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Will man ein verantwortungsvoller Mann sein, dann will man auch ein gerechter sein. Um gerecht zu sein, muss man wissen wie eine Entscheidung gerecht sein kann. Dazu muss man die Wahrheit kennen. Ein nachdenklicher Mann lernt im Laufe der Zeit aber dass er nicht in allen Situationen und überall die Wahrheit wissen kann. Doch liebt ein Mann mit vollem Herzen die Gerechtigkeit denkt er über das Wesen der Wahrheit nach. Er zieht seine Schlüsse und lässt darüber diskutieren und belehren. Ziel ist es,  die Vorstellung dessen  was und wie die Wahrheit ist zu erweitern – um mehr zu verstehen und gerechter sein zu können.

Die Wahrheit, wenn sie wirklich in allen Dimensionen – also auch den Denkdimensionen – die Wahrheit sein soll, muss sich ihrer selbst bewusst sein sonst wäre sie zumindest über sich selbst im Unklaren und dementsprechend nicht die Wahrheit. Wenn die Wahrheit ein Bewusstsein hat, dann kann man die Wahrheit ansprechen – und man müsste aktive Spuren dieser Wahrheit in der Wirklichkeit sehen. Ausserdem ist dann klarer, warum wir Menschen Gott ähnlich sind. Wir haben Bewusstsein.

Die Wahrheit agiert. Sie agiert anders als wir es denken, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind zu überleben – doch die Wahrheit weiss von uns, sie versteht uns, sie unserer Selbsterkenntnis voraus – wir folgen ihr und erhalten daraus erst die Selbsterkenntnis die wir benötigen um uns besser zu verstehen.

Der gekreuzigte Gott ist immer ein Skandal, ein grosses Fragezeichen oder die Erlösung. Wir Menschen sind einfach gebaut, unsere Rangordnung ist so primitiv wie in einer Affensippe. Oftmals wollen wir es nicht wahr haben, aber letztlich schlagen wir uns immer noch auf die Brust um zu beweisen das wir toll sind.

Es wird die hohen, mächtigen Herren und Damen immer empören dass ein armer, geschundener, gestorbener der Höchste sein soll. Es wird immer so sein, das die Machthaber andere Menschen unterdrücken und zerdrücken wollen. Doch im Augenblick ihres höchsten Sieges, wenn alle Gegner im Gulag sind – verlieren die Machthaber sie. Denn ihre Wahrheit ist keine Wahrheit, sie ist Illusion und Lüge. Sie siegen sich zu Tode und siechen dahin wie die Sowjetunion.

Darin liegt die Macht Gottes. Entweder er wird bekämpft und man verliert, oder man ergibt sich ihn und gewinnt. Die einsichtigen Könige, Herrscher, Stammesführer und Fürsten erkannten die Kraft des Christentums – ein einziger Mönch der lieber starb als sich der menschlichen Macht zu ergeben untergrub die Autorität der Schamanen und Häuptlinge. Ein Mönch der die „heilige Eiche“ fällte – stand immer noch da. Die Eiche war nur eine Eiche, selbst wenn der Mönch getötet worden ist. Wenn weitere Mönche kamen, dann war es um das Heidentum geschehen. Was für ein Geist war es, der Männer und Frauen dorthin führte wo es Tod gab – und sie dennoch gingen, liebend, hingebend, von einem sterbenden Gott predigend? Die dem trommeln auf der Brust widerstanden? Obwohl der Trommler der stärkste und mächtigste war?

Diese Wahrheiten zeigen erst das Gott unser Gott ist. Er weiss um unsere Antriebe und wir können darum der Wahrheit nicht entkommen.

Es spricht für die europäischen Stammesführer dass sie die Kraft und Wahrheit hinter der Religion erkannten und sie annahmen. Sie wollten mit unbedingten Willen, voller Kraft, voller Leidenschaft und Verantwortungsgefühl für ihren Stamm leben! Sie waren bereit alles zu geben damit das Volk lebte. Es waren Männer und Frauen die sich der Wahrheit stellten und über den Horizont eines Naturstammes hinausgingen. Die Bajuwaren gibt es immer noch, sie trinken gerne Bier und essen Haxen. Was ist ewiger für einen Stamm als die Ewige Wahrheit liebend zu existieren? Welcher Stammesführer war weiser und stärker als einer, der die Grundlage für 1000 Jahre überleben annahm?

Wer wirklich ein verantwortungsvoller Mann sein will, muss sich ernsthaft und unbedingt der Wahrheit stellen – ohne Vorurteile, ohne falschem Stolz, ohne Arroganz, ohne falscher Demut. Er muss sich dessen bewusst sein, dass er da steht und nicht anders kann. Verantwortung bedeutet auch liebgewonnene Vorstellungen über Bord zu werfen – wie man damals die Bronzeschwerter wegwarf und sofort zum Eisenschwert griff als dieses aufkam.

All die nie erwachsen gewordenen Jungs im Westen müssen sich dem stellen. All die Bubis und ewigen Teenager müssen sich fragen was sie tun wollen und warum sie es tun wollen. Wir müssen alle erwachsen werden – und uns der Wahrheit stellen. Erst diese macht uns frei von den Fesseln der Lügen und Irrungen – und wir verstehen dann unsere Vergangenheit.  Aber dieser muss man sich erst stellen wollen und nicht Lügen nachplappern um sich „böse fühlen zu dürfen“.

Templarii

 

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