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Im vorherigen Artikel über Falsche Götter, habe ich die Irrungen und Wirrungen des Menschen und seine Kulte beschrieben. Ich bin darauf eingegangen warum die Irrungen denn falsch sind, was die Grundlage des Irrtums ist. Es liegt daran dass wir Menschen spirituelle Wesen sind. Ich möchte nun ein bischen weiter darauf eingehen was dass bedeutet.

Woran erkennen wir das wir spirituell sind? Wir können den geistig-spirituell-emotionalen Zustand der Perfektion wahrnehmen und sehnen uns danach. Was wollen all diese Menschen in ihren Kulten? Sie wollen das es „gut“ ist. Gesunde und starke Nationen. Eine gesunde intakte Natur. Eine Welt ohne Tod und Leid. Eine Kultur voller Innovation, Forschung.

Kurz: Sie wollen alle Gott schauen. Sie wollen die lebendige ewige Schönheit in Ewigkeit betrachten. Sie sind getrieben vom Elan einer guten Idee, von einem Sturm der Gedanken und Emotionen doch verwechseln sie Symptome mit Ursachen. (Auch in ganz persönlichen Sachen, zum Beispiel Anerkennung und Respekt innerhalb der Kultur – die Kinder des Wirtschaftswunders sind am Erfolg der Eltern gescheitert; viele wurden Punker – wie sollen sie denn die Leistung ihrer Eltern toppen?)

Dies alles kann aber nicht auf den fleischlichen Wegen erreicht werden. Und schon gar nicht von uns selbst. Es ist sogar ganz natürlich und leicht verständlich warum das nicht geht. Kein Samenkorn kann ohne Nährstoffe wachsen. Kein Tier ohne Nahrung. Kein Mensch ohne Essen. Das ist jedem vollkommen verständlich. Wir Menschen sind geistige Samenkörner. Es geht um unser Bewusstsein und um unsere Liebesfähigkeit. All die Ideologien sind einfach nur Unkräuter, pervertierte Versuche geistig zu wachsen. Es sind Nachtschattengewächse oder geistige Krebsgeschwüre die den Tod in sich tragen.

Und warum? Weil jeder Organismus auf der Welt (zuhören ihr Naturliebhaber und Umweltschützer!) etwas aufnehmen muss um zu wachsen. Und spirituelle Wesen müssen spirituelle Energie aufnehmen wie Blumen das Sonnenlicht. Doch um das zu schaffen, muss man den Blütenkelch öffnen und sich zur Sonne drehen. Es gibt diese spirituelle Sonne, sie wird Gott genannt. Es gibt einen Orientierungsweg um herauszufinden wohin man seinen Kopf drehen muss – das ist unsere Religion; Bibel, Heilige, Bibellehrer (Joyce Meyer kann ich empfehlen) und Traditionen.

Den Blütenkelch können wir selbst nur auf die Art öffnen, dass wir Gott ehrlich darum bitten es zu tun in Bewusstsein dass wir es nicht „verdient“ haben. Eine Art bewusst eingeleitete Wahrheits- und Demutshaltung die zu einer Art „Unschuld“ führt.

Auch dies ist völlig logisch, erstens öffnet auch keine Blume bewusst ihren Blütenkelch – es ist ein Mechanismus; zweitens braucht es ein loslassen des Geistes um das „Licht der Welt“ zu empfangen wenn man nicht mehr Unschuldig – also bereits umfangreich seiner selbst bewusst ist. Kinder, Alte, Behinderte und andere begnadete Menschen sind in einer anderen Situation, sie sind nicht (mehr) in der Lage ihr Bewusstsein so zu steuern wie wir normalen es machen – darum fliesst der heilige Geist in den Menschen hinein oder umspielt sie; besonders bei Kindern zu beobachten.

Wenn wir in einer Religion wären die nicht mit einer bewussten, freien und ehrlichen Bitte beginnt, wäre es so als würde der Gärtner die Blumenkelche mit den Fingern aufreissen und die Blumen damit zu zerstören.

