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Da schreibt man sich die Finger Wund um zu vermitteln was man so entdeckt hat – dabei ist die Erneuerung unserer Kultur schon längst massiv am laufen, auch wenn es nicht jedem auffällt.

Der Weltjugendtag ist in Madrid gewesen, einige Millionen Menschen aus aller Welt sind gepilgert und zeigten wie gewaltig und friedlich die Kraft des Christentums ist. Bezeichnend ist die Presse, die mehr über irgendwelche Proteste schrieb als über das gigantische Ereignis.

Das ist dann doch sehr eindrücklich:

Betende Christinnen werden von Gegnern angeschrien

Betende Christinnen werden von Gegnern angeschrien

Man fragt sich die Frau dies bei einer Gruppe Moslems getraut hätte..

Die Presse ist natürlich etwas kritischer, dennoch wird beschrieben was zu beschreiben ist: http://www.stern.de/panorama/madrid-weltjugendtag-feiert-strengen-papst-1718957.html

„“Habt keine Angst vor der Welt, noch vor der Zukunft oder vor eurer Schwachheit.“ Solche päpstlichen Sätze waren die Botschaft an den gläubigen – und vielleicht auch den suchenden – Teil der Internet- und Facebook-Generation. Das war beim viertägigen Besuch des Papstes spürbar. Die Begeisterung der jungen Leute aus 193 Ländern über „ihren“ Papst und die Glaubensparty von Madrid entlockte einem hohen Kirchenmann die Bemerkung: „Dieser Weltjugendtag ist der Beginn der Neuevangelisierung Europas.“ Es wäre in Benedikts Sinne.“

Keine Angst vor der Welt und der Zukunft, ja das ist etwas was ich durch meine Umkehrung langsam lerne. Ich freue mich über die Millionen Besucher dieses Treffens – das nächste mal möchte ich dabei sein, auch wenn ich kein Jugendlicher bin.  Endlich beginnt die Neuevangelisierung, das bringt Entspannung.

Möge der Segen des Herrn auf allen sein und die Herzen lebendig werden lassen.

Nachtrag

Ein kurzes Sommergewitter störte die Rede des Papstes, dazu Mattussek:

>> Und der Wind nimmt zu, ein Brausen ist in der Luft, das Wehen hebt dem Papst die Mozetta von der Schulter, Stühle fallen um, der Regen kommt mit einem Fauchen von hinten, wo der Himmel schwarz ist, und ich verliere die Nerven und flüchte zurück ins Pressezelt. [Wie Petrus, gell? *schmunzel*]Dort sind die Kollegen um die Fernsehgeräte versammelt. Eine spanische TV-Kommentatorin hält sich erschrocken die Hand vor den Mund. Der Sturm hat die Bühne erfasst und rüttelt an dem goldenen Lebensbaum, der den Baldachin bildet. Der Regen steht waagerecht. Einige Priester halten einen großen weißen Schirm vor den Papst. Und er? Die seitliche Kamera erfasst, wie er lächelt. Er sitzt da mit zerzaustem weißen Schopf und lächelt, und in diesem Moment sieht er nicht wie der mächtige Pontifex aus, sondern wie der liebe Opa, den man im Regen vergessen hat. Seine Hand hält das Papier mit den nicht gehaltenen Trostworten an die Jugend. Dann winkt er kurz.Die Geste sagt: Ihr seid nicht alleine. Wenn ihr nass werdet, werd ich’s eben auch. Und die Hunderttausende winken zurück und sie tanzen und jubeln, und gemeinsam trotzen sie dem Sturm. Klar ist das biblisch. Und als der Sturm nachlässt, sind seine ersten Worte: „Danke für eure Freude, und für euren Widerstand“. Das ist genau das, was, mit ein paar Worten mehr, in der Rede stand. <<

Das Video dazu:

  (gefunden über:  http://elsalaska.twoday.net/stories/38751859/)

Templarii

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9 Kommentare zu “Erneuerung unserer Kultur? – schon da (Weltjugendtag)

  1. Schön. Auch wenn ich nach wie vor meine Differenzen mit der katholischen Kirche habe, habe ich mich gefreut über die Bilder aus Spanien und all die jungen Menschen, die sich zu einem traditionellen und dennoch wieder jungen Katholizismus bekennen.

