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Das Christentum nahegebracht durch Analogien des Autofahren. Auch wenn es seltsam klingt, aber das Christentum ist sehr einfach mit Analogien aus dem Autoverkehr zu erklären.

1. Strassenverkehrsordung

Gott ist ein Ziel. Das Ziel ist die Antwort auf die Fragen nach dem „Warum?“, dem Warum des Lebens, warum es uns gibt, warum wir leben, warum wir sterben – warum man überhaupt was tun sollte. Der Glauben eines Menschen ist der permanente Zustand der Akzeptanz dessen, das man im Leben nie verstehen wird was Gott ist – das Christentum ist die lange Ausführung der Erkennis, das wir Menschen wissen, das wir nichts wissen.

Das Ziel ist über Strassen erreichbar, die Strassen haben Begrenzungen – Leitplanken, Strassenbemalungen, Strassenschilder, Ampeln. Diese Begrenzungen helfen dabei dass das Ziel erreicht wird, so wie die Strassenverkehrsordnung dem dient, dass alle Verkehrsteilnehmer ihr gewünschtes Ziel erreichen. Dazu dient die Moral, die Geschichte und anderes.

2. Gesetzgeber

Der Strassenverkehr funktioniert nur deswegen, weil alle die Verkehrsregeln akzeptieren. Dies unterstellt, dass die Verkehrsteilnehmer den Gesetzgeber akzeptieren. Bei Rot wird gehalten! Die durchgezogene Linie wird nicht überfahren. Wir haben Rechtsverkehr, wir fahren innerhalb der Ortschaften nicht über eine gewisse Geschwindigkeitsbegrenzung. Man akzeptiert einen Gesetzgeber der gute Gesetze gemacht hat, damit man effektiv die Ziele erreichen kann. Wenn jeder versucht anzufangen die funktionierenden Gesetze in Frage zu stellen, dann bricht der Verkehr zusammen. Es ist gleichzeitig anzunehmen dass die Verkehrsteilnehmer nur ihre persönliche Perspektive einbringen – die Sicht eines Verkehrsplaners kann ein Autofahrer nicht einnehmen.

3. Fahrzeugpflege

Um das Ziel zu erreichen, muss das Fahrzeug gewartet werden. Dass Fahrzeug im Christentum ist die Quintessenz des Körper & Geistes – die Essenz der Erkenntnisfähigkeit. Der Mensch als wahrnehmungsfähiges Wesen muss lernen was ihn behindert, was ihm schädigt, was ablenkt – die Sünden und unsere Fähigkeit zur Sündigung ist das, was uns Menschen als „Fahrzeug“ schädigt. Die Bibel, die Tradition, die Geschichte lehrt uns wie man das „Fahrzeug“ warten und schützen kann.

4. Verkehrsverhalten

Das Verkehrsverhalten trägt massgeblich dazu bei in welchen Zustand man das Ziel erreicht. Ist man ein stressiger Fahrer, der sich über alles ärgert, dann kommt man – im Christentum, nirgends an. Der Gedanke des Christentums ist ja, das der Mensch in der Welt ein Weinstock ist – Gott erntet den Wein, den Geist – analog der Alkohol oder auch „Spiritus“. Das korrekte Fahrverhalten ist neben dem Zielbewusstsein, auch die aufrechtherhaltung des klaren Wesens. In den philosophischen Abhandlungen, Beschreibungen und Predigten kann man lesen auf welche Art das Verkehrsverhalten einen selbst zerstört.

5. Das Ziel

Das Ziel ist abstrakt und praktisch zugleich, dass macht die Sache etwas kompliziert zu vermitteln. Einem Autofahrer ist ganz klar das er ein Ziel erreichen will – oder die Fahrt geniessen. Manches mal sogar beides. Gott ist eine „Endstation der Suche“. Das Wesen dieser Endstation ist aber, dass sie kein Ende ist. Dieser Widerspruch ist eines der Kerne des Christentums – die Frucht der Erkenntnis das man weis, das man nichts weis, dies aber akzeptiert und innerhalb dieser Akzeptanz Ruhe findet und durch diese Ruhe und die Hinwendung zum Geheimnis, mehr lernt und erkennt als man sich vorstellen konnte. Ich selber habe gelernt dass es Funktionen des menschlichen Geistes gibt, die eher behindern als stärken. Sie ergeben ihren Sinn in einem Tier, aber nicht in einem bewusstseinfähigen Wesen. Diese Funktionen leitet man „auf Gott um“, ähnlich wie man zwar Gas gibt auf der Strasse, aber die Leitplanken und den Gegenverkehr beachtet – sonst gibt es einen Unfall.

Für viele Ängste und Sorgen hat unsere uralte Religion eine Antwort. Die Philosophie dahinter ist sehr tiefsinnig, leicht und schwer gleichzeitig – und hilfreich. Ich glaube das viele Menschen in Zukunft anfangen werden die echte europäische Religion und Kultur zu erkennen und zu leben und hoffe meine Gedanken ein bischen so formulieren zu können, dass es ein Bild liefert um zu erkennen worum es geht.

6. Die Wirkung

Die geistige Bindung an das Konzept des Christentums ist ein Superboost. Allerlei Problematiken die in Film und Fernsehen dargelegt werden, sind damit gelöst. Das Problem der Gerechtigkeit, der moralischen Entscheidung (vor allem wenn man sich nicht entscheiden kann, weil man nicht weiss was besser oder schlechter ist) der Tat, des Leides. Man sitzt plötzlich in einem Supersportwagen – die Maschinerie des Körpers oder der „Geistigen Materie“ wie Philosophie und Theorien wird transzendiert und unheimlich effektiver. Die Grenzen des normalen Geistes werden gesprengt, Gedanken werden stärker, umfangreicher, tiefsinniger und erschöpfender. Das Leben erhält „Brot des Lebens“, Jesus macht „Wasser zu Wein“.

Meine Analogien sind nicht einfach zu verstehen für Menschen die es nicht erfahren haben – doch ich werde mich bemühen konkreter zu beschreiben was los ist, auf jeden Fall verändert sich etwas massiv und die Sünden werden grösser – und kleiner gleichzeitig. Auf paradoxe Weise wird die Unfähigkeit, die unperfektion des eigenen Wesens zum Beweis der Perfektion und der Ermächtigung des heiligen Geistes.

Es ist wie das Vertrauen auf die den Motor eines Wagens (gewartet, frisches Ök, Benzin vorhanden) – nur auf einer höheren, abstrakteren Ebene – ebenso wie man eine Liebe zu der Ermächtigung durch das Fahrzeug entwickelt, entwickelt man eine Liebe zu Gott.

Templarii

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