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Gott ist die höhere Intelligenz nach der wir uns alle Sehnen. Jede Sci-(Ob Buch, Film oder Computerspiel) trieft geradezu vor Sehnsucht danach. Die postmodernen Erklärmodelle, was Gott denn sei, kratzen auf primitiven und oberflächlichen Ebenen.  Gott ist Logik, Ewigkeit, pure Liebe, eine höhere Energieform, eine höhere Lebensform und so weiter und so fort. Höher als das höchste was man sich vorstellen kann. Schöner als das schönste, umfassender als das umfassendste.

Der Kreuztod Jesu ist der ultimative „Mindfuck“ der Menschheit, bis Heute sind Menschen in heller Aufruhr deswegen. Jede Kultur und jeder Mensch wird dadurch völlig durcheinander gebracht und traditionelle Verhaltensweisen völlig umgekrempelt. Man kann es daran erkennen, dass wir in unserer postmodernen Welt eben die vereinfachten Verständnismodelle verwenden um unsere Gesellschaft zu strukturieren. Gottesdienst wird als Opfer angesehen, wie in einem einfachen Kult. Es ist unvorstellbar für normale Menschen das im christlichen Gottesdienst das Opfer Gottes an uns, sein Fleisch und Blut, sein erstgeborener Sohn, gefeiert wird. Der Gottesdienst ist, mit der Eucharistie, ein pseudo-kannibalistischer Brauch – wir essen Gott und nehmen ihn in uns auf.

Protestanten werden sich dagegen wehren, aber ebenso wie beim Islam, der die Inkarnation Gottes nicht akzeptieren kann, können Protestanten eine tiefere Ebene der Demut Gottes gegenüber uns nicht annehmen. Wenn Gott sich von uns primitiven, einfachen, kurzsichtigen, eingebildeten, stumpfen Wesen essen lässt, ist das eine tiefere Ebene der Demut als wenn es nur eine „Erinnerungshandlung“ ist. Mohammedaner leugnen das Jesus Christus Sohn Gottes ist, sie sagen zwar das Allah allmächtig ist, so allmächtig das sogar Rationalität und Empirie irrelevant sind, doch seine Macht scheint ausgerechnet bei der Inkarnation als Mensch und dem auferstehen aus dem Tode zu enden. Unlogisch, zu kurz Gedacht, der möglichen Demut des Menschen wird eine Blockade aufgestellt. Dies limitiert die Wachstumsmöglichkeiten einer Kultur.

Das Christentum hat viele Wandlungen durchgemacht, letztlich starben Kulturen und das Christentum blieb, ja selbst die Kirche blieb. Als das Altertum mit den Eroberungen durch den Islam endete – das Mittelmeer wurde damals zum Kriegsgebiet bis 1850 die amerikanische Flotte die Berberkorsaren zerschlug – wandelte sich die Gesellschaft zum Mittelalter, baute Klöster, kultivierte den „wilden Norden“. Die hochintelligenten Völker des Nordens wurden christianisiert. Befreit aus der Sklaverei der Kulte ihrer heidnischen Begrenzungen bauten eine viel stärkere und tiefergehende Kultur auf als die vorherige. Die griechische Philosophie und das römische Staatsdenken begierig aufnehmend und integrierend.

Jedes mal sprengten die technologischen und kulturellen Entwicklungen die Struktur der Gesellschaft wie ein Düsenflugzeug die Schallmauer durchbricht. Der so entstehende Knall zerstörte die zu schwachen Strukturen der vorherigen Kulturen. Die dem Menschen innewohnende Bosheit und Besinnungslosigkeit brach aus – wurde aber von der Wirklichkeit zerschlagen. Wie ein alchemistischer Prozess, über Äonen angelegt, werden die Menschen transformiert.

Sowohl das Napoleonische Reich, als auch alle darauf folgenden starben an ihren eigenen Konsequenzen. Interessanterweise nicht immer nur an übermächtigen Gegnern, sondern auch an ihrem eigenen Erfolg. Es ist zu beachten dass die Sowjetunion aufgrund der übermächtigen Kraft der Indoktrination und Massensuggestion starb, so wie auch die Deutschen bis Heute der Propaganda der Nazis glauben, dass jeder Deutsche ein Nazi war und die Welt vernichten wollten – was ein in sich unlogisches Argument ist, wenn es so einen Konsens gegeben hätte, wäre eine Propaganda dieser Intensität gar nicht nötig gewesen, vom Spitzelstaat ganz zu schweigen.