    Was die Sache mit „As der Schwerter“ anbelangt, so bin ich ein wenig erleichtert, dass Sie, Templarii, dessen müde geworden sind. Ich empfinde einige Artikel auf AdS als richtig und wichtig, aber die von Ihnen erwähnte Fixierung, scheint mir schädlich und teilweise auch mit paranoiden Zügen ausgestattet. Eine solche Verengung des Denkens ist für einen Katholiken irgendwie nicht angemessen.
    Die besten Grüsse
    Bran the blessed

    • Hi,

      ich bin schon davon beeinflusst, vor allem wegen der Bewusstheit für viele Problemfelder – in dem Sinne sind AdS schon Vordenker. Ein spezielles Feld interessiert mich ja schon, und zwar der Unterschied zwischen Atheisten die einem christlichem Kulturkreis entstammen und Atheisten die einem jüdischen Kulturkreis abstammen. Der Unterschied ist enorm und von aussen nicht zu entdecken. „christliche Atheisten“ wehren sich nämlich gegen einen ganz anderen Gott als „jüdische Atheisten“. Juden haben nämlich ganz viele Zwangsrichtlinien die sie Einhalten müssen, Rituale und anderes – bei Christen ist es einfacher, sie „müssen“ sich Jesus zuwenden ihn lieben und aufgrund dessen einige Gebote halten die er selbst formulierte oder auf die er sich bezog.

      Die Katholische Kirche stand dem Judentum reserviert gegenüber weil er zum Atheismus leitet – ohne Jesus ist Gott anders als mit Jesus. Dieser Jesuslose Gott ist keine „Beziehungstrinität aus Liebe“ sondern genau das was viele Atheistische Schriften beschreiben: Streng, fast Diktatorisch und wenn man das alte Testament nicht genau list – grausam und willkürlich. Sehr viele Medienschaffende in Hollywood sind ehemals Juden und haben ihre jüdisch-atheistische Sichtweise in den Filmen verarbeitet – dies wurde vom christlichen Abendland aufgenommen. Im Grunde glauben die „ex-christen“ im Westen den jüdische-atheistischen Argumenten ohne das sie verstehen das Juden ein ganz anderes Gottesbild haben. Aber wer nicht mal mehr weiss was das Christentum ist und was es ausmacht – der steht vor dem ganzen völlig ratlos..

      Auch das Problemfeld des „Rassenbewusstseins“ ist bei mir angekommen, vor allem weil ich als weisser mit Rassismus konfrontiert werden – und zwar gegen Weisse. Sowohl von Weisser, als auch von Nichtweisser Seite. Es nützt nicht wenn man Rassissmus als „Böse“ abstempelt und Rassen leugnet während man gleichzeitig unter Rassismus leidet und Nachteile erlebt weil beispielsweise ganze schwarze Gruppierungen in den USA meinen das alle Weissen sie hassen und dadurch Hetzjagden durchziehen in denen Weisse wahllos zusammengeschlagen werden. Oder wenn Nichtweisse ihr Versagen auf Weisse projiezieren – entweder müssen alle gleich streng behandelt werden oder niemand. Entweder sind rassistische Thailänder genauso scheisse wie rassistische Finnen oder aber NICHT.

      Zumal eine gute Welt nicht wachsen kann wenn die einen hassen dürfen und können, die anderen aber schon beim „sich wehren gegen den Hass“ als Hassende Rassisten angesehen, angegiftet und ausgeschlossen werden. Dasselbe beim Kommunismus der Freiräume hat den kein Nationalist sich erlauben kann und beim Feminismus und Männerhass der offenbar toll sein soll, während Frauenhass etwas ganz schlimmes ist.

      Als Christ hab ich einfach eine andere Perspektive, eine losgelöstere – ich glaube nicht an Rassen, Geschlechter, Nationen, Sprachen, Benachteiligung, Bevorzugung, Macht, Geld und so weiter – ich glaube an Gott. Und das ist schon für mich schwer genug zu erfassen, anderen zu vermitteln was ich damit meine, noch viel schwerer. (Natürlich negiere ich damit nicht die Dinge an die „ich nicht glaube“, ich meine damit das ich diese Dinge nicht als Zentrum meiner geistigen Ausrichtung und Identität sehe – als Identitätsstiftend..)

      Und als Nachfahre von Osteuropäern die unter dem Kommunistischen Horror und Terror litten, ist es eine Befreiung dass die einseitige Fixierung auf die Nationalsozialistischen Verbrechen aufgehoben ist. Dies allein ist schon sehr schrecklich und grausam. Das man nicht mal darüber reden kann wie schlimm eine Kommunistische Herrschaft war und ist.

