Home

Hiermit möchte ich veranschaulichen wie sich der Prozess der Weiterentwicklung darlegt.

Je länger man sich damit beschäftigt, desto stärker wird die Geistigkeit des Menschen bewusst. Man erkennt die dirkungsweise des Geistes, die machtvolle Dominanz des Geistes über den Menschen. Man hört auf sich über primitivere Wahrnehmungskonzepte Gedanken zu machen – es gibt wichtigeres und wunderbareres.

Der von mir gegangene Weg ist mit jedem Schritt Dynamit. Ich merke wie es mich revolutioniert und vollkommen verändert, wie mein Geist höher, weiter und tiefer wird. Das spannende ist zu erkennen das es nicht künstlich ist. Je mehr man sich auf die grossartige Geistige Dimension der Wahrheit einlässt, desto machtvoller offenbart sich die ganze Dimenstion. Ideologien werden zu primitiven Kulten. Psychologie, Ethnologie, Kulturwissenschaft, Propaganda und andere Geisteswissenschaften welche versuchen den Mensch und die Kultur zu verstehen werden zurückgeschnitten. In meinem Geist verschwinden die Erklärmonster, die staubtrockenen Wälzer und ermüdenden Ideologen werden kleiner als ob ich mit einem Flugzeug abheben würde. Myriaden von Gedanken und Bildern prasseln auf einem hinein, plötzlich treten Ereignisse in erscheinung, die alte Gedankengänge von vor 10 oder 20 Jahren auflösen.

Die Weiterentwicklung erfolgt ungefähr so (ausgenommen die Wahrheit wirkt einfach und man wird mitgerissen):

Man wendet sich an Gott, das man ihn sehen und verstehen will: „Bitte Gott, wenn es dich gibt, zeig dich mir.

Wenn man keine Fortschritte erkennt, wendet man sich an Gott und bittet ihn das er zeigt warum man selbst keine Fortschritte erkennen kann: „Ich bin zu blöd da was zu sehen, lehre mich warum ich zu blöd bin und was ich noch kapieren muss damit ich kapieren kann was ich kapieren muss.“

Bittend warten. Das ist eine seelische Haltung – das heisst nicht das man sitzen muss. Man kann das Leben normal weiterführen aber im Bewusstsein das Gott da ist und sieht und zeigt. Manchmal kommt ein „Siehe!“ oder ein „Nimm und Lies!“ oder „Tue es!„.

Mein häufigstes Gebet ist inzwischen dass ist so stumpf bin, das meine Wahrnehmung so begrenzt ist, das ich so schnell abgelenkt bin, das ich so unstetig bin, das ich so vergesslich bin und nicht mehr weiss was ich vor einigen Tagen gebetet habe – und das ich ihn trotzdem bitte mir zu helfen. Inzwischen verstehe ich die übliche demonstrative Selbsterniedrigung in den christlichen Gebeten – die Endlichkeit wendet sich an die Unendlichkeit, die Blinden wenden sich an das Licht; die, welche in der Höhle Schatten anschauten, kehren um und treten aus der Höhle ins Licht. Wir können per Definition nicht alles erkennen, aber das All kann uns das geben was wir erkennen können – und zwar so das wir „alles“ im Herzen erfassen können, selbst das unfassbare.

Aus meiner persönlichen Erfahrung ist Gott sehr ritterlich und elegant, ungekünstelt, ungezwungen, frei und in voller souveräner Autorität. Er nimmt meinen Geist in Anspruch dem ich ihm freiwillig geschenkt habe, zieht in auf sich, will alles von mir und wie ein Strom reinen Lichtes ergiesst sich die Wahrheit in mein Herz. Ich ergreife die Hand des Herrn und danke. Mein Herz pulsiert von innen, die Narben, Wunden, Quetschungen verlieren ihre Berechtigung. Was will ich mit den Ärger und die Trauer wegen eines Betruges und einer Kränkung wenn ich doch versuche das Antliz Gottes zu schauen?

Das ist ja das schlimme, man verachtet sich irgendwie weil man um seine Fehler und Stumfsinnigkeiten weiss. Jeder weiss wie oft er schon über den Durst getrunken hat oder welche Aufgaben er vor sich her geschoben hat, oder wenn er über jemanden lästerte, betrog, log und so weiter. Wenn man sich zu Gott wendet ist es so als würde man in Richtung eines Lichtes schauen umschwirrt von reinen Engeln die in wallenden Gewändern auf einen blicken und direkt ins Herz schauen. Sie sehen alles, du kannst nichts verstecken – die Wahrheit sieht die Wahrheit. Das ist ein erschreckender Moment, man unterwirft sich eines prüfenden Blickes und das Brennglas ist man selbst! Es ist einfach Scheisse wenn man merkt welche Träume, Vorstellungen und Sehnsüchte man vor 15 oder 20 Jahren aufgab oder schlicht vergass. Es ist erschreckend zu sehen wie man verkümmerte obwohl man so vieles als gut, wahr und richtig wahrnahm. Verlorene Gesten, verlorene Sympathien, verlorene Zeit.

