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im folgenden möchte ich darlegen auf welche Art sich die geistige Dimension des menschlichen Geistes entfaltet, wenn man sich aufrichtet und dem heiligen Licht folgt.

Wenn der Mensch in der Sphäre „des Kontakts mit dem heiligen Geist“ (der vom Heiligen Geist ausgeht, aber eine willentliche und wahre Entscheidung des Menschen voraussetzt)  ist, dann ist er in seinem natürlichen Habitat. Es ist dieser zwiespältige Zustand der seinem Wesen am besten entspricht. Der Mensch ist eine Schnittmenge zwischen Licht und Dunkel, Gut und Böse, Materie und Geist. Die Schlacht zwischen den beiden Polen geht durch jedes einzelne Herz. Wir sind für dieses Spannungsfeld geschaffen – es ist unser Lebenselixier.

Wird ein Bereich abgetrennt oder ausgeblendet, verfällt der Mensch vollständig. Die Persönlichkeit des Menschen wird deformiert durch die „Schwerkraft“ der Bereiche denen man sich zuwendet.

Anders gesagt, wir sind wie Düsenflugzeuge, Raumschiffe gar die im Moment auf steinigen Bergstrassen fahren weil die Berge ja „hoch oben sind“ und wir nach oben zu kommen versuchen. Natürlich gibt es auch Menschen die meinen das man gar nicht fliegen kann…

Die machtvolle geistige Ebene wirkt in uns nicht, weil wir uns dieser geistig und spirituell nicht hinwenden. In diesem Bereich gelten etwas andere Spielregeln – es ist wundervoll diese zu erlernen. Damit die Segeln straff sind und das Schiff sich bewegt, muss man die Segeln so bewegen, dass sie vom Wind erfasst werden können. Im Klartext, wenn wir das Heilige nicht anbeten, uns dem nicht hingeben, uns nicht darum bemühen zu erfahren was das Heilige ist, wieso das Heilige heilig ist, dann sind wir innerlich leer und verlassen, ohne Saft und Kraft, vertrauend auf laue Lüftchen wie zum Beispiel dem Rausch bei der Ejakulation oder der Entspannung nach dem Kotzen.

Und das wird aus uns Menschen – die herumjammernden, nie zufriedenen, ewig den Kick suchenden Menschen. Würmer im Matsch. Das sind „die letzten Menschen“ von denen Nietzsche sprach. Der Mann hat den Geist wahrlich nie gespürt und nie gekannt – darum auch seine Depressionen, seine negative Haltung und sein unbefriedigender Tod. Möge er in Frieden Ruhen.

In der Kindheit und Jugend sind wir vom heiligen Geist umweht – ich vermute getaufte intensiver als ungetaufte – jedenfalls wenn ich den degenerativen Verfall unserer heutigen Jugend ansehe. Doch später, wenn man die Unschuld verliert und zwischen Gut und Böse unterscheiden kann, verflüchtigt sich der Geist – je mehr wir gegen bestimmte Regeln verstossen, desto stärker. Entweder Sein Wille geschieht, oder unser. Unser Wille ist aber schwach und verführbar -was dann auch passiert.

Darum versuchen so viele Menschen ewig Kinder zu bleiben, sie sehnen sich nach dem „Elan“, dem Gefühl voller Zuversicht und Freiheit in der Welt zu sein. Sie wissen instinktiv dass es dass gibt und darum suchen sie jetzt nach dem Grund warum sie nicht mehr im Geist sind – manche nehmen sich die Geschichte und Kultur vor, schauen was dort an Disharmonien abliefen und suchen die Gründe zu beseitigen, wie zum Beispiel die uralte Kirche die wir haben.

Manche suchen in der Vergangenheit der Kulturen nach „Ursprüngen“ zum Beispiel glauben sie, wenn sie die Kelten, Germanen oder Slaven als Kult wiederbeleben, dass dann die Ursprüngliche, Reine, Gute, umfassende Energie hervorbricht, sie erfasst und emporzieht.

Dasselbe Gefühl haben auch Biologisten die meinen dass es an der Rasse liegt oder Umweltfanatiker die glauben der Mensch zerstört den heiligen Urzustand. Gemeinsam haben diese Bewegungen dass sie merken dass der heilige Geist „alt“ ist, oder besser gesagt dass es ihn schon vor der Zeit gab und es ihn geben wird nachdem es keine Zeit mehr geben wird.

Erwähnen sollte man auch Religionen und Kulte die alle anderen Religionen ausrotten sollen, damit es „wieder gut wird“.

Sie alle irren sich, es ist alles falsch. Nichts auf der Welt ist es, dass „alles wieder gut macht“, es ist ausserhalb von der Welt. Es ist ausserhalb der Zeit, es ist vor und nach der Zeit. Wir können das erst verstehen wenn wir uns bewusst mit Gott verbinden und aufhören uns so zu verhalten wie ein betrunkener Autofahrer auf eisglatter Strasse in einem 300 Km/h Boliden.

Erst wenn wir das machen, erst wenn wir umhüllt und durchzogen sind von der Hingabe und Demut gegenüber dem Wahren, Schönen und Guten, kann man wieder von der Ehre eines Mannes sprechen. Erst wenn die Symphonie des Lebens in all unseren Handlungen wiedergespiegelt wird, kann man wieder von Gerechtigkeit, Freiheit und Liebe reden. Sonst ist alles nur Gepöbel und lächerlich – eine absurde Verzerrung unseres wahren Wesens, welches eigentlich mit beiden Beiden auf dem Boden der Tatsachen unserer zerbrochenen Welt steht aber dessen Herz und Verstand Himmelwärts strebt in ewiger Sehnsucht nach Heilung, unendlicher Liebe – ja der Ewigkeit an sich. Gleichzeitig Himmelhochjauchzend und Zutodebetrübt.

Ich selber habe einen kleinen Teil gekostet von dem was die Menschen „heiliger Geist“ nennen. Dieser kleine Tropfen hat mir bereits gereicht um so vieles neu und anders zu verstehen – es wäre mir eine wunderbare, tiefe, wunderschöne Freude das mit anderen zu teilen und mit ihnen darüber zu reden. Es gibt mir Kraft und einen festen Grund – ich baue nicht mehr auf Sand!

Es wird Zeit das andere auch loslegen, aktiv und voller Wahn reinstürzen und sich auseinanderreissen lassen von diesem, es tut gut, so verdammt gut.

Templarii

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