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Eine Antwort auf den folgenen Blogeintrag http://b-logos.de/?p=886:

Es gab viele Heilige die sich offen gegen die Handlungsweise der Hierarchie und selbst den Papst aussprachen. Dies ist nichts neues und auch nicht zu bemängeln. Die Piusbrüder sind durchaus in bewährter Tradition.

Was die Traditionen angeht; wie kann es angehen dass im 2 Vatikanischen Konzil geschrieben steht, Latein soll die Sprache der Liturgie bleiben diese aber völlig verschwunden ist? Die Traditionen sind weg. Es geht schon so weit, dass kaum einer weiss was ein Hochaltar ist. Es geht so weit dass in den Kirchen im Plauderton vom Opfertod Christi gesprochen wird. Weihrauch ist verschwunden, die Priester laufen in lächerlichen „modernen“ Klamotten herum. 4 Minuten nach dem Gottesdienst laufen die Priester in Zivil herum – als wären sie bei einem Sonntagsausflug. Vor dem Volksaltar stehen Laiendarsteller mit alten Fräuleins und Ministrantinnen die sich sexy darstellen wollen sowie sich langweilen. Dies ganze wird eher als lästige Pflicht ansehen. Irgendwelche Leute lesen irgendwelche 08/15 Sozialgeschichtchen aus dem Ethikunterricht vor. „Seit nett zueinander“. Das ist alles. Während in der Türkei einem Bischof der Hals aufgeschlitzt worden ist. Der Leib Christi wird wie ein 5 Mark (Das war die Währung vor dem Euro in Deutschland) Stück in die Hand gedrückt – hier kauf dir etwas schönes davon oder schmeiss es doch auf den Boden.

Ich kann die empörte Kritik an den Piusbrüdern nicht verstehen. Ich war mal auf einem dieser Gottesdienste. Was für ein Unterschied! Der Priester sprach laut und deutlich. Er sprach von Sünde, Ehre, Respekt, Himmel und Hölle, den Tod – als Philosoph und doch in einfachen Worten. Die Menschen sangen mit vollem Herzen und vollem Danke und Ehrfurcht vor Gott. Sie knieten sich hin. Sie sangen Latein und Deutsch. Die Ministranten hatten weisse Handschuhe (!) und sie knieten sich nicht nur mit dem Priester hin, sondern sie verbeugten sich und berührten mit der Stirn den Boden – und zwar nicht vor den Menschen sondern vor dem Leib Christi.

DAS ist Religion. DAS ist Glaube. DAS ist Echt. DAS überzeugt Glaubenssuchende Menschen. Und kein lächerliches Gewäsch über „soziale Gerechtigkeit“.

Warum bestraft der Vatikan die Gesetzesbrecher nicht? Warum werden sie nicht alle entlassen? Warum werden sie nicht alle Exkommuniziert? Warum werden sie nicht mit Schimpf und Schande rausgeworfen? Sie schänden den Gottesdienst, sie missbrauchen die Katholische Kirche als Sozialdienst, sie vermitteln die Wahrheit nicht. Sie geben den Menschen nicht die richtige Lösung. Sie verstossen gegen die Bibel. Sie glauben nicht an Gott. Sie glauben nicht an Jesus. Sie glauben nicht an die Auferstehung. Sie glauben nicht an die Eucharistie. Sie glauben nicht an das Gebet. Sie glauben an den Menschen. Sie glauben an Politik. Sie glauben an Meinungen. Sie glauben an Meinungsumfragen. Sie glauben an die Lügen der Gegenwart. Sie tragen die Tradition nicht weiter. Sie lassen die Menschen im Leeren stehen. Sie widersprechen ihrem eigenen Glauben.

Hochmut kommt wirklich vor dem Fall. In diesem Fall ist die Piusbruderschaft aber nicht im Hochmut gefangen. Sie haben Recht. Die „Konzilskirche“ ist im Unrecht und sogar in schwerer Häresie gefangen. Der Vatikan muss durchgreifen und endlich aufhören die zerstörung des Glaubens zuzulassen. Die meisten Leute glauben Weihnachten ist das Fest des Weihnachtsmannes.

Templarii

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Ein Kommentar zu “Die Piusbrüder übertreiben?

  1. Pingback: Was die Religionsreformer und faulen Christen zu verantworten haben | Neue Reconquista

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