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Aus Kapitel 7: Die Liebe ist ein Schlachtfeld. Der Priester als Krieger.

>>Father Lynch war Armeekaplan im Zweiten Weltkrieg. Im April 1945 kauerte er in einem Schützengraben auf Iwojima, wo Granaten um ihn herum explodierten. In der Nähe stieß ein Soldat einen Schrei aus. Father Lynch konnte sehen, dass der Mann tödlich verwundet war, daher begann er aus dem Graben zu klettern. Sein Kommandeur befahl ihm sitzenzubleiben, doch Father Lynch stürmte vor, um dem Mann die Sterbesakramente zu spenden. Während er die Hostie hochhielt, explodierte eine weitere Granate, die diesmal den Helm des Priesters durchschoss. Der Kommandeur hörte die Explosion und lief herbei, um Father Lynch aufzufangen, als er fiel. Behutsam öffnete er die toten Finger des Kaplans und brachte sie dazu, das Sakrament an seine eigenen Lippen zu legen, um eine Schändung zu vermeiden.
Der Kommandeur lebte, um die Geschichte zu erzählen, sodass die Familie des Kaplans sie während Jim Farnans Kindheit weitererzählen konnte und Father Jim sie heute von der Kanzel aus erzählt. 
Das ist die Geschichte eines Priesters und eines Kriegers und es gibt viele andere wie diese. Betrachten wir den Maryknoll-Pater Vincent Capodanno …. Bei seinem Dienst in Vietnam im Jahre 1967 entdeckte er, dass sein Bataillon plötzlich fünf zu eins unterlegen war. Es gab schwere Verluste und Father Vince selbst wurde zweimal verwundet, aber er lehnte eine Evakuierung ab, in dem er sagte: „Ich muss arbeiten.“ Kugeln flogen umher und er drängte sich unter die Gefallenen, um ihnen die Absolution zu erteilen oder die heilige Kommunion zu spenden, während er seinen gesunden Arm dazu benutzte, den verwundeten zu stützen. Doch es holte ihn ein. Er sah einen Mann fallen und eilte an seine Seite, geriet zwischen den Verwundeten und den nordvietnamesischen Schützen. Als der Schütze erneut das Feuer eröffnete, wurde Father Vince von Kugeln durchsiebt. Selbstverständlich hielten seine Leute sein Andenken in Ehren und erzählten die Geschichte eines Kriegers und Priesters. Im Jahre 2002 eröffnete die Kirche seinen Heiligsprechungsprozess und 2006 wurde er zum „Diener Gottes“ erklärt.

Diese Priester starben, als sie den guten Kampf kämpften. In ihrem Gefecht schossen sie nicht mit Waffen. Obwohl Kugeln vorbeiflitzten und sie ständiger Verletzungsgefahr ausgesetzt waren, kämpften sie einen geistlichen Krieg. Sie hatten keine Feinde, denn ihre Herde war katholisch – also weltumspannend – und somit umfasste sie beide Seiten in jedem Krieg. Noch lange bevor sie Soldaten wurden, waren sowohl Father Lynch als auch Father Capodanno bereits Krieger. Sie waren Krieger, weil sie Priester waren.<<

Gefunden auf: http://elsalaska.twoday.net/stories/42988166/

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