Home

In den USA gibt es einen heftigen Streit darüber, dass Obama durch die Hintertür der Sozialhilfe („Obamacare“) ebenso Zahlungen für Abtreibungen einführen will. „[..]gegen eine Verordnung, die private Einrichtungen im Gesundheitswesen dazu verpflichtet, die Kosten «für Sterilisierungen und Empfängnisverhütung, einschließlich von Mitteln, die eine Abtreibung hervorrufen können», abzudecken [..]“ wie kath.net berichtet.

Die ganze Konstellation ist interessant, denn in Europa ist es selbstverständlich. Wir zahlen für die Abtreibungen anderer Menschen. Soweit ich weiss, kostet eine Abtreibung ungefähr 800 Euro. In Deutschland gibt es knapp 1000 Abtreibungen pro Tag.

1000 Abtreibungen * 800 Euro pro Abtreibung * 365 Tage = 292.000.000 Euro pro Jahr die durch Krankenkassenbeiträge finanziert werden. Fast 300 Millionen Euro pro Jahr. Wenn man sich mal überlegt dass dazu noch Beratungsgespräche zählen, womöglich noch psychologische Beratung UND die Auswirkungen der Abtreibungen nicht ausblendet; darunter fallen Depressionen bei Frauen und Männern, Scheidungen (es ist die ultimative ablehnung des Mannes wenn man das von ihm gezeugte Kind abtreibt), Teilweise Unfruchtbarkeit und eine erhöhte Wahrscheinlichkeit jung an Brustkrebs zu erkranken (Der „Frauen-Killer“ Nummer Eins in Deutschland) – sind wir bei vielen, vielen hunderten Millionen Euro die drauf gehen.

292 Millionen Euro pro Jahr * 20 Jahre = 5.840.000.000 Milliarden Euro die für Abtreibungen ausgegeben worden sind. Man sollte bedenken dass nur 5% der Abtreibungen wegen Vergewaltigungen und/oder Gesundheitsrisiken für Mutter und Kind vollzogen werden.

Als Christ möchte ich aber nicht in einer Krankenkasse sein, die Abtreibungen bezahlt. Ich möchte in einer Krankenkasse sein die Beratungen für Frauen und Familien anbietet damit sie die Kinder bekommen.

Es gibt aber noch ein Problem das mir aufgefallen ist, als ich die ganze Diskussion in den Vereinigten Staaten beobachtet – den dämlichen, ja geradezu fatalistsche Glauben an den Staat in Europa. Wenn in Europa an etwas geglaubt wird, dann an den Staat. Klassisch sind die Aufrufe von Staatsgläubigen nach ungefähr dem Muster:

„Da muss der Gesetzgeber einschreiten…“ Als wäre es ein magisches Ritual durch welches dann der Sachverhalt gebannt wird. Alles wird an irgendwelche Bürokratien deligiert.

Dasselbe Problem haben wir in allen Bereichen. Erziehen tut jetzt die Schule, die Eltern sind nur noch „zahlende Personen“. Hilfe für andere führt die Caritas durch, wir zahlen Spenden. Das Heil kommt durch die Sozialhilfe, der Kern des Kultes ist die Arbeit oder „Arbeitsplatz“. Der Arbeitsplatz wird durch den Staat „sichergestellt“.

Als Christ kann ich nur sagen: Der Staat ist ein Götze geworden. Er ist kein Werkzeug mehr damit ein Volk sich organisiert um Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit zu unterstützen, nein er ist zum Moloch geworden der Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit DEFINIERT.

Die lähmende Krankheit des HomoSapiens-Bundesrepublikanus ist die Staatsgläubigkeit in allen belangen – selbst wenn der Staat die Freiheit einschränkt und ein Problem darstellt. Selbst wenn man merkt das nichts funktioniert, tritt keinerlei Aktion ein. Es bleibt ein Seuftzen und ein „man kann eh nichts machen“. Neue Parteien geraten schnell in den Strudel der Mächte – und werden geschliffen.

Das lustige ist, das wir selber die negative Ursache für dasn versumpfen der Staaten sind. Wir haben Steuergeschenke gewählt, wir haben Umweltschutzauflagen und Anti-Raucher, Anti-Autofahrer und Anti-Freiheit gewählt. Es gibt überhaupt keine Gefühl dafür, das es auch ganz anders sein kann.

