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Hier ein ausführlicher und tiefgründiger Text von Manfred Kleine-Hartlage der auf seiner Seite „Korrektheiten.com“ beschreibt warum er nicht mehr ein Linker sein konnte und was er dahinter erkennt:

http://korrektheiten.com/2012/03/29/warum-ich-kein-linker-mehr-bin-video-und-text/

Im Grunde ist es ein Abgesang auf die Linke Utopie der letzten 150 Jahre – oder sogar schon seit der Französischen Revolution. Hier kurz einige Ausschnitte:

„Irgendwann muss man sich einfach fragen: Wieso passieren eigentlich ständig Dinge, die es eigentlich nicht geben könnte, wenn das, woran ich glaube, richtig wäre?

Auch das Verhalten meiner linken Genossen war reichlich merkwürdig – immer schon gewesen, aber ich hatte lange Zeit nach Entschuldigungen gesucht:

Warum sympathisieren Leute, die ihren Pazifismus vor sich hertragen, ganz offensichtlich mit Terrororganisationen?

Warum kuscheln sie mit kommunistischen Diktatoren, wo sie doch im eigenen Land an allen Ecken und Enden angebliche Repression anprangern?

Warum gibt es Lehrergewerkschaften, die nicht wahrnehmen wollen, dass für viele Lehrer der Arbeitsalltag zum Alptraum geworden ist? Wessen Interessen vertreten die eigentlich?

Es gibt Schwulenorganisationen, die stramm für den Multikulturalismus sind, und das heißt auf deutsch: für die massenhafte Einwanderung von Moslems, also der größten Schwulenhasser des Planeten.

Dann sind die Linken für den Sozialstaat – wunderbar! Aber wenn sie doch für den Sozialstaat sind, warum tun sie so, als wüssten sie nicht, dass ungebremste und ungesteuerte Masseneinwanderung diesen Sozialstaat ruinieren muss?

Und vor allem: Warum um alles in der Welt sympathisieren die Linken ausgerechnet mit dem Islam? An dem ist ja nun wirklich gar nichts links: Schlagwortartig zusammengefasst ist der Islam unter anderem frauenfeindlich, antisemitisch, gewaltverliebt, autoritär, intolerant – mit anderen Worten: Der Islam ist genau das, was die Linken in jedem anderen Zusammenhang ohne weiteres eine faschistische Ideologie nennen würden. Warum hätscheln sie ihn? Warum verteufeln sie die Kritik daran? Warum wollen sie seine Anhänger in Millionenstärke nach Deutschland holen?

Irgendwann kam ich einfach nicht mehr darum herum, die Ursache für diese grotesken Selbstwidersprüche in den Prämissen, in den fundamentalen Annahmen linker Ideologie zu suchen.“

 

„Linkes Denken ist Denken von der Utopie her! Das heißt, es wird gar nicht gefragt, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit so etwas wie eine ziviliserte Gesellschaft möglich ist; es wird von vornherein nicht gefragt, wie die Menschen es immer wieder geschafft haben, friedlich zusammenzuleben, es wird nicht gefragt, warum sie nicht in den Hobbesschen Naturzustand verfallen, in dem jeder Mensch des anderen Wolf ist.

Linkes Denken heißt das alles als Selbstverständlichkeit vorauszusetzen. Dass die Zivilisation schlechthin unter dem Trommelfeuer immer neuer linker Experimente irgendwann kaputtgehen könnte, ist eine Möglichkeit, die in ihrem Denken überhaupt nicht existiert.

Es ist also nicht etwa so, dass sie darüber nachdenken, und dann mit Argumenten begründen, warum sie nicht existiert. Die ganze Frage kommt nicht vor. Das darf nicht sein, also kann es nicht sein, und wer als Linker solche Gefahren thematisiert, wird ganz schnell feststellen, dass er für seine Genossen als Verräter und als böser Rechter gilt.“

 

Templarii

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