Home

Es geschieht unmerklich, einer kleinen feinen Erschütterung der Macht gleich – wie ich als Kind der Kinowelt sagen kann. Irrtümer bröckeln, ganze Gedankengebäude zerbrechen, Ruinen werden als solche offenbar.

Der Abstieg in die Eingeweide unserer Kultur vollzieht sich in sanften Schritten, vernebelt von der sinnlosen Sinnsuche nach postmoderner Art. Die Bitte um Unterstützung durch den ewigen wird erhört – besser als jedes magisches Ritual, besser als jede spiritistische Sitzung. Erschreckend vollzieht sich das zerbröckeln der altbekannten Plätze eigener Gedanken. Darunter wütet die Höllenglut. Bald schon stürzt man hinunter.

In einem Augenblick steht man vor grossen Rätseln, im nächsten grinsen einen die Fratzen der Verzweiflung an. Wie Geysire aus Lava sprühen die Sünden in die Höhe, verzweifelt auf der Suche nach Freiheit – doch sind sie ihrem Wesen nach Sklaverei. Der Boden bebt, Ströme aus purer Wut und giftigem Hass zerfressen das letzte Stückchen Fundament auf dem man sich sicher wähnte.

Blinde Menschen überall, begierig das Gift schluckend. Man selbst erkennt dass man selbst voll davon ist, die Haut wird schon grün – langsam ins schwarze gehend. So werden Orks hergestellt, kommt mir in den Sinn. Jeder giftige Nebensatz, jede Ungerechtigkeit, jede bewusste Verletzung lässt uns mehr und mehr zum Gollum werden – immer auf der Suche nach einem Schatz. Bin ich einäugig geworden?

Der Augenblick verschwindet, ein neuer tritt heran. Die unschuldigen Augen eines Kindes blicken in die Seele hinein, klar wie ein Bergsee spiegelt sich die eigene unvollkommenheit. Der Wille zur Macht schwindet angesichts der kleinen Kinderchen die selbst diesem Prinzip unterworfen sind. Der Wille zur Macht ist ein Kinderspiel, Kindern die nicht Bitten und Danken können. So wird das nichts mit meiner Person.

Ich lerne meinen Betrachtungwinkel des Lebens neu zu justieren. Nicht das Ding ist elementar, nicht ein Zeitpunkt, nicht ein Ort – nein allein Gott. Was Gott ist, das weiss ich nicht. Er ist ein grosses unbekanntes Geheimnis. Ich weiss nur das er will das ich bin. Und ich weiss das er will das ich mit ihm bin. Er will Freund sein. Er will mein Gott sein. Er will niemanden neben sich – eine angenehme klare Ansage. Befreiend in dieser Zeit der Verwirrung und Relativität.

Die Freiheit will dass ich ein Sklave der Freiheit werde – wie erschreckend. Wie brutal. Wie befreiend. Die Geister die ich rief, werde ich wieder los. Sie sind bereits in Rückzugsgefechte verwickelt. Nur meine grausame Freude darüber und der tödliche Hochmut stärkt sie noch.

Es bröckelt alles dahin, nichts ist wie es schien, gegen Gott ist der Nihilimus gar nichts. Gott ist ein viel stärkerer Sog als das Nichts. Gegen Gott ist der Wille zur Macht gar nichts. Gott ist Wille und Macht. Wer davon kostet wird umgehauen – stärker als jede irdische Verführung zur Macht. Gegen Gott ist Opium gar nichts. Der Rausch ist gigantisch – so gigantisch dass er leise daherkommt. Gott kann gar nicht anders als unsere Freiheit lieben und respektieren; sonst würde seine Pracht uns schmelzen lassen.

Kein Hochmuth, kein Hitler, kein Stalin, kein KGB, keine Gestapo, kein CIA, kein BND, keine Muslimbruderschaft, keine Illuminati, keine Freimaurer und keine noch so fanatische Sekte kann mit Gott mithalten, niemand kommt an ihn ran – ausser er bittet dass er kommt. Jede Gruppierung suhlt sich nur im eigenen Dreck und kämpft um verschimmeltes Brot. Es wäre zum totlachen wenn es nicht so traurig wäre.