Ich weiss das dies seltsam klingt und womöglich meint der Leser – „Dunkel ist der Worte Sinn“ – aber anders kann ich mir nicht behelfen und darum schreibe ich. Mein Herz birst vor lauter Erneuerung – ich will das nur noch Gold und Honig aus meinem Mund kommen! Da aber nur das aus dem Mund quillt, wovon das Herz voll ist – muss ich schauen womit mein Herz voll ist. Ich will schauen was mein Herz füllt! Ich will das es sauberer ist, ich will ums verrecken auf dem richtigen Weg sein, mein Leben, mein Herz, meine Liebsten, meine Unschuld, mein Hass – alles gebe ich her damit mein Herz nicht mehr ein Abgrund der Dunkelheit ist. Herr, Du bist treu und zuverlässig – mehr als ich es je sein kann. Entschuldige das ich Dir meinen Müll gebe, damit Du etwas besseres daraus formst. Ich sah Dinge die mich umwarfen, ich entdecke Schleier um Schleier, Balken um Balken, Splitter um Splitter – es scheinen Myriarden zu sein. Steh mir bitte bei, lass mich nicht im Stich, nimm diese Ehrliche Bitte vom Grunde meines Herzens – mehr hab ich nicht was ich Dir geben kann. Du bist die Wahrheit, die Gerechtigkeit, die Liebe – gib mir das was Du willst – ich folge. Lass mich lernen wie ich deinen Willen erkennen kann, ich bin blind und taub, stumpf und schroff, ich bin grob und stinke, ich bin voller böser Gedanken voller Hass und Gift – das ist Deiner nicht würdig, nimm das bitte ab, ich kann das nicht alleine – so sehr vergiftet mich mein eigenes Gift. Ich bin nicht würdig das Du eingehst in mein Haus, doch sprich ein Wort und ich bin heil. Ich baue auf Dir, Du bist der Fels, ich folge Dir über die stürmische See, lechtze nach jedem Wort dessen Dunkel sich verflüchtigt. Du nimmst mich heraus aus der Qual der Unwissenheit über meine Unwissenheit – ich denke das ich nichts weiss, das macht mich verrückt denn ich will wissen. Danke das Du mich lehrst welche Verrücktheiten mich Verrückt machen. Danke das die Wahrheit in mir leben darf. Danke das die Wahrheit ein Licht wirft und auf meine Unwahrheiten scheint – ich werde Sie dir alle zum Geschenk machen. Nimm die Lügen hinüber. Nimm die Sünden hinüber. Nimm alles von mir, lass mich die Wahrheit schauen. Sie befreit mich ohne Ende und ich weiss das es Dir unendliche Freude macht das es mir unendliche Freude macht. Ich weiss das Du schaust und weisst was ich nicht weiss. Ich weiss das Du jenseits und diesseits von Raum und Zeit bist. Du bist die Schönheit der Schönheit, die Königliche Majestät der Gott der kleinen Dinge. Du sprichst zu mir durch die Augen meiner Kinder, du schaust mich an durch das zappeln meiner zehn Tage alten Tochter. Du schaust mich an durch die Liebe meiner Frau, du schaust mich im Spiegel an. Es erfreut dich wenn ich zu dir gehe, es erzürnt dich wenn ich wütend bin, es schmerzt wenn es mir schmerzt, deine Trauer ist gross, deine Lehren sind wie der Hieb einer Rute auf nackter Haut – doch köstlicher als jedes Bier nach fünf Monaten erzwungener Abstinenz.

Du bist da ohne da sein zu müssen – man muss dich nicht beweisen. Entweder man sieht oder nicht. Wenn man nicht sieht dann kann man fragen ob man sehen darf – Klopfe an und es wird dir geöffnet heisst es.

Es macht richtig Spass sich auf diese geistige Führung einzuschwingen. Den Stacheldraht meiner selbstgezogenen Grenzen mit blosser Hand zu ergreifen und abzulegen. In dem Augenblick erfüllt sich das Wort das Gott der Schild des Gläubigen ist, es schmerzt nicht mehr. Man schreitet durch das dunkle Tal der Selbsterkenntnis, gräusliche Wahrheiten werden offenbar, Schwächen, Kurzsichtigkeiten, Grausamkeiten, Bosheit, Gedankenlosigkeit – doch ich definiere mich nicht über meine Taten sondern über meinen Glauben an Gott dies befreit! Das Licht Gottes ist wie ein Feuer der Freiheit das alles erleuchtet und befreit. In diesem Licht schaut man sich alles an um aufzuhören im Schatten über die Steine seiner eigenen Sünden zu stolpern oder in dunkle Löcher der Unzulänglichkeiten zu stürzen.

Mir wurde so schnell klar, dass Gott, das Christentum, die Religion nicht nur für Schwache Persönlichkeiten ist – sondern ebenso für starke die ja unter den eigenen Kräften zu zerreissen können. Ein stolzer Hahn der Fehler beging die ihn seinen Stolz untergruben? Die Kraft des Stolzes erdrückte ihn als der Glauben verschwand. Je kräftiger oder massiver, desto schwerer – das ist einfache Physik die auch in der geistigen Dimenstion existiert. Man darf das nicht auf die leichte Schulter nehmen, wer schnell denkt und schnell ans Ziel kommt, ist wie ein sehr schnelles Fahrzeug – angewiesen auf gute Mechanik, gute Räder, gute Reaktion und gute Strassen. Sonst landet man im Abgrund und verbrennt schmerzvoll.

Templarii

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s