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Warum arbeitet man? Wer definiert den Erfolg der Arbeit? Ist es das Geld? Woher ist die Freude am Arbeiten und die Freude daran, sich hinzuwenden zur gut vollbrachten Tat?

Wenn man es nur für sich selber macht dann hört man nach der Zeit auf, weil man ja über eine Abkürzung schon „Freude“ aufbauen kann. Man kann zum Beispiel viel Bier trinken oder Drogen nehmen. Oder masturbierend vor dem PC sitzen oder in Foren gegen andere Schimpfen um sich selbst Überlegenheit zu einzubilden. Wenn die „Idee des Lebens“ nur um sich selbst dreht ist man ja selber der oberste Richter über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Eingekapselt in der eigenen Welt ist man Gott über alles. Was man nicht sehen will, das sieht man nicht, was man ignorieren will, das ignoriert man. Autismus ist dann ein gutes Werkzeug, „ist mir doch egal“ die mächtigste Waffe zur persönlichen Freiheit.

Eine grosse und furchtbare Folge des Nihilismus – was man anhand des Konsumverhaltens unserer Gesellschaft merkt. Es machen fast alle! Von oben bis unten. Vom Politiker bis zum einfachsten Arbeiter: „Meine Bedürfnisse, der Rest ist egal“.

Man kann das im Vergleich so sehen, das die einzelnen Seelen der Menschen auf einem kleinen primitiven Niveau bleiben. Nur wenige Grundfunktionen laufen, es dreht sich alles nur um sich selbst. Es sind sozusagen „Geistige-einfachst-pflanzen“ oder „Amöben“. Ganz kleine Pflänzlein die sich mit einfachen geistigen Nährstoffen (die Sehnsucht nach Befriedigung anhand von selbst definierten Kriterien). Grössere Strukturen sind so überhaupt nicht möglich. Mehr als einen Stein bewuchern kann solch eine Gesellschaft nicht. Geistige „Büsche“ oder „Wälder“ sind gar nicht zu erreichen. Unternehmen sind da auch nicht mehr möglich, im Büro würden alle saufend in der Ecke liegen – was auch immer stärker um sich greift.

Darum bricht unsere Gesellschaft zusammen. Die geistige Dimension ist völlig verschwunden, es wird auf einem Niveau gedacht und gefühlt das keine Perspektive hat – keine Dimension des Denkens die weiter als zum eigenen Bauchnabel geht. Noch ein bisschen und es wird nur noch animalisch. Gott ist völlig unklar. Man muss erwachsenen Menschen Gott so vermitteln wie man es behinderten Kindern vermitteln müsste – damit die überhaupt raus kommen aus dem ganzen Schlamassel.

Weil die Menschen nicht an Gott glauben sondern nur an ihre Bedürfnisse, stecken alle in ihrem Kopf fest.

Templarii

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2 Kommentare zu “Warum arbeitet man überhaupt?

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