Das Christentum ist die einzige Religion der Welt in welcher Gott sich zu den Menschen hinzubewegt und nicht der Mensch zu Gott „hinstrampeln“ muss. Jesus Christus ist das Wort Gottes (nicht die Bibel!) das zu den Menschen kam um uns die Hand zu reichen. Aus der Sicht der Gerechtigkeit ist es gerechter wie es im Christentum ist, als zum Beispiel im Buddhismus – wo ein Mensch nur dann das Nirvana erreichen kann wenn er sich besonders anstrengt.

Letztlich zeigt sich die Wahrheit der Religion im persönlichen Leben. Hilft sie? Befreit sie? Wird man gelassener, kraftvoller, wilder, mutiger? Ich kann das bestätigen. Meine Bezugspunkte sind alle weggeworfen. Unter das Blut Jesu Christi gestellt. Die Bezugspunkte sind nämlich verstösse gegen das erste Gebot: „Du sollst keinen anderen Gott neben mir haben“.

Wenn Du frei sein willst, musst Du schon der Freiheit dienen – ja ihr Sklave sein. Und die Unendliche Ewigkeit ist Gott. Freier als Unendlich und Ewig kann man gar nicht sein.

 

Templarii

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4 Kommentare zu “Göttliche Freiheit!

  1. Pingback: Falsche Götter « Neue Reconquista

  2. Vollkommen richtig. Die Energie ist mit den Sonnenstrahlen gut beschrieben. (Das Licht). So in etwa habe ich das schon mal in einem Vortrag übere Meditation gehört. Aber gut geschrieben.
    Joyce Meyer ? Ist eine lange Strecke zwischen Pfarrer Hans Milch und Joyce Meyer 🙂 Fehlt nur noch Paul Washer.

    • Ich sag ja, „katholisch-evangelikal“. Und seitdem ich weiss das die Ukraine der „Sowjetische Bible-Belt“ war, verstehe ich mich selber mehr. 🙂 Es ist einfach phantastisch und befreiend seine spirituelle Heimat wiederentdeckt zu haben, die auch noch mit der eigenen Kultur zusammenhängt, mit dem Rittertum, Partisanentum und Kosakentum und eine gesamteuropäische Perspektive hat.

      Paul Washer kenn ich nicht, aber einen Herrn Kris Valotton.. 😉

      Joyce Meier ist halt sehr interessant. Für eine Frau die in ihrer Kindheit mehrfach von ihrem Vater vergewaltigt worden ist und Sie am Ende seines Lebens (Also irgendwie 40 Jahre später) ihm mit Gottes Hilfe Vergeben hat und ihn pflegte – er nahm am Sterbebett sogar Jesus an – ist das eine gewaltige Leistung und zeugt von ihrer Fähigkeit sich Gottes Wort hinzugeben. Es gibt halt Aussagen die diese Frauen-Bibel-Lehrerin und Predigerin einfach gut hinbekommt: „Ich lege meinen Hass unter das Blut von Jesus Christus“ oder „Frauen, schliesst Frieden mit euren Oberschenkeln!“ Das ist so pragmatisch und direkt – da muss ich immer wieder lachen. 🙂

      Sie ist die Antwort auf die hysterisch-verzweifelten Femiweiber von Heute. Sie hat alle durchprobiert, hatte Depressionen und all den Schmarnn – doch Selbstbewusst hat sie sich hingegeben, sich formen und das Böse von sich nehmen lassen (ohne das sie weniger Wortgewaltig, Jähzornig, Ärgernd und co geworden ist) und tut eine gute Arbeit. Die Bücher sind auch gut, zumal fast keine Sau in Europa die Bibel kennt.

      gruss

      Templarii

  3. Pingback: Meine Erlebnisse mit der Freiheit | Neue Reconquista

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