Die wichtigsten kulturellen Entwicklungen unserer Zivilisation entstammen der Fortführung der griechischen Philosophie, die fragmentarisch das Wesen Gottes logisch erfasste. Die Stoa war schon ein Schritt in die richtige Richtung, Platons Höhlengleichnis, seine Erzählung vom „Gerechten“ und weitere Gedankenschritte die durch Aristoteles weitergeführt worden sind.

Damit Europa wieder auf der richtigen Bahn ist, zum Leben, zur Wahrheit, zur lebenden Gerechtigkeit, muss es seine Wurzeln wiedererkennen. Es ist zwingend notwendig dass die vollzogenen Gedankenschritten wieder gekannt werden, das die Kultur aus den Händen verknöcherter und Bürokratischer Theologen, Soziologen und den selbsternannten „Philosophen“ gerissen wird. Die gewaltige Macht der Technologie unserer Zeit, hat unsere alten Kulturen aus den Fesseln der damaligen Begrenzungen gehoben – wenn wir uns nicht neu formieren werden wir von den Gewalten der Logik zerrissen. Es ist möglich, es ist vorhanden und es bedeutet Arbeit. Ruhmreiche Arbeit mit höchsten Anforderungen für alle Beteiligten.

Es muss klar werden was falsch läuft, warum wir Handlungsunfähig sind und wie wir diese Situation ändern können ohne einen „dritten Weltkrieg“ oder ähnliches auszulösen. Dies geht nur wenn wir spirituell, geistig, intellektuell sowie durch Taten in die Offensive gehen.

Es ist relevant sich mit der Theologie auseinander zu setzen – vor allem darum weil sonst das Herumspinnen an irgendwelchen philosophischen Konzepten und Ideologien zum einzig logischen Weg wird. Das langweilige Abmühen an hunderttausenden Facetten irgendwelcher unwichtiger Denkrichtungen auf der Suche nach dem „Heiligen Gral“, ähnelt einem Virus der den Computer befällt und all seine Leistung in Anspruch nimmt. Es gibt kein Ende dabei.

Billige Fragen wie „welche Handlung ist die richtige“ oder „wenn ich Gut bin, habe ich Recht bei allen“ blockieren die weitere Entwicklung unseres Kontinents. Der primitive Streit mit der materialistischen Sekte der Kommunisten und ihrer unausgegorenen Vorstellung eines spiessigen Arbeiterparadieses tut das übrige. Die unbewältigten Traumatas der letzten Kriege und der Okkupation des halben Kontinents durch Kommunisten tun ihr übriges.

Es ist relevant sich mit der Bibel auseinanderzusetzen. Vor allem das Alte Testament ist wichtig, die 10 Gebote, Kultbegrenzungen uns sexuelle Regelungen. Man muss sich vorstellen was es für eine primitive Stammeskultur bedeutete plötzlich mit solchen Regeln konfrontiert zu werden und wie detailliert die sexuellen Verbote waren. Jeder moderne Genetiker wird fasziniert nachvollziehen können, dass die Beendigung der Inzucht und anderer Spielarten der nicht konstruktiven Fortpflanzung zu einer genetischen Weiterentwicklung des Stammes führte. Der Verbot von Sexuellem Verkehr mit den Eltern, Kindern, Tanten und Onkel ist etwas elementares und wurde in der Bibel festgehalten – das heutige Problem mit der sinkenden Intelligenz bei bestimmten Kulten ist ja vorhanden, Pakistan hat eine hohe Inzuchtquote, vor kurzem wurden dort Menschen entdeckt die wieder auf allen Vieren laufen.

Ebenso die Hygienevorschriften die aus der Sicht der „Aufklärung“ des 19. Jahrhunderts womöglich bescheuert waren, aus der Sicht eines modernen gebildeten Menschen und der Hygiene jedoch nicht. Ja, in einer Zeit ohne Desinfektionsmittel, Tampons und anderer Hygienewerkzeuge ist eine Frau während ihrer Regelblutung unrein – in tatsächlicher physischer Form.

Mein Fazit bis her, da ist eine höhere Intelligenz am Werk die uns aus der primitiven Struktur voller Instinkte und der Versklavung durch Wut, Hass, Gier und Neid herausholen will. Ich habe das als die „Heilsgeschichte“ des Menschen identifiziert von dem das Christentum spricht.

Ich bin gespannt auf die Zukunft.

Templarii

 

 

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