid mit trägt. Das heißt jeder Kleinigkeit die du einem Armen gibst das gibst du deinem Gott. Aber alles was du einem verweigerst, der in Not leidet, das verweigerst du deinem Gott. Hier ist der Nachweis;

    40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. [….] 45Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

    Das nächste Mal wenn du ein einem hungernden Menschen vorbei gehst, so denke daran hier sitzt dein Gott mit. Und wenn du eines Tages vor Gott stehst dann willst du dich doch nicht schämen und sagen müssen, dass du nur an dich selbst gedacht hast.

    Und darum geht es im wesentlichen. Gott verlangt nicht von Dir dass du dich selbst arm machst. Sondern dass Gott an erster Stelle ist und an zweiter Stelle du. Wenn du davon ausgehst, dass Gott alles gemacht hat also das gesamte Universum und es ihm gehört, was kannst du dann dein Eigentum nennen, auch wenn es dir rechtmäßig gehört? So wie dir jeden Tag dein Gott zuteilt (die Kraft, die Gesundheit usw… womit du dein Reichtum begründest) so hast du auch die Pflicht vor Gott anderen zu helfen die es nicht haben. Gott weis dass du nicht alles geben kannst. Und wer wird dich nicht nach unmöglichen bitten. Aber dein Herz soll größer sein als dein Erfolg. Je mehr du gibst, desto mehr Herz bekommst du.

    In mir hat sich auch einiges geändert. Ich bin nicht mehr der Meinung dass ich jemanden 50 Cent geben muss. Ich versuche immer gleich ein paar richtige Euros zu geben. Einfach deshalb da ich diesem Menschen etwas Würde zurück geben möchte. Und so steigert man sich. Und ich habe auch Erfolg neben dem geben. Und heute weiss ich dass es nichts nützt als SELBSTNUTZ aus dieser Welt zu gehen. Es ist wichtig dass du anderen Menschen was abgibst die in Not sind. Vor allem solchen von denen du es nie zurück bekommen kannst! Versuche doch jeden Tag auch mal etwas gutes zu Tun. Man gewöhnt sich daran und man merkt dann auch schnell dass man davon auch nicht arm wird. Gott weiss dass du nicht jedem Armen von der Straße helfen kannst. Aber hast du nur 50 Cent für dein Gott über? Helfe deinem nächsten! Sehe nicht weg auch wenn es manchmal weh tut oder knausert.

    In diesem Sinne hoffe du denkst mal darüber nach was du da oben geschrieben hast.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s