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Wie ist das Reich eines unendlichen, ewigen, allmächtigen Wesens? Wie ist die Machtausübung eines Wesens, dass keinen Tod kennt, kein Ende seiner Wahrnehmung, dass jenseits von Zeit und Raum ist und alles was ist erschaffen hat?

Dies sind Fragen die man sich stellen muss; man stolpert damit plötzlich durch eine Tür in das weite All. Was soll schon sein – natürlich völlige Freiheit. Nur unter der Herrschaft eines unendlich machtvollen Wesens dass nicht sterben kann und dass komplett unabhängig und komplett frei ist, ist die Freiheit von endlichen und beschränkten Wesen vollkommen. Wenn Christen sagen, dass das Reich Gottes kommen soll, meinen sich nicht dass eine Theokratie kommen soll. Wer das so interpretiert denkt fleischlich. Er kann sich nicht lösen vom konventionellen Denken. Er glaubt an Staaten. Mir ist klar wie schwer es ist dass zu verstehen. Ist man ein bischen im Christentum geübt, fällt es um so mehr auf wie begrenzt und beschränkt unsere normale menschliche Gesellschaft ist. Das höchste der Gefühle ist dann noch die Konstruktion der „Sozialen Gerechtigkeit“ oder die „Anarchistische Gerechtigkeit“. Man denkt in Paragraphen.

Gott braucht keine Machtpolitik. Gott braucht keine Armee. Gott braucht keine Verwaltung. Gott sieht direkt in unser Herz und wir können ihm weder was nehmen noch etwas geben. Dass einzige was uns mit Gott verbindet ist die freiwillige liebevolle Hingabe zu ihm – durch ihn initiiert. Man kann auch sagen: Christen haben die Pflicht zu lernen die Schönheit zu lieben. Es gibt schlimmeres als das. Zum Beispiel Schulpflicht, Wahlen oder Diskussionen mit Feministinnen.

Womöglich werden jetzt einig Leute über meine Aussage dass „Gott keine Verwaltung“ braucht schimpfen – oder über die Kirchen schimpfen da sie ja eine Verwaltung, eine Hierarchie haben. Beide Argumente sind Unsinn. Ich sprach über den Zustand wenn Gottes Reich kommt. Es ist aber nicht da. Gott muss nicht Verwalten er gab uns aber die Freiheit ihn zu suchen und dafür brauchen wir wegen unserer Idiotien immer irgendwelche Menschen die dieselben Idiotien auch mal gemacht haben und daraus lernten sowie die Lehren aus diesen Fehlern uns beibringen. Und wenn diese Lehren sich in 2000 Jahren angesammelt haben braucht es dementsprechend gebildete und Hierarchisierte Lehrer.

Wenn Freiheitsliebende Menschen sich wirklich für die Freiheit einsetzen wollen, müssen sie sich überlegen was sie unter der Freiheit verstehen. Die Freiheit von Menschen hat Grenzen. Wir müssen Essen. Es gibt keine Freiheit ohne genügend Nahrung. Wir verlieren sie sofort wenn uns jemand Nahrung vorenthält. Dann sind wir die Sklaven des Nahrungsmittelbesitzers. Genauso ist es mit vielen anderen Dingen – Sexualität (das Bedürfniss existiert!), Fortpflanzung (diese Funktion des Menschen existiert), Sehnsucht nach Gemeinschaft (ist vorhanden, bei manchem mehr bei anderen weniger) und Myriaden von anderen Bedingungen derer wir uns nicht bewusst sind. (Schon gar nicht im Alter der Notgeilheit zwischen 14 und 23..)

Dafür sind die Kirchen da. Dafür sind die Bibelkreise da. Dafür ist die Bibel da. Dafür sind Traditionen und/oder Rituale da. Weisheit unserer Vorfahren, Erfahrungen von zig tausenden parallel ablaufenden Lebensgeschichten die sich summierten.

Jetzt lernen wir gerade ganz krass dass es keine „Freiheit der Frau“ gibt, wenn sie keine Kinder bekommt. Frauen sind unabänderlich verbunden mit ihrem Muttersein. Sex allein ist es nicht. Gehuldigt werden für ihr Geschlecht ist es nicht. Arbeiten ist es nicht. Sex und die daraufhin folgende Abtreibung ist es nicht. Die steigenden Depressionen, die Burnouts, die Irrationalen Verrücktheiten zeugen davon. Frauen werden Jahrzehntelang Depressiv wegen einer Abtreibung (Väter auch..). Sie werden potenziell unfruchtbar deswegen. Sie bekommen potenziell in erhöhtem Ausmass Brustkrebs (Die Todesursache Nummer eins bei Frauen in Deutschland……..)

Worauf ich hinauswill ist folgendes – das Christentum hat einen Satz von Regeln die einen Sinn haben. Dieser Sinn schränkt die Freiheit nicht ein, sondern ist getränkt von Weisheit die unsere Freiheit erst ermöglichen. Der Schöpfer der Kirche ist ein unendliches Wesen mit unendlicher Macht und unendlicher Existenz jenseits von Raum und Zeit. Es lohnt sich darauf einzugehen was dort steht. Es lohnt sich mit Christen zu reden. Bewusst auch von jeglicher Richtung(!). Natürlich ist die Katholische Kirche die älteste, erfahrenste und voller Wissen, Narben und Erfahrungen. Doch auch junge Bewegungen wie die der US-Amerikanischen  (die sind ja erst knapp 200 Jahre alt.. süüüsss.. Da war die Ukraine, naja sagen wir mal die Slaven der Rus, bereits seit 600 Jahren christlich..) haben ihre Weisheit und der Heilige Geist von dem ich inzwischen sprechen kann – ja den gibt es und er wirkt, wer wissen will wie kann mich fragen – handelt auch dort.

Nur so können wir wirklich die Innere Freiheit und Ewigkeit erlangen die nötig ist um Rational und Vernünftig denken und handeln zu können. Und wir können uns vor den Schöpfer stellen und sagen – „Siehe, ich habe es versucht. Es war mein ehrliches Bemühen dass Richtige zu tun von dem ich nicht weiss ob es wirklich das Richtige ist. Du bist aber das Richtige und Du beurteile mich nach Deinem Ermessen.“

Wer wirklich anfangen will zu verstehen was das Christentum ist, sollte bei den Stoikern anfangen. Dann bei Platon, Pytagoras, Aristoteles, Cäsar, Cicero, dem alten Testament, dann dem neuen Testament, dann den neuplatonikern, Augustinus, Thomas von Aquin, Theresa von Avila, Hildegard von Bingen und all den anderen  die das Drama der Gotteserkenntnis und die Frage nach dem was Richtig ist beschreiben.

Templarii

 

 

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