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Es gibt so manche, sehr überraschende Hinweise für die Richtigkeit des Christentums, ein Argument sind die Gegner welche konvertierten (Saulus, Augustinus, C. S. Levis uvm.) das andere ist der Inhalt der Bibel:

„Aber es kommt noch schlimmer. „Sie mögen sagen, was Sie wollen“, wird man uns entgegenhalten, „die apokalyptischen Überzeugungen der ersten Christen haben sich als falsch erwiesen. Aus dem Neuen Testament geht klar hervor, daß sie alle das Zweite Kommen noch zu ihren Lebzeiten erwarteten. Und mehr noch: Sie hatten dafür einen Grund, und zwar einen, der Sie recht in Verlegenheit stürzen wird. Der Meister hatte es ihnen gesagt. Er teilte, ja verschuldete ihre Täuschung. Er hat es ihnen Wort für Wort gesagt: ‘Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis all das geschieht’ Und er hat sich geirrt. Es ist klar, daß er vom Ende der Welt nicht mehr als jeder andere wußte.“ Es ist gewiß der peinlichste Vers in der ganzen Bibel. Aber wie ärgerlich wiederum, daß keine zwölf Wörter davon entfernt der Satz steht: „Von jenem Tage aber oder jener Stunde hat niemand Kenntnis, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.“ Jener Beweis eines Irrtums und dieses Eingeständnis der Unwissenheit stehen Seite an Seite. Wir brauchen bestimmt nicht daran zu zweifeln, daß sie so aus dem Munde Jesu selbst gekommen sind und nicht erst vom Berichterstatter so angeordnet wurden. Wäre der Berichterstatter nicht vollkommen ehrlich – nie hätte er das Eingeständnis des Nichtwissens überhaupt aufgezeichnet. Er kann dafür keinen andern Beweggrund gehabt haben als den Wunsch, die ganze Wahrheit mitzuteilen. Und wären spätere Abschreiber nicht ebenso ehrlich gewesen, sie hätten die (anscheinend) irrtümliche Voraussage über „dieses Geschlecht“ nicht länger bewahrt, nachdem der Verlauf der Zeit den (scheinbaren) Irrtum erwiesen hatte. Diese Stelle (Markus 13, 30-32) und der Aufschrei „Warum hast du mich verlassen?“ (Markus 15, 34) bilden zusammen den stärksten Beweis für die historische Zuverlässigkeit des Neuen Testaments. Den Evangelisten eignet das vornehmste Kennzeichen ehrlicher Zeugenschaft: Sie erwähnen Tatsachen, die – auf den ersten Blick – ihrem Hauptanliegen schaden. Folgendes sind also die Tatsachen: Jesus bekennt sich (in irgendeinem Sinne) als unwissend und beweist im selben Augenblick, daß er es ist.“

– “The World’s Last Night”, S. 97-98; übersetzt von einem Forumsteilnehmer

Es gibt noch mehr Argumente in diese Richtung, zum Beispiel das Jesus sich fürchtete, das er sich verlassen fühlte, das er nach dem wiederauferstehen nicht erkannt worden ist – und das die Apostel nicht glaubten was sie sahen. (vgl. „Der ungläubige Thomas“) Jesus wurde sogar verleugnet von seinen Aposteln – alles in allem klingt es nicht nach einer machtvollen Heldenhaften Geschichte die man erfindet um ruhmreiche Taten zu vollbringen. Eher das Gegenteil.

Templarii

 

 

 

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