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wird durch das Schwert sterben. Das sagt Jesus in der Bibelgeschichte. Nun kommt es in vielen Diskussionen immer wieder vor, dass irgendwelche Gesprächsteilnehmer meinen, es zu als Aussage gegen Schwerter zu verstehen. Dieser Satz wird neben dem Backe-Hinhalten zum Pazifistenspruch schlechthin gemacht. nach der Logik, dürfen Christen keine Schwerter haben.

Konkrete Gedanken werden nicht geführt. Es wird einfach dahergesprochen. So Seicht wie eine Pfütze. Und auch so dreckig.

Dieser Satz ist kein Gebot. Dieser Satz beinhaltet nicht die Aussage, dass „durch das Schwert zu sterben“ etwas negatives ist. Dieser Satz ist eine psychologische Falle für Feiglinge. Sie können ihre Angst vor der Konfrontation, sehr gut damit rechtfertigen. Die Bibel ist voller Sätze, die von halbgaren Menschen falsch verstanden werden können. Beliebt sind auch Teilsätze – oder wenn man einen Ausspruch von Jesus so wiedergibt, als hätte er ihn direkt ausgesprochen – und nicht als Zitat oder Beispiel für eine falsche Handlung.

Weiter muss man bedenken, dass der Satz mit dem Schwert beinhaltet, dass man nicht durch das Schwert leben soll. Ich erkenne darin die Logik, dass man die Lösungen für Probleme nicht mit dem Schwert suchen sollte. Dass man sich nicht aufs kämpferische allein beschränken sollte. Oder wie ein bekannter Spruch es sagt: Das man nicht alle Probleme „als Nägel“ sehen soll – nur weil man einen grossen Hammer besitzt. („Besitzt man einen Hammer, schauen alle Probleme wie Nägel aus.“)

Man kann sehr wohl ein Schwert führen, ohne durch das Schwert zu leben.

Man kann auch schlimmer sterben, als durch das Schwert – zum Beispiel durch Feigheit oder Verrat!

Es kann auch passieren das ANDERE sterben, weil man das Schwert nicht erhebt – Kinder zum Beispiel, oder Verwundete.

Wir leben in einer Zeit der grossen Seichtheit, die Bibelkenntnisse sind ungefähr so tief wie die der Moslems vom Koran. Man weiss genau gar nichts, ausser ein paar Stichworte. Das Probelm ist, der Islam funktioniert so – man gehorcht halt irgendwelchen Geboten. Das Christentum funktioniert so aber nicht, denn es geht um dem Umgang des eigenen Bewusstseins im Angesicht der ewigen und unendlichen Freiheit. Es denkt keiner über die tieferen Gedanken im Christentum nach, viele glauben es geht da nur um die Regelbefolgung – doch genau darum geht es NICHT. Das zitieren irgendwelcher Sprüche oder Teilsätze ist nicht die Essenz des Christentums.

Die Essenz des Christentums ist der neue Bund, der alte starb mit Christus am Kreuz. Der Preis für die Sünde wurde bezahlt. Wir sind frei!

Und es stellt sich die Frage, ob jemand frei genug ist um sein ewiges Heil zu riskieren um die Seinen zu beschützen? Ist jemand mutig genug damit vor Gott zu treten und sagen – ich habe die Verantwortung so übernommen wie ich es für richtig hielt. Mein Herz hat mich dazu berufen, ich glaube daran dass Du mein Herz geschaffen hast und dies in mein Herz legtest. Richte mich, ich bereue die Sünden die ich tat, auch die, derer ich mir nicht bewusst sind.

templarii

 

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