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Ein interessanter Text über Luther und das Wesen der Kirche:

In dem drei Jahre zuvor erschienenen „Kirche contra Zeitgeist“ äußerte sich EDL (Kühnelt-Leddihn) in ähnlichem Sinne. Aus Seite 92 heißt es:

„Luther war – ich wiederhole es – als Konservativer gegen die „damalige Moderne“, aber die katholische Kirche ist nicht „konservativ“ in einem nur rückblickenden Geist, sondern in einem gewissen Sinn „additiv“. Alles sich Entfaltende, Wachsende ist „additiv“, da neue Zellen organisch hinzukommen, die aber natürlich „genetisch“ schon vorprogrammiert sind. So wird ein echtes Dogma nie abgeschafft werden, wohl aber ein weiteres, ein neues hinzukommen, oder auch ein altes besser oder deutlicher interpretiert. Für diesen Vorgang, für dieses Wachstum der Kirche haben wir ja ihre petrinische Magistratur, die sowohl für die Bewahrung, die Säuberung als auch für die Entwicklung zuständig ist. So gesehen ist Martin Luther ein Erzbischof Lefebvre seiner Tage. Man sollte weder beim verstorbenen Erzbischof noch bei Luther an dem sehr ernsten, wahrhaftig religiösen Anliegen zweifeln.“

Es ist echt interessant zu sehen wie die Evangelischen sich verändert haben – sie waren mal konservative Konterrevolutionäre, Taliban gleich wenn man die zerstörung der Kirchen ansieht, jetzt tun sie so als wären sie modern und dienen dem Dämon „Fortschritt“.

Templarii

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