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Gefunden auf: „Katholisches.info„:

(Washington) Die Obamacare, die umstrittene Gesundheitsreform des amerikanischen Präsidenten Barack Obama hat eine erste richtungsweisende Niederlage erlitten. Erkämpft wurde sie von einer katholischen Familie im Bundesstaat Colorado, die sich nicht auf dem Kopf herumtrampeln lassen wollte. Die Eigentümer von Hercules Industries, einem großen Hersteller von Heizungs- und Klimaanlagen mit Produktionsstätten in fünf US-Bundesstaaten, wollten nicht akzeptieren, daß sie ihren Angestellten als „Dienstleistungen“ auch die Tötung ungeborener Kinder durch Abtreibung und künstliche Verhütungsmittel finanzieren müßten, wie es Obama gegen starke Widerstände nicht zuletzt der katholischen Kirche durchgesetzt hatte. Die Familie aus Colorado folgte dem Aufruf der amerikanischen Bischofskonferenz zum zivilen Ungehorsam, klagte gegen die Regierung und gewann.

Ein Bundesrichter von Colorado gab der Familie Newland Recht. Der Zwang, die Kosten für die Tötung ungeborener Kinder und von Empfängnisverhütung ganz oder auch nur teilweise übernehmen zu müssen, bedeute eine „schwerwiegende Schädigung der Rechte der Familie Newland zur freien Ausübung ihrer religiösen Überzeugungen“. Der Richter befand, daß der per Gesetz eingeführte Zwang verfassungswidrig sein könnte, weshalb das Gesetz bis zur Klärung der Frage nicht zur Anwendung kommen könne. Das Urteil sorgte für großes Aufsehen, da es sich um einen Präzedenzfall handelt mit Blick auf die 23 noch anhängigen Klagen, die von 56 amerikanischen Diözesen und katholischen Einrichtungen und Verbänden in einem Dutzend amerikanischer US-Bundesstaaten gegen die Regierung Obama eingebracht wurden. […]

Und was ist bei uns? Seit 40 Jahren wird das alles einfach bezahlt. Kein ernsthafter Widerstand regt sich, ausser die Protestzüge. Hier in Europa muss sich ernsthaft was ändern, wir sind so lahm und Widerstandslos geworden – so etwas wie „christlicher Geist“ existiert gar nicht mehr. In Spanien vielleicht oder in Irland auch noch zum Teil. Aber sonst? Wo sind denn die überzeugten Christen die ein donnerndes „SO NICHT“ aussprechen?

Zivilier Ungehorsam ist ein guter Weg, offene Ansprache des Unrechtes ein besserer. Es kann nicht sein dass so viel schlechtes passiert, unsere Völker sich in Richtung Aussterben bewegen – nur wegen eines kurzfristigen Glauben an „Selbstverwirklichung“ und ähnlichen Müll. Wo sind die knallharten Gegner der Abtreibung und wo sind die Organisationen die Frauen massenhaft helfen wo sie nur können? Und zwar Privatinitiativen von Privatmenschen ohne Staatliche Drogenhilfe.

Wie ungerecht die öffentlichen Krankenversicherungen sind, fragt sich in Europa auch keiner. Sie sind verdammt ungerecht und fördern Faulheit, ungesunde Verhaltensweise (wird ja alles – von ANDEREN – bezahlt) und Nachlässigkeit. Anstatt Sinngebende gegenseitige Hilfe wird ein Behördenapparat verwendet. Anonym und ohne Bezug zu anderen Menschen. So stirbt eine Gesellschaft, vertrocknet in den Aktenbergen der Republiken.

Templarii

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