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Es wird Zeit das der Westen arm wird. Dass wir alle klamm werden, das wir alle sparen müssen, das wir alle drei mal überlegen ob wir auf Party gehen. Es wird Zeit das alles geschlossen werden muss.

Jede verdammte Behörde, jede Polizeistation, jeder Geldverteilungsverein, jeder Hilfserpressungsverein, jede Universität, jede Schule, jeder Kindergarten und jeder Fernsehsender! Wir brauchen diese Riesenbehörden nicht, wir brauchen keinen Versorgungsstaat, keinen Nannystaat, keine pädagogischen Richtlinien. Wir brauchen keine kulturelle Förderung, kein Kindergeld, wir brauchen keine Gesundheitsbehörde, wir brauchen kein Amt gegen Amtsmissbrauch, wir brauchen keine Sicherheitsbehörden, keine Meinungsunterdrückungsbehörden, wir brauchen keine Behörde zum Abbau von Behörden. Der Strom muss mal aus damit unsere Student_innen, ach Verzeihung „Studierend_enInnen“ merken dass wir nicht ohne Ende alles zur Verfügung haben. Wir brauchen keine Tabaksteuer, keine Sektsteuer, keine Kirchensteuer, keine Fahrzeugsteuer, keine Maut, keine Wiedervereinigungssteuer, keine Feuerwehrsteuer, keine Schulpflicht und auch keine Krankenversicherungspflicht.

Es wird Zeit, das Menschen die nichts tun wollen (wollen!) es im Magen fühlen – jeder „scheiss auf den Staat“ und „scheiss auf die Gesellschaft“ – Mensch soll mal selbst angeschissen werden. Sollen sie doch mal hungern, ihnen ist ja egal ob mein Kind hungern wird weil ich zu viele Steuern zahle.

Wir brauchen Freiheit, wir brauchen Luft zum atmen, wir brauchen Platz zum scheitern – und wieder aufstehen! Wir brauchen keine Fahrradhelme, keine Gurtpflicht, keine Zigarettenverbote, keine Lebensversicherung, keine Todesversicherung, keine Versicherungsausfallversicherung, keine Katastrophenversicherung, keine Rentenversicherung, keine Kinderversicherung, keine Geburtsversicherung.

Wir werden alle sterben. Irgendwann, deal with it! Da kommt man nicht umhin. Und dämliche „Der kleine Prinz“ – Sprüche bei einer Beerdigung sind völlig kraft- und hilflos. Wir haben mehr, jede pups-Kultur in Europa hat tiefere Wurzeln als schnöselige Sozialromantik.

Egal wie sicher das Leben war, oder wie sicher wir uns das Leben dachten. Es erstickt uns, wir haben keinen geistigen Raum mehr zum handeln, es gibt keinen Boden mehr, es gibt kein sterben mehr – es gibt Botox. Diese dämliche Vollkaskogesellschaft mit der Heidenangst vor der Zukunft, dem unberechenbaren, dem nicht kontrollierbaren. Es wird Zeit das wir Arm werden, das wir uns helfen müssen, das wir füreinander stehen, das wir uns unterstützen, das wir nicht in masslosen Diskussionen über irgendwelche Hirnpfürze verrecken. Wen interessiert Gender Mainstreaming? Wen interessiert der Kommunismus? Wen der Kapitalismus? Wen die Gleichstellung, Sozialfürsorge, Blablablafaselblabla.

Wer kein Gottvertrauen hat, der kauft sich aus Verzweiflung eine Lebensversicherung – mehr ist nicht da.

Templarii

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9 Kommentare zu “Europa muss arm werden, yeah!

      • @ Sir Toby

        http://blog.markusgaertner.com/2011/07/01/minnesota-macht-ernst/

        1 23.000 von 36.000 Beamten wurden unbezahlt nach Hause geschickt, und das zu Beginn des langen Wochenendes. Am Montag kommt der Nationalfeiertag 4th of July

        2 Alle bis auf die dringlichsten Regierungs-Dienstleistungen wie öffentliche Sicherheit wurden eingestellt

        3 Öffentliche Parks und Campingplätze wurden trotz des Ferienwochenendes geschlossen

        4 Die Zoos sind geschlossen, die Tiere werden gefüttert

        5 Die Gefängniswärter machen weiter

        6 Hotlines für Senioren haben Anrufbeantworter aktiviert

        7 Unterstützung für die Kinder armer Familien wurde eingestellt

        Also: Die Gemeinden werden geschlossen.

        Bald wird das auch in Europa so sein, Gender Mainstreaming ist tot – Feminazis auch und all die Kunst und Kulturheinis werden hungern. :-/

        gruss

        Templarii

  1. Bald wird das auch in Europa so sein, Gender Mainstreaming ist tot – Feminazis auch und all die Kunst und Kulturheinis werden hungern. :-/

    Irgendwie glaube ich, daß Europa sich vielleicht gerade darin von den USA unterscheidet, daß, wenn hier so etwas stattfände wie in Minnesota, Gendermainstreaming und ‚Kacke ist Kunst‘-Aktionen weiter gefördert werden würden. Finanziell. Die würden eher Essen und Trinken aufgeben als ihre Wahnvorstellungen.

  2. Pingback: Europa muss arm werden, yeah! | Fakten-Fiktionen

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