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Heutzutage verstecken sich viele Atheisten hinter beabsichtigter Unwissenheit bezüglich der Geschichte. Man wirft religiösen vor, alle Kriege verursacht zu haben und das Atheisten noch nie was böses im Leben gemacht hätten. Angesichts der Wirklichkeit, den vielen Millionen Toten – ein grausamer und schmerzhafter Witz.

Nun wurde ein Zeitzeugenbericht aus der jungen Sowjetunion, eines inhaftierten Pfarrers gefunden:

„Auf den Solowki-Inseln befand sich bis zur Oktoberrevolution eine der bedeutendsten russisch-orthodoxen Klosterstädte. Nach der bolschewistischen Machtergreifung wurde dort das erste Anhalte- und Arbeitslager für politische Gegner, vor allem für Christen aller Konfessionen, eingerichtet. Das Lager auf den Solowki-Inseln bildete den Grundstein des sogenannten „Gulag“. Auf der Insel Anzerskij, auf der die katholischen Priester inhaftiert waren, wurde der Gefangenentrakt ausgerechnet in der entweihten Dreifaltigkeitskirche untergebracht. “

„Er beschrieb laut den Angaben die von der Kommunistischen Partei durchgeführte atheistische Kampagne, z. B. von der massenhaften Schließung von Gotteshäusern, extremer Steuerbelastung für Kirchen, die Verhaftung und Deportation von Geistlichen und ihren Angehörigen und den hetzerischen Aktivitäten des von J. M. Jaroslawskij begründeten „Verbandes der kämpferischen Gottlosen“.

Ich halte mal fest, sie führten eine atheistische Kampagne durch, schlossen Kirchen, verhafteten und ermordeten Priester. Sie bezogen sich klar und eindeutig auf den Atheismus, sie NANNTEN sich Atheisten und handelten gegen die Religion.

Auch heute sind einige Atheisten die sehr kämpferisch und gar bösartig gegen Religiöse sind. Wie sagt man so schön, die sich heute Atheisten nennenden Menschen sollten mal „kritisch hinterfragen“ ob der Begriff in Angesicht der vielen millionen gefolterten und ermordeten überhaupt tragbar ist. Ausserdem sollten sie kritisch hinterfragen UND den beweis bringen dass sie nicht den Fusstapfen der fast ein Jahrhundert aktiven Atheisten in den Kommunistischen Diktaturen bewegen. Denn im Moment macht es überhaupt nicht den Eindruck als wäre da irgendwas anderes zu erkennen.

Man sollte auch wissen das während der Französischen Revolution die Notre Dame in Paris mit Scheisse beschmiert worden ist, man Sex auf dem Altar machte UND die Kirche umtaufte in den „Tempel der Vernunft„.

Menschen die permanent von irgendwelchen Kreuzzügen reden, die irgendwie vor fast 1000 Jahren waren, oder vom 30 Jährigen Krieg und anderen – müssten sich mal dessen gewahr werden, das vor nicht wenigen JAHRZEHNTEN sich offen Atheistisch nennende Gruppen sehr viel Unheil und Leid verursacht haben und versuchten ganze Kulturen auszurotten.

Heutige Atheisten sind in der Bringschuld zu beweisen das sie nicht KUlturen ausrotten wollen. Die EU und ihr „Internationalismus“ ist gerade dabei in der ganzen EU etwas schlimmes anzurichten.

Templarii

2 Kommentare zu “Atheisten und der „Kult der Vernunft“

  1. Über die Zustände der Solowki Inseln kann ich auch nur dringlichst den zweiten Band des „Archipel Gulag“ von Solschenizyn empfehlen, der in allen Details die Grausamkeiten der Kommunisten dort beschreibt, ebenso wie eine Geschichte des Klosters bietet und von dem Besuch des Prominenten Dichters Gorki berichtet, der wie eben alle echten Humanisten was getan hat: nichts. Eigentlich noch schlimmer, er hat weiterhin seine stalinistischen Lobeshymne geschrieben und damit das Leid der Insassen verhöhnt. Gott bewahre den Menschen vor dem Menschen!

    • Ich untersuche gerade intensiv die US-Amerikanische Kultur und merke die gigantischen Unterschiede, sowie das was Europa ändern muss damit es besser wird. Die Menschen hier sind so gewohnt sich als Arbeitnehmer zu sehen, dass man merkt mehr ist nicht mehr da. Und die “Intellektuellen” sind vollkommen gegen die Kultur gestellt, die alles ermöglicht hat. Und zwar mit trivialen Lügen.

      Irgendwann werde ich Archipel Gulag lesen, aber mein Herz ist dazu zu schwach, geht es doch auch an meine Vorfahren..

      Templarii

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