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„Wer könnte jedoch zweifeln daran dass er lebt, sich erinnert, einsieht, will, denkt, weiss und urteilt? Auch wenn jemand zweifelt, lebt er. Wenn er zweifelt, erinnert er sich woran er zweifelt.  Wenn er zweifelt, sieht er ein, dass er zweifelt. Wenn er zweifelt will er sicher sein. Wenn er zweifelt, denkt er. Wenn er zweifelt weiss er, dass er etwas nicht weiss. Wenn er zweifelt, urteilt er dass er seine Zustimmung nicht blind geben solle.

Wenn daher jemand doch an allem zweifelt so darf er doch an diesem nicht zweifeln. Denn wenn dies nicht wäre, könnte er an überhaupt nichts zweifeln.“

Augustinus

Augustinus ging viel weiter als Descartes, dieser blieb beim Denken – doch auch dieses kann in die Irre führen. Der Relativismus der modernen Form ist so eine Irre. Je mehr ich über Augustinus lerne, desto mehr erkenne ich warum er als Heilig gilt. Für mich war der Gedanke „ich Irre mich, also bin ich“ sehr wichtig. Denn ich beobachtet wie meine Gedanken jegliche Form annehmen konnten, ich ALLES denken konnte aber auch nicht davon irgendwie existierte ausser in meinem Kopf. Ich war der Skeptiker, der die Skepsis anzweifelte. Dies führt in eine Hölle des Denkens und blockiert den Intellekt.

Gefunden auf: http://www.kathtube.com/player.php?id=27236, ein Video dass ich beim einem früheren Artikel erwähnte.

Templarii

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Ein Kommentar zu “Augustinus: Zweifel

  1. Pingback: Augustinus Superstar | Neue Reconquista

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