Beispielsweise müsste die Caritas aufhören alles zu professionalisieren und direkt auf die Menschen in Deutschland zugehen – sie sollten selber aktiv anpacken und mithelfen. Die Caritas wäre nur noch eine Struktur um sicherzustellen dass die Hilfe nicht kontraproduktiv ist. Keine Armee aus Psychologen und Ärzten, sondern Menschen die dabei helfen, das andere, Laien, helfen können.

Dieses Muster muss in allen Bereichen unserer Gesellschaft vollzogen werden, weg von der Paragraphenreiterei, weg von dem mörderischen deligieren der Lebensverantwortung auf Organisationen die unsere Wünsche und Sehnsüchte nicht erfüllen können.

Ein Politiker wird niemals das Paradies auf Erden schaffen können. Das wird nie gehen. Es wird NIE perfekt werden. Das einzige was passiert ist, das ein Politiker VORGIBT so etwas zu tun, dabei aber ein Tyrann wird und eine Diktatur errichtet. Ich mag die ewige „Geschichts-Keule“ überhaupt nicht – aber sowohl in Deutschland als auch in Frankreich oder Russland gab es einen mächtigen Diktator der ziemlich viel Unheil angerichtet hat. (Falls es jemand nicht weiss, Napoleon war ein Diktator der viele Franzosen töten liess)

Das erste Gebot sagt, man solle keinen anderen Gott haben neben ihm. Manche, auch ich früher, intepretieren es als seltsame Schwäche Gottes – das er irgendwie eifersüchtig sein könne. Doch dahinter steckt etwas völlig anderes. Wenn man nicht Gott als höchste Instanz anbetet, dann betet man etwas anderes an. Da wäre Gesundheit, Schönheit, Staat, ein Ideal, Sex, „Freiheit“, Gewalt, Kraft – einfach irgendwas.

Was geschieht wenn man die Gesundheit absolut setzt; Schönheitswahn, Magersucht, Gesundheits-terror (alle müssen Vegetarisch, Sportlich sein, wehe wenn nicht dann zahlt man mehr Krankenkassenbeiträge..), Schönheitschirurgie, Arztgläubigkeit, Gesundheits-aberglaube..

Was geschieht wenn man den Staat absolut setzt; Er WIRD absolut. Die Menschen welche den Staat vertreten werden zu Göttern. Sie machen was sie wollen, erschaffen entweder eine heisse (Nazi-Deutschland, Sowjetunion) oder eine kalte (EU-Bürokratie) Diktatur.

Was geschieht wenn man „die öffendliche Meinung“ absolut setzt? Dann ist die öffendliche Meinung das wichtigste. Dadurch werden die Menschen zu absoluten Machthabern, die es verstehen die öffendliche Meinung durch Propaganda zu beeinflussen. Ich sag nur Werbung, Parteienpropaganda, Film & Fernsehen, Kino, Musik und so weiter.

Es gibt ein Gegenmittel gegen all diesen Unsinn, und das ist die Hinwendung zu Gott. Dadurch verliert ALLES und an Macht über die eigene Psyche. Zu jedem Ding in der Welt kann man dann sagen: „Wer sagt das?“ oder „Warum sollte ich darauf hören?“ oder „Warum sollte mir das wichtig sein.“

Und genau darum wird das Christentum bekämpft. Es macht unabhängig, weil jeder Mensch eine eigene Beziehung zu dem aufbaut was „Wahrheit“ ist.

Ich wende das alles erfolgreich an und bin überrascht wie kraftvoll das ganze ist. Es befreit mich sehr, ich fühle mich wie entlastet, als wären Stahlketten von meinen Armen abgefallen, als würde ich nicht mehr bedrückt sein wie ein Sklave.

Und wäre er nicht am Kreuz gestorben, wäre er nicht nach drei Tagen auferstanden – wir hätten nie erfahren dass es mehr gibt als nur unsere hiesige Welt und die menschlichen Grenzen des Denkens.

Wir bräuchten eigentlich so ein „Bible-Belt“ in Europa..

Templarii

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s