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Mit dem Feind ist im Christentum mehrheitlich der Teufel gemeint, tatsächlich kann man aber auch sagen dass wir Menschen zur Kollaboration neigen. Der Geist des Menschen ist immer auf der Suche nach „Nahrung“, wie ein Tier dass sich des kommenden Winters gewahr wird. Diese Nahrung kann eine bestätigung für Gefühle sein oder ein Mittel um das nagende unruhige Gefühl der Todesangst zu beruhigen.

Warum das so ist, wäre eine weitschweifige Diskussion die bei der Biologie beginnt und zum Wesen der Freiheit führt. Mir geht es um konkreteres. Wie besiegt man den Feind. Wie legt man ihm das Handwerk, wie findet man Auswege aus dem „Schach“ in welchem der postmoderne Mann gehalten wird.

Der Feind legt Festungen in der Seele an. Diese Festungen bestehen aus Gedanken und damit verbundenen Gefühlen – oftmals auf Basis von Traumatas. Sie saugen die Lebenskraft des Menschen aus und führen wie Krebsgeschwüre letztlich in den Tod. Manche Festungen sind Hass, andere Gier, andere Wut und Verletzung. Viele Festungen arten aus zu gigantischen Städten welche die ganze Landschaft zerstören – Rauschgiftsucht zum Beispiel.

Sie strahlen solch eine starke Gravitation aus, dass sie die Seele des Menschen zerreissen können. Die Menschen reisen von Festung zur Festung um den dortigen Meister zu huldigen. Man übergibt ihm Ressourcen um Ruhe zu bekommen. Problematisch an der ganzen Sache ist, dass diese Ressourcen niemals ausreichen – es ist wie eine Behörde. Je mehr Gesetze man erlässt, desto mehr Gesetze werden benötigt. Genauso wie die Behörden benötigt werden um die Bedürfnisse der Behörden zu erfüllen, werden Bedürfnisse der bösen Festungen grösser und grösser.

Ein einfaches Beispiel ist der Feminismus. Aus irgendwelchen Gründen hassen viele Frauen die Männer. Woher das kommt ist nicht ganz klar, die einen reden vom  Weltkrieg, die anderen vom Patriarchat als Ursache. Letztlich ist es eher, dass der Männerhass sich verselbständigt hat. Manche Frauen sind nur Feministinnen weil sie sich angesteckt haben am Hass und der daraus folgenden Macht über andere. Sie haben „den einen Ring“ genommen und er korrumpiert sie nun. Das Denken der Feministischen Menschen ist so verzerrt, die Ideologie wirkt so eine starke Gravitation – dass alles durch die Brille dieser Ideologie gesehen wird. Frei sein ist etwas völlig anderes.

Wie zerstört man diese Festungen? Man muss sie belagern und aushungern. Jeder Mensch ist aufgerufen in sich selbst zu prüfen was für Feinde er in seinen Geist gelassen hat, die seinen Geist absorbieren. Ist es Geilheit? Ist es Neid? Ist es Gier? Ist es Hass? Natürlich braucht es einen Kompass, einen Rahmen um zu erkennen was überhaupt Richtig und was Falsch ist – dies ist absolut nicht „Relativ“ und „in jeder Kultur anders“. Wir Christen haben so einen Kompass und er hat sich bewährt. Er funktioniert schlicht. Die Geisteshaltungen welche den Feind einladen um uns zu besetzen sind die Sünden. Die Mittel gegen solch eine Besetzung und Zerstörung sind die Tugenden.

Die Disziplin ist ein Werkzeug um die zum besiegen der Festungen benötigt wird. Nur mit ihr kann man überhaupt etwas erreichen, sonst bleibt man ein Blatt im Wind, Kollateralschaden, lebendige Fleischblockaden wie die vor den Mongolen vor sich her getriebenen Dorfbewohner die als Schutzwall gegen die verteidigenden Ritter verwendet worden sind – die Ritter mussten sich erst durch die eigenen Leute kämpfen um zu den Bogenschützen der Mongolen durchzukommen; diese Strategie war so erschreckend und effektiv, dass die Ritter verloren und die goldene Horde herrschte.

Dieselbe Strategie nutzt der Feind gegen uns. Bevor man überhaupt von Reformen in Europa sprechen kann – muss man sich erst gegen Massen an Gutmenschen „kämpfen“. Wir diskutieren nicht über Gut und Böse, sondern darüber ob Gut und Böse überhaupt existiert. Wir fragen uns nicht wieso das ganze Geld für Soziales abgeht – sondern wir diskutieren darüber ob man Geld überhaupt haben sollte und wieso das ganze System ungerecht ist oder wie man die „Lücke zwischen Arm und Reich“ schliessen soll.

Dies sind alles Verwirrungstaktiken der Gegner. Sie funktionieren weil alle Menschen irgendwelche Festungen in den Seelen haben, an deren Haken sie hängen. Ein Kommunist wird niemals zugeben dass der Kommunismus mehr Menschen ermordet hat als Kapitalisten es je könnten – seine Persönlichkeit würde kollabieren. Darum bleibt er wie ein Sklave an diesen Gedanken hängen und verteidigt sie obwohl Kommunisten weiterhin die Menschen manipulieren und ihnen die Freiheit im Namen der Freiheit wegnehmen.

Bei diesem Kampf gegen die inneren Festungen ist man nicht alleine. Man hat Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe, Freiheit und andere Grundlegende Prinzipien der Existenz auf seiner Seite. Natürlich ist auch Gott auf unserer Seite, wenn wir ihm folgen. Er möchte das wir frei sind, sonst wäre er mit seinem Sohn nicht so weit gegangen. Die Kunst ist zu erkennen wo diese Werkzeuge zu finden sind, wie sie wirken, was man mit ihnen machen kann und wie man sie einsetzt.

Ich erwähnte dass Kommunisten (wie viele andere) den Menschen die Freiheit im Namen der Freiheit wegnehmen. Dies ist eine ernsthafte Sache, zeigt sie doch wie stark unsere Sehnsucht nach Freiheit ist.

Den Sieg kann man nicht erlangen wenn die Waffen nicht aus dem richtigen Material bestehen – das Schwert der Wahrheit besteht aus Wahrheit. Die Wahrheit ist das Material mit dem die Freiheit erkämpft werden kann und wird im im Schmelzofen der Liebe mit dem Hammer der Gerechtigkeit zu einem scharfen Schwert geschmiedet.

Es liegt an uns die Wahrheit aus den trüben Wassern der Emotionen und Triebe zu fischen und uns selbst zu ermächtigen.  Das Sinnbild dazu ist uns allen bekannt; Die Legende von Avalon und dem Schwert Excalibur aus dem See ist auch im Tarot vorhanden.

Doch die Wahrheit kann man nicht erkennen wenn man vollkommen verwirrt ist. Wie ein kaputtes Radio kommt nur ein Rauschen an. Ich habe lange Zeit versucht aus dem Rauschen etwas herauszuhören – es ist ungefähr so erfolgversprechend wie das SETI Projekt. Die Ewigkeit und Unendlichkeit ist gross, man kommt niemals zum Ergebnis wenn man nicht kapiert dass das Radio defekt ist!

Wie man die Wahrheit besser wahrnehmen lernt, beschreibe ich im nächsten Artikel.

Templarii

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2 Kommentare zu “Strategische Betrachtung des inneren Feindes

  1. Pingback: Die Suche nach dem Schwert der Wahrheit | Neue Reconquista

  2. Pingback: Neuland, Eroberung und Besiedelung | Neue Reconquista

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