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Der ungezähmte Mann“ von John Eldredge ist ein Buch das ins Herz unserer Kultur hinabsteigt; es beschreibt die Schwierigkeiten mit der Männlichkeit in unserer Zeit – auch mit dem etwas unpassenden Untertitel „Auf dem Weg zu einer neuen Männlichkeit“. Neu ist an dieser Männlichkeit genau gar nichts, es ist die gute alte, tolle, umwerfende, mächtige, kühne Männlichkeit  die es schon immer gab und immer gibt. Mein vorheriger Artikel über darüber das Gott kein Weichgespülter Gott ist, ist ein Ergebnis aus der Lektüre.

Eldredge geht auf verschiedene Themen ein, wie unsere Männlichkeit im Laufe des Lebens verletzt wird; durch abwesende oder demütigende Väter – durch verletzende Worte, beleidigende Taten, Verlassenheit. Und wie Männer es hinnehmen oder ewig damit leben. Vor allem in unserer jetzigen Zeit, in welcher Männer nicht mehr Männer sein dürfen weil sie Angst haben gewaltig und fürchterlich zu werden.

Er schreibt darüber, das viele Männer sich darauf verlegen ihre Männlichkeit über die Frau zu beziehen; ein Fehler den ich auch früher gemacht habe. Männlichkeit wird aber nicht von den Frauen gespendet – sondern man spendet der Frau seine Männlichkeit und Stärke. Die Gewissheit über die eigene Mannhaftgkeit bekommt man von seinem Vater, anderen Männern und wenn das nicht geht kann man direkt zur Quelle jeglicher Vaterschaft gehen – Gott. Dieser führt die Initiation durch. (Und man merkt dann auch wie Kulturen ohne Gott am Arsch sind wenn ALLE Männer gelähmt oder abwesend sind – das haben wir grade im Jahre 2012 in Zentraleuropa so.)

Der Autor beschreibt auch das Problem mit der Pornographie; dies ist die Sucht nach der Weiblichkeit ohne um sie zu kämpfen. Die Männer wollen den leichten Weg weil ihnen niemand gesagt hat das sie um die Frau kämpfen müssen – oder sie es nicht wollen und glauben zu schwach zu sein. Wichsen ist Selbstsucht und es hat eine entscheidende Folge in der Psyche des Mannes. Er flieht vor der Herausforderung und was geschieht? Es schwächt ihn. Er verliert das Bewusstsein für seine Kraft, es raubt ihm die Willensstärke.

Allgemein sind da so manche gute Beschreibungen zu finden. So erzählt er von gebrochenen Männern, ihren Wunden, das falsche Schweigen darüber, seine eigene Feigheit oder Jähzorn, den Umgang mit seinen Söhnen (herausfordern, schlägern, kuscheln und quatschen). Was den Männern von Heute fehlt um ihre Mannhaftigkeit zu beweisen (inklusive des Bewusstseins das sie es tun müssen!) und wie man das ändern kann.

Die mächtigste Waffe ist natürlich das man sich dieser Wunden und Demütigungen bewusst wird. Es ist nicht einfach so anzunehmen wie die Welt so ist und das man mit „gebrochenen Beinen noch zur Zielgrade kriecht“. Das müssen wir nicht tun. Man kann sich auch nicht durch viel Sex beweisen, oder viel Arbeit.

Reue (vor Gott und sich selbst), Gebete, Vergebung und bitte um Unterstützung sind die Wege um sich von dem Ballast der Verletzungen, Vergiftungen, Verbitterungen und Sarkasmus zu befreien. Ein Leben auf dem Pfad der Bibel (ich glaube 2/3 der Bibel besteht aus Schlachten..) dem Bösen trotzig ins Gesicht geschaut.

Weiter geht er kurz auf Angriffe durch das Böse ein. Es ist sehr wichtig zu begreifen worum es da geht. Es geht vor allem um Gedanken und Gefühle die „plötzlich“ auftauchen. Wenn der Streit zwischen Mann und Frau eskaliert, wenn Böse Worte in den Streit kommen – wenn Böse Gedanken Tagelang herumschwirren. Wenn Neid und Gier auf anderes auftaucht obwohl man schon so manch schönes hat. Oder wenn eigene Worte einen Demütigen, erniedrigen und zerstören. („Du schaffst es eh nicht…“)

Themenbedingt geht er nicht so sehr auf Eva ein, aber einige wichtige Informationen vermittelt er. Es gibt die Prinzessin, es gibt den Turm und den Drachen! Der Turm ist die Verletzung der Frau. Ihre Verlorenheit, ihre Einmauerung in völlige Einsamkeit wie so ziemlich 90% aller Feministinnen auf der Welt. Der Drache ist die Bosheit die Frauen dazu verführt Böse zu denken, handeln und sich womöglich schwer zu verletzen. Die Prinzessin ist die Frau welche Begehrt und umkämpft sein will. Dies hat nichts mit der Passivität zu tun, die Feministinnen den Frauen von „früher“ unterstellten. Es hat was mit bewusster, aktiver, kraftvoller Hingabe zu tun welche vor allem Heute sehr vielen Frauen extrem schwerfällt.

Alles in allem; wir sind Spartaner!Wir wurden von Gott so geschaffen weil die Welt hier nicht das Paradies, sondern Feindesland ist. Unsere Aufgabe ist es in diesem Land gut zu leben bis der Hochkönig herniederkommt und sein Reich auf dieses Reich ausweitet.

Darum weiss jeder Mann in seinem Inneren das er etwas gewaltiges in sich trägt, etwas unendlich mächtiges, etwas das ihn dazu führen wird dass er seine Worte wie Peitschenhiebe gegen das Böse austeilt wie in den vielen Computerspielen oder Filmen die unsere ewigen Wahrheiten widerspiegeln.

Templarii

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Ein Kommentar zu “Buchempfehlung: „Der ungezähmte Mann“

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