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Wie vermittelt man die Freude? Wie vermittelt man die grossartige, umfassende, berührende, demütigende, heilende, vergebende, belebende, rührende, tröstende, stärkende, erhebende, klärende, erweiternde, den tod überwindende, wärmende und glorreiche Freude?

Was soll ich schreiben? Was soll ich formulieren? Wie soll ich beschreiben? Wie kann ich das ausdrücken? Wie kann ich meine Erfahrungen weitergeben? Ich will mich freuen, ich will die Freude teilen, ich möchte geniessen, mein Knie beugen, mein Herz bluten lassen, es soll ruhig weinen!

Unrecht wird köstlich, Schmerz zieht einen nicht herunter – man spurtet voran, Bequemlichkeit wird unbequem, Konsumieren wird langweilig, Warten wird unerträglich, Schweigen wird unmöglich, das Leid terrorisiert nicht sondern fördert Liebe, Mitleid zerstört nicht, Mitgefühl wird golden.

Wie sehr stürmt es in mir! Wie schrecklich ist die Kraft, die meine Ohnmacht erschüttert – alles in mir zittert, mein Widerwillen verliert seine Macht, mein Frust löst sich in Sehnsucht auf, mein Hass bröckelt, mein Misstrauen vertraut, mein erkaltetes Herz – verwundet, gerissen, vernarbt – heilt.

Ich sehe es, ich blicke auf mich, auf meine Werke, auf meine Worte, auf meine Sehnsüchte, meine Gedanken, meine Gefühle, ameine Schmerzen, auf meine Wunden, auf meine Freunde, auf meine Feinde, auf meine Süchte, auf meine hasserfüllten Gedanken und Handlungen.

Ich will das Falsche in mir nicht, ich will das verlogene in mir nicht, das Schwache, das Lähmende, das Störende – es ist ein Teil von mir, ich bekomme Kraft aus einer Quelle die meine selbstgemachte Hölle zerbricht, das Licht bricht durch die rotglühende Decke.

Was ist stärker als der Tod? Was ist stärker als die Angst vor dem Tod? Was ist stärker als Ehre, Respekt, Gerechtigkeit, Liebe, Wahrheit, Mut, Selbstlosigkeit? Was ist höher als der Höchste, das Beste, das Grösste, das Umfangreichste, das Umfassendste, das Unmessbare, das Unendliche, das Befreiende, das Vollkommene dessen Teil ich bin – meine Fehler sind ja Teil des Ganzen – ich darf, ich kann, ich werde beschenkt, umgarnt, beruhigt, geführt – auf mein demütigendes Bitten hin. Meine Freiheit wird respektiert, mein Wesen wird befreit vom Joch meiner Dämlichkeiten, meine Schuld wird genommen und ich gebe sie ab. Hochmut ist Tod!

Wem diene ich? Wohin denke ich? Was ist das Ziel meines Wesens, meines Geists, meines Körpers, meiner Taten? Was will ich? Warum will ich das? Wer kann alles was ich tue annehmen, mein Sein berühren und auf die Unendlichkeit ausweiten?

Hat schon jemand gemerkt wie das eigene Selbst in einem Augenblick unendlich wird? Wie jeder Augenblick des Lebens Sinn ergibt, jede Wunde, jeder Schmerz, jede Tat, jedes Wort, jedes beobachten? Wie eine Symphonie erklingt, mal leise mal laut? Das Lied des Lebens?

Hat schon jemand Gott durch das eigene Kind sprechen sehen? Die Unschuld, die Unwissenheit, die Zartheit, die Furcht, der Mut, die Tapferkeit, der Beginn eines neuen Lebens – da schaut das neue Leben in deine Augen, lernt kennen wie salzig, süss, bitter oder sauer schmekt, lernt kennen wie sich eine Schneeflocke anfühlt, oder ein Blatt fällt. Wie es aussieht wenn Bäume die Blätter verlieren, der Hund bellt, Wärme sich anfühlt, Kälte wirkt? Das Gesicht eines Kindes das nicht sprechen kann aber merkt wenn Gewalt im Fernsehen läuft – und es ablehnt? Zen ist nichts dagegen – nichts gegen die Unschuld.

Wer ist wie Gott? Wer gibt sein Blut? Wer weint mit den verletzten, wer freut sich mit den jubelnden, wer mahnt das Herz vor Irrtümern, wer begleitet beim bereinigen – wer macht es immer besser und schöner als man es sich vorstellen kann, wer überrascht einem mit einem brillianten Intellekt – weiter und grösser als man sich begreiflich machen kann? Wer zeigt das er ein unendlicher Gentleman ist? Ein Ehrenmann, ein Ritterlicher?

Wer lädt einem ein zum forschen, finden, suchen, entdecken, lernen – so wie ich mein Kind sanft fordere – sie hinfallen lassen, auch um den Geruch vom Gras zu lernen.

Wer liebt mein Kind mehr als ich mein Kind liebe? Wer liebt mich mehr als mein Kind mich lieben würde? Wer liebt meine Familie mehr als ich es könnte? Wer liebt meine Frau mehr als ich es könnte? Wer liebt mich mehr als ich es könnte? Wer gibt mir die Kraft die Schwangerschaft meiner Frau mit zu tragen? Wer hilft die Hormone zu dämpfen? Wer hilft bei Wut und Hass?

Mein König, mein Herrscher, mein Gott!  The King of the Kings, the Lord of the Lords!

Es ist nicht so wie es scheint, Gott meldet sich leise, er ist unsichtbar, er ist sanft – das alles macht ihn gewaltig und erschreckend. Doch die geistige Stütze ist erkennbar, ganz leise muss man schauen, den Geist beruhigen lassen – drum bitten. Er kommt, er sieht und er siegt. All die Lügner und Blinden in den Schulen und Universitäten werden wirklich mehr zittern als ich es tat, und ich bin weit gegangen mit meiner Selbsterforschung. Jetzt erforsche ich die Unendlichkeit und die Ewigkeit – das Leben selbst.

Templarii

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