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Das ist ganz eindeutig: In der Kirchen wird Schwachsinn geredet. Die Kirchengänger müssen sich Sozialpädagogik anhören, nach dem Motto „werfen wir uns einen Wollknäul zu, und jeder sagt wie er sich fühlt“. Unsinniger, Pädagogischer Schmarrn. Mittelmässig, ohne Ehre, Energie, Kraft, Lebendigkeit, Mut, Zorn, Ärger, Liebe, Hingabe, Verzweiflung, Stolz, Ohnmacht, Krankheit, Neid – Zombiemässig.

Im Gegensatz zur postmodernen Idiotie lebt der Mensch nicht gerne im Seichten, wir sind Lebewesen die sich durchs Leben hindurchkämpfen, nach oben streben – zum Licht hin! Und genau das fehlt in den Kirchen. Ich will keine „Der Kleine Prinz“ Zitate hören, oder Ethikkommissions-texte lesen die vor lauter Politischer Korrektheit nicht lesbar sind.

Heutzutage sind die Gothics näher an den Essenziellen Wahrheiten des lebens als die ganzen lauen Pfaffen und „Wir sind Kirche“ Heinzelmännchen.

Man spiele „Dantes Inferno“ und höre zu was in den Szenen dieses Computerspiels geredet wird – und vergleiche es mit dem schalen Unsinn neuerer „Kirchengänge“.

Glauben Katholiken das jemand sich von einem Lauen Würstlmann taufen lässt der nicht mal klar zum Zölibat steht? Er muss daran glauben, bis zu den Tränen (ob vor Lachen oder Weinen). Aber das fehlt.

Wir haben keine Felsen mehr in der Brandung, sondern Säcke!

 

Templarii

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7 Kommentare zu “Warum geht keiner in die Kirche?

  1. Die sinnentleerte Liturgie in der postkonziliaren Zeit ist mit Sicherheit der Hauptfaktor des Zusammenbruchs des Glaubensgehorsams, denn „lex orandi statuat legem credendi“ und da die Liturgie entfremdet wurde und sich die Gemeinde um sich selbst dreht anstatt Gott ins Angesicht zu blicken, ermangelt es auch am Glauben.
    Der Papst hat das wahrscheinlich schon im „Geist der Liturgie“ ganz richtig erkannt, dass viele die hl. Messe nur noch als eine Art religiöses Entertainment sehen,- das nunmal leider nicht mit anderen Angeboten (auch religiösen) der Gesellschaft mithalten kann. –> das Problem hierbei ist auch wieder das von vornherein falsche Verständnis der hl. Messe, bzw. des Gottesdienstes. Und hier geraten wir nun wieder in eine fürchterliche Wechselwirkung: Ich geh nicht in die Kirche, weil ich nicht weiß warum ich weiß nicht warum ich in die Kirche gehen soll, weil ich nicht hingehe und auch keine anderen Möglichkeiten habe mich im GLauben zu entwickeln, oder im wahrsten SInne des Wortes zu bilden.
    Tatschlich sind die meisten Gläubigen mittlerweile nicht mehr durch die Kirche zum Glauben erzogen worden, sondern vielmehr „self-made-Katholiken“……

    • In der Kirche ist es langweilig. Ich verweise dagegen auf diese Predigt: http://vimeo.com/1371841 oder Pfarrer Milch..

      Die Priester glauben nicht daran, sie lassen sich leicht ausbooten.. Es will sich keiner Taufen lassen von so einem schlappen Milchbubi der womöglich nicht mal sein Sexualleben opfert.

      Ja, Dantes Inferno ist gut – auch wenn es „seicht“ ist im Vergleich zum Buch.

      gruss,

      Templarii

    • Als Ungläubiger kann ich sagen, dass es nicht die heilige Messe ist, die mich aus der Kirche und von der Suche im Gottesdienst fernhält. Für mich ist es das Gelaber der Priester drumherum. Das, was Templarii ganz richtig als seicht abkanzelt, das stört mich. Ich will von einem Priester Bekenntnisse zu seinem Glauben hören und wenn ich mit ihm nicht einig wäre: Umso besser. Die Kirche soll sich vor mich hinstellen und überzeugt sein, meine Einwände mit ihrer Logik abschmettern und mit der Selbstgewissheit einer 2000-jährigen Institution zerstampfen. Ich will von einem Priester nicht hören „ja, du hast auch Recht, das kann man alles relativ sehen“. Diese Sozialarbeiter-Pfarrer gehen mir auf den Geist. Ich will auch nicht hören, dass ich unweigerlich in die Hölle komme, aber ich will vom Versprechen des Christentums hören, von der Gewissheit von richtig und falsch, von der ausgestreckten Hand, die auch dann noch da ist und darauf wartet, ergriffen zu werden, wenn ich irre gehe und mich selbst verliere und dass diese Hand aber auch eine harte Hand sein kann, wenn ich auf dem falschen Weg beharre.
      Die Messe hingegen bzw. ihr Herzstück, die Eucharistie, empfinde ich (als Ungläubiger) als umwerfend. Es gibt kein modernes Ritual, kein Angebot, das damit mithalten könnte. Genau das einzig Alte und Erhabene, das der Kirche geblieben ist, ist dasjenige, das einem berauscht und eine Ahnung von der Grösse dessen gibt, wofür die Kirche steht und stehen sollte.

      • Ich war übrigens seit meiner „Neubekehrung“ nie bei einer vollständigen Messe. Genau aus dem Grund. Nur Bruchstücke habe ich mitbekommen und dann.. hat mich das alles angeekelt und ich empfand es als entwürdigend. Die Kirchen die ich besuche, sind immer leer und ich bin alleine dort. Das ist besser.

        Templarii

  2. Keiner dieser Oberen in den verschiedenen Kirchen und Gemeinden in Deutschland und der Welt hat eine Lizenz und Legitimation des lebendigen Gottes und seinem Christus, die die ersten Jünger und Nachfolger Jesu Christi hatten.
    Sie verraten gleich wie Judas Ischariot, Christus und seine aus dem Schoss des Vaters und Himmel mitgebrachte Lehre und Theologie des lebendigen Gottes!!!
    Autor Peter Semenczuk

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