Der Mensch erblickt die strahlende Schönheit Gottes und augenblicklich überstrahlt das Bewusstsein Gottes das eigene, nimmt sich was ihm gehört und verwandelt alles andere so wie es Recht ist. Der kleine Mensch, der Staub ist, wird zum Kind Gottes und legt ab was nicht dazu gehört – sein Herz wird voller Freude und sein Mund damit über.

Es lohnt sich nicht über etwas anderes zu reden als Gott – das sagte Davila. Er hat Recht. Ich kann kaum noch etwas anders sagen, meine Sehnsucht wird grösser. In meinem Herzen verschwinden die „schwarzen Löcher“ und die „grausigen Abgründe“ welche die Basis meiner zerbrochenen Existenz waren. Denn am Grunde des Abgrundes, tiefer als dort wo Luzifer liegt, steht Jesus Christus unser Erlöser und reicht mir die Hand.

Die Zukunft wird spannend, sie ist ohne Ende. Ich bin gespannt.

Templarii

Advertisements

3 Kommentare zu “Erschütterung der Weltsicht

    • Ja, aber das ist eine Utopie. Diesen Zustand wird es nie geben. Er führt nur dazu das andere kommen und dann ihrerseits Druck ausüben weil erstere „keinen Druck ausüben wollten“.

      Beispiel Südafrika; es ist ja schön dass man den Schwarzen dort alles überlassen hat – sie hatten sich ja (trotz schlechter Bedingungen) massiv vermehrt und übertrafen die Europäischstämmige Einwohnerschaft sehr bald. Und nun?

      Tut mir leid, aber Südafrika ist ein „failed state“ sie müssen sich jetzt um Sachen kümmern die man sonst aus Kongo kannte. Ich glaube dahinter ist auch die geheimnisvolle Mechanik dass man sich „selbst um seine Dinge kümmern muss“ und nicht einfach andere anjammern dass sie etwas aufbauen sollen. (Zum Hintergurnd; Südafrika war unbewohnte Steppe und Wüste bis weisse Siedler kamen. Es gab keine Städte und Ureinwohner in Südafrika. Diese kamen erst später als die Buren Johannesburg und co schon längst gegründet haben. Unter anderem wurden sie als Sklaven importiert – darüber kann man selbstverständlich empört sein. Fakt ist aber, dass es den Schwarzen in Südafrika im alten Südafrika besser ging als Heute. Sie hatten die höchste Lebenserwartung aller Schwarzafrikaner auf dem ganzen Kontinent, die höchste Bildung und so weiter. Davon ist nichts mehr übrig geblieben. Inzwischen schlagen sie sich mit AK 47 um und kümmern sich um Schamanistische Gruppierungen die zum Kannibalismus neigen. TOLL!

      Die Natur ist gnadenlose Logik, wir sind dieser ausgeliefert. Und darum muss man sich dessen bewusst sein. Entweder wir, oder andere. Entweder ich oder der andere. Die Christliche Botschaft entschärft das alles so sehr, dass man ohne Ameisenstaat (Siehe Asien, China, Mongolen..) überlebt.

      Jetzt haben die „bösen Weissen“ Afrika verlassen – und was geschieht jetzt? Die Chinesen kommen. Und sie kümmern sich nicht um Menschenrechte, Bildung, Gesetze, Kultur und sonstiges.. Pech. Die SKlaverei der Afrikaner unter den Chinesen wird härter und bössartiger als wir uns das vorstellen können. Und alles nur wegen dem legitimierten Hass auf Weisse.

      Templarii

  1. Das Problem dieser Länder hingegen ist dem unsrigen recht nahe: Wenn von den 300 Millionen jungen Männern des Islam jeder dritte daheim Karriere macht, dann bleiben 200 Millionen, die auf anderem Wege nach oben kommen wollen, also Auswanderung, Verbrechen, Putsch, Bürgerkrieg, Völkermord und Eroberungskriege, wie die Europäer es in den letzten 500 Jahren gezeigt haben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s