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Es ist sicherlich verwunderlich für alte Bekannte weshalb das Christliche mich so überzeugt. Aber es hat seine tieferen Gründe und einer davon sind die tausenden von Gedanken welche ich selber überlegt habe und die sich erfüllten.

Inzwischen weiss ich wie tief christlich ich dachte und handelte. Sündigen wollte ich keinesfalls, was man von Lügen und von Betrügen zu halten hatte habe ich tief in mein Herz gepflanzt. Davon speiste sich ein Teil meiner Verzweiflung im Leben – andere betrogen und waren völlig unmoralisch, hatten aber ihre Freude.

Als Ästhet war mir vieles davon zuwider, ich erkannte nicht warum die anderen nicht sahen wie „schmutzig“ sie sich machten. Widerliche Verhaltensweisen die ihr Selbst verdrehten und ruinierten. Es kotzte mich an aber irgendwann verlor ich das Bewusstsein dafür WARUM es mich ankotzte und ich ergab mich dem Ganzen.

Knapp zehn Jahre lang.

Ich bemerkte später wie viele meiner Grundüberzeugungen dem christlichen Geist entsprachen oder gar nur durch das Christentum erklärbar waren. Davon handelt ja auch dieser Blog. Dabei waren meine Eltern zwar oberflächlich christlich, doch die wirkliche Bekehrung des Vaters erfolgte lange Zeit nach der Scheidung der Eltern. Die Taten stimmten nicht mit den Worten überein. Erklärungen gab es nicht wirklich – erst mitten in meiner Ungläubigkeit habe ich zwei, drei Sätze meines Vaters gehört die sich sanft eingebrannt haben. Immerhin habe ich sechs oder acht Jahre später erkannt dass er vollkommen Recht hatte. Danke Dir Vater. Es hat sehr geholfen!

Es mag sein dass ich mich in manchen Facetten wiederhole, aber ich muss es tun. All die Jahre gab es immer wieder Momente in denen ich mich geführt fühlte. Selbst bei den ach so verpönten Kinofilmen oder Comics. Inzwischen kann ich sagen: Gott ist grösser als die moderne Medienwelt. Ich habe sie den grössten Teil meines Lebens unbeschadet überstanden. Selbst die grössten Lügner müssen auf Teilwahrheiten zurückgreifen und diese Teilwahrheiten wirken stärker im Herzen als die Lüge welche durch diese Wahrheiten in das Bewusstsein der Menschen gepflanzt werden soll. Und da war immer noch dieses sanfte aber grossartige Bewusstsein dass mich immer wieder freundlich auf bestimmte Sachen aufmerksam machte. Jedenfalls solange ich unschuldig und jung war.

Zum Beispiel schrieb ich einen Artikel über das „Nerd-Sein“, diese bekannten Sensibelchen mit ihrem völlig unlogischen Verhalten. In der normalen Welt ist das wirklich so; es ist bescheuert diese ganze Sensibilität und Zurückhaltung. „Raub dir die Frau, zerschlage die Gegner und mach kaputt was dich kaputt macht!“ Die 68er waren wohl Kinder dieser Barbarei.. Innerhalb des Christentums ist es aber grossartig und richtig. Die Sensibilität ist Gottessuche. Die Zurückhaltung ist Sinnsuche und Training der Wahrnehmung. Besser als 20 Liter Bier am Abend zu saufen (höhöhö..).

 

Oder die Weltretter – ausserhalb des Christentums Blödsinn und ein Kult der Idiotie. Innerhalb des Christentums eine machtvolle Anspruchnahme der Welt zur Hingabe der höchsten Liebe. Dies macht man mit einer königlichen Anspruchnahme, nicht mit Opfergleichen Gejammer („Denke doch jemand an die Kinder“ oder „aber die armen süssen Kaninchen.“) oder diktatorischem Verhalten wie die Grünen, WWF und Greenpeace es jetzt tun.

Oder die Geschichte. Ohne das Christentum werden die kriegerischen Europäer alle Mohammedaner, zynische Anarchisten oder gleiten in die innere Migration (Na, erkennt jemand die Wirklichkeit?). Das Scheitern jeglicher vermeintlich tragfähiger Idee oder Organisation führt direkt in die Verzweiflung der Ideensuche wie ein Heroinsüchtiger auf der Suche nach dem nächsten Schuss drehen alle Ungläubigen am Rad um ja die nächste gute Idee zu finden die zum Ende der Geschichte führt – dabei müssten sie sich einfach nur erschiessen; die Nazis wussten schon warum sie das taten. Mit Christus aber ist das Scheitern der Beweis für einen Versuch Gott zu erreichen. Tragisch, aber nicht tödlich (Ich rede nicht von Massenmördern..) für das Selbst. Im Gegenteil – der Bibel kann man schon das Scheitern entnehmen. David, der Psalmist (inzwischen fühle ich ja schon die Köstlichkeit der Psalmen…) und grossartiger Herrscher Jerusalems war ein Mörder. Salomon, sein Sohn und noch mächtiger und reicherer König sowie Bringer der Weisheitssprüche huldigte am Ende fremde Götter an denen er durch seine vielen Frauen Geschmack gefunden hatte. Überall Versager, gebrochene, Idioten, Trottel, Selbstgerechte Wichser, Arschgesichter, Hanswürste, Verbrecher, Lügner, Feiglinge.

Jakob, der später Israel hiess, war ein Betrüger. Er kämpfte mit einem Engel der ihn verachtete (!) um Erlösung und wurde später ein geachteter Mann. (http://www.gottesdienst-werkstatt.de/gdw_jakobs_segenskampf.htm)

Doch Gottes Liebe ist grösser als unsere Vorstellung von Liebe – und wenn die Wunden in der Seele durch Gottes Liebe gesalbt und verbunden werden; denn er ist unser Arzt (2 Mose 15,26). Und dann ist die Aneinanderreihung von Katastrophen und Tragödien erträglich. Mohammedaner reagieren mit Schuldzuweisungen (gegen sich oder andere) und dementsprechend mit Hass.

Diese Erkenntnisse waren für mich wie erfüllte Prophezeiungen. Meine Gedanken als 16 Jähriger wurden 15 Jahre später erfüllt. Danke Gott. Ich glaube dass ich dir glaube. Glaub ich. 😀

Templarii

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