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Die Vertiefung meines Wissens und meines Verständnisses im Bezug auf die Religion erfolgte neben den Büchern vom heiligen Vater, auch durch eine bestimmte christliche Gruppe die womöglich viel gegen die Katholische Kirche hat. Es sind damit die amerikanischen Evangelikalen gemeint. Ob Joyce Meyer oder einfache Pfarrer und Laien die Bücher schrieben, ich lese sie, höre die Radiosendungen, schaue die Fernsehsendungen. Man sagt ja, das die „Wege des Herrn unergründlich sind“, und es ist tatsächlich so, dass diese sich widersprechende Gruppierungen doch zu einer Verbindung in mir führten.

Die katholische Kirche ist mir lieb und teuer. Allein die Geschichte, die Irrungen und Wirrungen. Diese Institution atmet und ist die Geschichte Europas und der halben Welt. Die Hierarchie stammt noch aus den Zeiten als es kein Deutschland, kein Spanien und kein Frankreich oder Italien gab. Der vielgescholtene Pomp erfüllt seinen Zweck um zu provozieren oder zu zeigen wie anders die Kirche ist. Die keuschen Priester und Nonnen stehen im Gegensatz zum Porno-valley, die Klöster und ihre Bibliotheken sind Wissensschätze für die Ewigkeit.

Dagegen stehen die evangelikalen, sie rufen laut raus dass sie sind. Sie machen Filme, Videos, Podcasts, Radios, sie machen Rockmusik und beten lauthals. Sie schämen sich nicht ihrer Religion, sie schulen die Zuhörer, sie disputieren offen und energisch.

Beide Seiten beten zu Gott, lieben Jesus, leiden für ihre Religion. Bei beiden Seiten gibt es opfer – auch Todesopfer. Sowohl der Bischof der Türkei welcher ermordet worden ist, als auch die evangelikalen die in Pakistan hingerichtet worden sind weil sie Bibeln mit sich trugen. Das Blut fliesst.

Irgendwann werden die evangelikalen erfahren dass der Petersdom auf dem Grab des heiligen Simon Petrus gebaut worden ist, der wohl von Löwen im Kolosseum zerrissen worden ist. Irgendwann werden sie lernen dass die Kardinäle Rot wie das Blut der Martyrer tragen, um sie daran zu erinnern als Martyrer zu sterben.

Es erscheint mir als richtig, diese Richtungen zu vereinigen. Die eine, heilige und apostolische Kirche und die deutlichen evangelikalen. Langsam entwickle ich in mir das Gefühl mich zu etwas zu entwickeln was meinem Gemüt, meiner Art, meiner Kultur und Mentalität sowie der Zeit entspricht.

Irgendwie braucht es so etwas wie eine Art „Katholisch Evangelikal“. Es ist schön sagen zu können, das man einen Teufel tut und seine eigene mehrtausendjährige Kultur wegwirft nur um skurillen Moden zu folgen. Eine entscheidende Aussage, dass man die Missachtung und Ignoranz gegenüber der eigenen Kultur falsch findet und deutliche Aussagen in Richtung anderer Religionen oder derer, die sich so nennen, hilft auch sehr. Und es befreit vom Stress wenn man ständig schlucken muss und schweigen..

Templarii

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5 Kommentare zu “Katholisch Evangelikal

  1. Pingback: „Katholisch-Evangelikal“ – ein Rundblick « Neue Reconquista

  2. Pingback: Handeln um zu Leben « Neue Reconquista

  3. Pingback: Evangelikale Katholiken in den USA | Neue Reconquista

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