      gruss

      Templarii

      • Ich stimme Ihnen in sämtlichen Punkten zu.
        Ich finde auch, dass AdS durchaus Artikel bringt, die mehr als nur interessant oder bedenkenswert sind, aber ich finde gleichzeitig auch, dass die Gewichtung auf eine dubiose „jüdische Verschwörung“ zuviel Gewicht erhält. Wenn man wie Sie von einem Einfluss der jüdischen Denkweise und des jüdischen Gottesbildes redet, dann kann ich dem zustimmen und sehe den Punkt. Wenn aber all diese Einflüsse als systematisch und geplant dargestellt werden, bin ich mehr als skeptisch.
        Allerdings spielt das keine grosse Rolle, was meine Meinung hierzu ist. AdS muss sicher auch ohne meinen Senf scho genügend Kritik einstecken.
        Ihre Seite lese ich jedenfalls immer wieder mit Gewinn und wenn ich jeweils innerlich widerspreche, dann wurde auch der Widerspruch derart eingeleitet, dass ich vorher wertvolle Denk- und Reflexionsarbeit leisten musste. Dafür mal meinen besten Dank.

      • Es fängt schon damit an das die frühen führenden Kommunisten, welche tatsächlich grösstenteils Juden waren, (und deren Hass auf Russland auf ihrer Situation in der Gesellschaft – als Juden, zurückzuführen ist) mussten aber selber Geld beschaffen (Stalin wurde durch einen Banküberfall oder Bahnüberfall berühmt). Das klingt nicht danach als wenn die reichen Rabbiner ihnen alles gezahlt haben.

        Eher ist die Frage wirklich: Jüdischer Atheismus vs. Christlicher Atheismus.

        Inwieweit der Holocaust einen kollektiven Hass auf Deutsche oder die Europäische Kultur generiert hat, ist eine weitere Frage. Und der Einfluss der Wall-Street und von Hollywood ist ebenso vorhanden, doch ich sehe es eher als „Geschäft ist Geschäft“ Denken und nicht als Planvolle Zerstörung durch bestimmte Kreise. Als Christ: Die Drogenhändler würden nicht durch Drogenhandel reich wenn wir nicht Drogen kaufen würden. Ebenso würde keiner Hollywood gucken wenn er nicht das Bedürfniss hätte usw..

        Letztendlich passt mir nicht das wir „Nicht-Juden“, als mehrheitlich gute, perfekte Wesen angesehen werden – verdroben durch „das Böse“. Ich weiss das wir von Natur aus Gut und Böse sein können – und zwar alle.

        Templarii

      • Auch hier stimme ich Ihnen zu.
        Was mich als Krypto-Katholiken an den Verläufen dieser Diskussionen auch stört, ist, dass regelmässig ein positiver Rückbezug auf das 3. Reich genommen wird. Nun war aber genau dieses Reich in vielen seiner Aspekte dezidiert antichristlich und okkultistisch angehaucht und unter diesem Gesichtspunkt kann es nicht verwunderlich sein, dass es am Ende scheitern musste.

      • Nun, es gibt genug Politiker und Aktivisten die einen positiven Rückbezug auf die Sowjetunion und den Roten Terror haben. Das stört mich viel mehr als wenn das auf Nazis bezogen wird – denn die Sowjets haben ja „gewonnen“ und bis in die späten 90er Jahre des letzten Jahrhunderts mitregiert.

        Wenn eine PDS Frau schon von „Systemfrage“ spricht oder ehemalige Stasi Mitarbeiter von „ach es war nicht so schlimm“ reden, wird mir ganz schwummrig im Kopf – eingedenk der vielen vielen millionen Toten und der vielen milionen traumatisierten Menschen und zerstörten Seelen.

        Es wird Zeit das diese Hölle namens Kommunismus „verarbeitet“ wird, das alles auf den Tisch kommt und man aufhört so zu tun als „wäre einiges aus dem Ruder gelaufen, aber es war im grossen und ganzen ok“. Die Sowjetunion war der Horror für ganze Kulturkreise, die Chinesischen Kommunisten sind immer noch an der Macht und nutzen ihre Sklaven als Werkzeug zur Zerstörung der freien Wirtschaft auf der Welt!

        Warum haben wir kaum noch Fabriken in Europa? Ja weil die Chinesen Sklaven halten und damit alles andere unterbieten..

        Templarii

      • Auch hier kann ich nicht anders als Ihnen Recht geben.
        Dass ich meiner Abneigung gegen den Nationalsozialismus Ausdruck verliehen habe, sollte auch nicht heissen, dass ich den Kommunismus gutheissen würde.
        Sie haben Recht: Es ist dieses System, das gewonnen hat und demzufolge jetzt das gefährlichere ist.
        Es ist ja nicht nur China, das mit seinem offen dargelegten Kommunismus eine Gefahr darstellt. Für uns viel unmittelbarer gefährlich ist die EU, die den sozialistischen Staatenbünden zusehends ähnlicher wird bzw. schon von Anfang an auf diese Ähnlichkeit hin angelegt wurde.

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