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reblog von PI-News.net:

Am vergangenen Samstag wollten sich das FREIHEIT-Mitglied Joshua T. und sein Freund Sebastian M. die Kundgebung des salafistischen “Predigers” Pierre Vogel in Köln ansehen. Auf dem Hinweg machten sie unfassbare Erfahrungen mit der Kölner Polizei. Es wurde ihnen doch tatsächlich eindringlich geraten, das mitgebrachte Grundgesetz wegzupacken, da die Salafisten dieses als “Provokation” empfinden könnten. Marion D. wurde von der Polizei der Zugang verwehrt, da sie keine Burka tragen würde. Ähnliche Erfahrungen machte FREIHEITS-Mitglied Karl D. am Tag des Pokalfinales in Berlin, als “BVB”-Rufe während einer Gegendemo zu den Salafisten von der Polizei unterbunden wurden, da die Rechtgläubigen dies nicht verstünden und sich ebenfalls provoziert fühlen könnten.

Hier der Bericht von Joshua T. und Sebastian M. über ihre Erlebnisse in Köln:

Die letzen Teilnehmer kommen langsam auf den Barmer Platz an, einem staubigen Schotterfeld hinter dem Kölner Bahnhof Deutz. Eine Muslima, deutlich zu erkennen an dem Kopftuch und dem langen Gewand, beides mit orientalischen Mustern verziert, hält an der Hand ihre Tochter, die sich unwillig von ihr mitschleifen lässt. Vor ihr stolziert der Sohn. Ohne zu zögern, durchschreiten sie die durch einen Polizeipanzer und Wasserwerfer flankierten Polizeiketten.

Ihr folgen mit uns zwei junge Männer, die wohl zur Verwunderung der eingesetzten Polizisten nicht die Merkmale der auf dem Barmer Platz versammelten Menge tragen.

„Guten Tag.“
„Halt! Bleiben Sie stehen. Kann ich bitte ihre Ausweise sehen?“
„Hier bitteschön.“

Es vergehen einige Minuten. Ein Kreis von fünf Polizisten untersucht die Ausweise und unterhält sich angeregt. Zwei weitere Polizisten schirmen dabei uns zwei Kontrollierte ab.

„Zu welcher Gruppe gehören Sie denn? Wo kommen Sie her?“
„Wir wollen auf den Kongress von Herrn Vogel.“
„Sind Sie links, rechts?“
„Nein, nein. Sie verstehen uns falsch. Wir kommen nicht als Vertreter eines politischen Lagers. Wir möchten uns lediglich über diese Veranstaltung informieren.“
„Gut. Zeigen Sie mal, was haben Sie denn da?“
„Es ist das Grundgesetz.“
„Warum das Grundgesetz?“
„Ich glaube die Frage lautet: Warum nicht?“
„Ich denke, Sie wissen genau, warum man das Grundgesetz hier nicht offen zeigen sollte.“
„Nein. Wieso?“
„Sie wissen doch genau, wo Sie hier sind. Haben Sie denn nicht die Bilder aus Bonn gesehen? Was dort passiert ist. Bei solchen Aktionen wie hier, werden gerne mal Polizisten von denen angegriffen.“
„Finden Sie es nicht ein bisschen beunruhigend, dass man in Deutschland das Grundgesetz nicht mehr offen tragen darf?“

Eine Polizistin nähert sich aus dem Hintergrund mit den Ausweisen.

„Ja in Ordnung. Sie dürfen weiter. Aber lassen Sie das Grundgesetz verschwinden!“
„Ist das Ihr Ernst?“
„Ja packen Sie es einfach weg!“

Als wir beide auf dem Platz ankommen, steckt das Grundgesetz in der Hosentasche. Das Kind der Muslima sitzt inzwischen auf den Schultern eines großen bärtigen Mannes. Es hebt die Hände zum Gebet, das Pierre Vogels Lakai stoßweise in das Mikrofon auf dem weißen Lastwagen ruft.

Marion D. machte eine andere erstaunliche Erfahrung im Umfeld der Kölner Salafisten-Veranstaltung:

Die Polizei untersagte mir zu der Salafisten-Veranstaltung zu gehen. Man sagte mir, würde ich eine Burka tragen, wäre der Zugang ungehindert möglich. Als Frau braucht es offenbar in Deutschland heutzutage eine Burka, damit man sich noch ungehindert bewegen kann. Ohne Worte..

Karl D. berichtet von einer Kundgebung der Salafisten am Potsdamer Platz am 12. Mai, dem Tag des Pokalfinales in Berlin:

Es war eine große Salafisten-Veranstaltung mit einer Hundertschaft Polizei und vielen Schaulustigen, die oft gar nicht wissen, was gerade “geboten” wird. Plötzlich erschienen etwa 40 BVB-Fans und riefen laut “BVB, BVB”. Ein Polizist trat hinzu und untersagte den Fans das Rufen. Argument: Die Salafisten verstünden nicht, was da gerufen wird und könnten sich provoziert fühlen, da sie denken könnten, die Rufe wären islamfeindlich..

Fazit: Sämtliche Freiheitsrechte werden also ruckzuck einkassiert, wenn es darum geht, “Provokationen” zu vermeiden. “Provoziert” wird scheinbar schon mit dem Grundgesetz, der westlichen Bekleidung oder einem Fußball-Fanruf. Das Abhängen einer Israel-Fahne im Januar 2009 aus einer Duisburger Wohnung angesichts eines aufgebrachten und steineschmeißenden pro-palästinensichen Demonstrationszuges war demnach kein Einzelfall. Deutschland beugt sich in vorauseilendem Gehorsam vor der Gewaltbereitschaft der Moslems..

Ich rekapituliere: Eine Verfassungsfeindliche Organisation, die offen gegen Demokratie und Menschenrecht ist, wird von Organisationen geschützt die eigentlich die Aufgabe haben das Grundgesetz zu bewahren und zu respektieren. Menschen die darauf hinweisen, weden weggeschoben, ausgesperrt oder angeschimpft. Mir ist klar das die Polizisten keine Strassenschlachten wollen, aber merken die denn nicht dass sie missbraucht werden um eine Diktatur aufzubauen?

Was ist da dahinter? Fehlender Glaube. Die Menschen glauben nicht mehr an Freiheit, Gerechtigkeit, das Gesetz, das Gute und das Böse. Sie leben in einem wirren Mix aus Ideen und Gedanken. Die Polizisten können anscheinend nicht kämpfen und wissen nicht wo Oben und wo Unten ist. Verwirrung und Kraftlosigkeit.

Templarii

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