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Der einzige Weg aus der Misere des „Abendlandes“ ist zu handeln. Nur dadurch, dass wir aktiv die Veränderung sind die wir wollen, erreichen wir etwas.

Wir erleben den Untergang  unserer Werte, des Verhaltens, des Anstandes – unserer Kultur. Es bauen sich Strukturen, ob imaginär oder real auf, die erschreckende Ausmasse haben. Ob es der Orwellsche Überwachungsstaat oder der anarchische Pöbelstaat ist, die muslimischen Bewegungen und auch ostasiatischen Giganten – wir sind dennoch da.

Wenn wir überwacht werden von Drohnen, überall Kameras aufgehängt sind, jede Kaufentscheidung kontrolliert, jedes Gespräch aufgezeichnet und verteilt wird –  laufen wir dennoch die Strasse entlang und grüssen unseren Nachbarn. Allein dadurch, dass wir uns bewusst für unsere Kultur entscheiden, das wir in Diskussionsrunden über Platon, Aristoteles, Augustinus, Thomas von Aquin, Hildegard von Bingen, Maximilian Kolbe reden, dadurch existiert schon ein Kontrapunkt. Wenn wir weiterhin Forschung und Wissenschaft betreiben, etwas aufbauen und die Kulur leben – leben wir.

Osteuropa dämmerte Jahrzehnte unter einer gigantischen Diktatur vor sich hin. Die Menschen waren Mundtot, Sklaven der Bürokratie und der Ideologien. Ihnen nahm man alles, jetzt holen sie es sich erst zurück. Man ermordete ihre Kultur, zerstörte die Infrastruktur, vernichtete die Erinnerung – doch sie sind immer noch da. Und sie wollen leben. Wollen wir auch?

Dasselbe passiert in einer etwas anderen Form bei uns im Westen. Ob Europa, Nordamerika, Australien oder sonstwo auf der Welt – wir Leben nur dadurch das wir die Energie der Handlung fliessen landen, wir zeigen das wir existieren nur dadurch das wir handeln, atmen, leben, tun – etwas machen.

Als Christ erkenne ich viele Brüder und Schwestern auf der Welt. Ich sehe in meiner Kultur eine Weintraube der Suche nach Gott – die wir zu ehren Gottes weiterhin am Leben erhalten sollen und sogar müssen.

Wer Beihilfe zum Mord betreibt, sündigt selbst. Wer Lügnern das Feld überlässt, unterstützt die Lügner und sündigt. Wer die Rechte unserer Vorfahren beschneidet – das Recht darauf das ihre geliebte Kultur und dass ihre Nachfahren darin weiterleben – der begeht Unrecht. Die gesamte Historie unserer Kultur, führte zu dem Punkt an dem wir jetzt sind. Es waren unsere Vorfahren die Rosenkränze in den Schutzbunkern beteten. Es waren unsere Vorfahren die durch harte Winter hindurch arbeiteten, ob auf dem Hof oder in der Manufaktur oder Fabrik. Blut, Schweiss und Tränen sind dort geflossen – und es ist unsere Pflicht dies zu bedenken, wahrzunehmen, in unser Leben und Denken zu integrieren und zu handeln.

Ich bete zu Gott das andere Menschen ebenso bemerken das man handeln kann. In Freude, mit Zuversicht, mit Wissbegierde, Fleiss, dem Unbekannten entgegentretend. Mögen auch die anderen ihre seltsamen Machtspielchen spielen,  wir können für uns sorgen, wir können unsere Zivilisation weiterwachsen lassen – auch durch diese Zeit hindurch.

Es ist nicht mal wichtig ob alle Christen sind, wichtig ist das Christen darunter sind. Selbstverständlich sind wir alle berufen zu tun was unsere Aufgabe ist – das weitergeben der Wahrheit über das Leben durch die ewigen Unwägbarkeiten der Geschichte.

Wenn viele Menschen das erkennen, die einzigartige, gefährliche aber auch hervorragende Situation in der wir sind. Wie die Pilgerväter in den heutigen Vereinigten Staaten können wir etwas neues schaffen. Die Wildnis ist gross, der Tumult der Gewalten laut. Wenn wir schon Raumschiffe und Raumstationen bauen können, können wir auch unsere Zivilisation renovieren und neu ausrichten. Die Zivilisierung des wilden Europas ging damals auch nicht von Heute auf Morgen, es sind Jahrhunderte  voller „ora et labora“ dazwischen gewesen – davon können wir uns inspirieren lassen, es sind zwar andere Zeiten, doch die Herausforderungen sind für jede Generation beängstigend.

Mögen sich viele zusammenfinden und an das Leben glauben, anstatt sich frustriert und entkräftet zurückzuziehen.  Ich empfehle eine volle Dosis Christentum für jeden der am Ende seines Wahrnehmens und seiner Kräfte ist – da ist viel mehr dahinter als man gemeinhin glaubt.

Und es geschehen auch Veränderungen, mein Gedanken über Katholiken und Evangelikale teilen auch andere: http://distomos.blogspot.com/2012/01/usa-evangelikale-auf-schmusekurs-mit.html

Templarii

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Ein Kommentar zu “Handeln um zu Leben

  1. Pingback: Unsere Potenziale liegen brach « Neue Reconquista

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