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In einem Beitrag des ef-magazins wird die Familienthematik des Osloer Massenmörders angesprochen:

http://ef-magazin.de/2011/07/27/3107-kaputte-familien-aus-ursprung-des-boesen-die-gesellschaftlich-relevante-dimension

Ich stimme den Beitrag zu, es ist so – das die genial „freie“ Scheidungswelt unnatürlich ist in dem Sinne, das sie nicht den natürlichen Bedürfnissen des Menschen entspricht. In vielen Punkten erkenne ich sogar meine eigene Lebensgeschichte wieder, die Verwirrung und die Leere die ich kennengelernt habe. Zum Glück lief da einiges bei mir anders, aufgrund von Dingen die man Heutzutage nicht kennt – Kultur. Ich kannte Lieder, Gedichte, Geschichte, Metaphern und mehr aus meiner Kultur. Ich wusste das es anderen auch schlimm ging, ich wusste das es schlechtes und gutes gab, ich konnte meine Emotionen erfassen.

Dazu dient Kultur, um das Bewusstsein einzufassen – das Werkzeug zu liefern um damit umzugehen. Weiter wurde ich quasi von einem guten Geist geschützt, den ich inzwischen als Gott erkannt habe. Die innere Stimme die beruhigte und mich als Kind oder auch als Jugendlicher von allzu schlechten Dingen abhielt, die abneigung gegen zu grausamen und seelenverstümmelnden Dingen.

Der Mörder ist einer von vielen total abgestumpften, abgerissenen, zerrissenen und leeren Menschen Europas. Das Problem ist, wir in Europa sind sehr intelligent. Wir haben ein hohes Niveau, und verrückte die auch noch intelligent sind – sind sehr gefährlich. Ich behaupte das wir ohne Kultur und Religion nicht nur uns selbst vernichten, sondern auch alle anderen.

Ich behaupte das ohne Gott – ohne das Christentum, die Menschen verrückt werden und vor lauter Trieben um sich schlagen werden. Gott gibt Sinn, Gott ist der Geist des Lebens – er steht auch in der Not zu einem. Man kann sich geistig und emotional ausruhen, in Guten wie in Schlechten Tagen. Europa ist als Kultrkontinent wegen dem Christentum gross geworden. Ist das Christentum nicht mehr vorhanden dann zerbricht die Fähigkeit die Intelligenz so zu nutzen, das diese nicht von Trieben überwältigt wird. Das wir als Intelligente Wesen unseren eigenen Tod erkennen können macht Wahnsinnig. Wir versuchen Unsterblich zu werden, was ganz natürlich ist – da spielt wieder der Überlebensinstinkt eine Rolle.

Wenn wir erkennen das wir dennoch sterben werden, gibt es ohne Gott nur eine begrenzte Auswahl an Möglichkeiten um sich „Kulturell Unsterblich“ zu machen. Das wäre die Familie, der Stamm, der Kult.. Man transformiert seinen Überlebensinstinkt dahingehend das man ihn beruhigt da man in seiner Familie, seiner Kultur weiterlebt. Man verändert die Angst und wandelt sie in Liebe zur Kultur, Familie und den Kulten um. Fällt das weg oder ist bedroht dann schaltet sich automatisch „das Tier“ in einem ein. Man ist bestrebt alles aufrecht zu erhalten damit man „nicht stirbt“.  Sind diese identitätsstiftenden Bereiche bedroht, schaltet sich automatisch der Überlebensinstinkt ein, eben der welchen man in „Kultur“ eingesperrt hat

Im Moment vernichtet sich Europa selber. Jeder der das erkennt stumpft entweder ab oder dreht durch. Bei vielen brodelt es, man weiss ja das wir zu wenig Nachwuchs haben – was wird geschehen?

Mit einem Menschen der NUR die Kultur hat, also nur das „profane“, kippt alles in die Todesangst hinein wenn die Kultur vergeht. Sowohl die Linken als auch viele Rechte sind in diesem Modus. Kommunisten töteten die Menschen, welche gegen ihre Worte etwas hatten oder nicht so handelten wie sie es wünschten. Jeder Gegner war ein Todfeind. Er widerlegte ihre Identitätstiftenden Ideen. Sie hatten Todesangst. Der Gegner zeigt das sie Zombies sind.. Darum ist die Gegenreaktion des „Gottlosen“ krasser und zerstörerischer als die eines Menschen der Gottesbewusstsein hat. Der Gottlose hat NICHTS mehr zu verlieren.

Mit einem Menschen der das Christentum hat, schaut die Sache ganz anders aus. Die Rituale, Kulte, die Hinwendung zum Kreuztod und der Wiederauferstehung sind „Futter für den Geist“. Damit vollzieht sich die Transformation der Todesangst in Hoffnung und zuversicht. Je mehr man sich in die Geheimnisse des Christentums eingeht – desto mehr Hinweise, Spuren und Verweise auf brauchbare Verhaltensweisen erkennt man um mit dem Tod, dem Vergehen, dem Ungewissen umzugehen.

Ich habe schon früh erkannt das es vor allem darum geht, wie man mit der Ungewissheit der Zukunft umgeht. Das man seine Gedanken nicht mit „was wäre wenn“ verplempert sondern mit „was tue ich im hier und jetzt“. Manipulationen sind dadurch viel schwerer durchzuziehen, was der Grund ist warum Despoten aller Art immer gegen das Christentum sind.

Für mich hat sich eine völlig neue Dimension des Lebens eröffnet. Jeder Aspekt des Lebens ist anders geworden, interessanter. Es war so als ob ich zum ersten mal im Leben als „Fisch“ meinen Kopf aus dem Wasser steckte und merkte das die Sonne die Wärme der Meere massgeblich beeinflusst. Neue, höhere Erkenntnisse erfassten mich – die Macht der Triebe und der Ängste wurden mir besser gewahr, ich bin massiv damit beschäftigt in mir zu reinigen was man reinigen kann. Mich loszulösen von falschen Gedanken, Sackgassen und Unsinn.

Inzwischen habe ich gelernt innerlich zu horchen was „das Gute“ spricht. Es sind leise Hinweise, wage Andeutungen, eine Art innere Führung die mich wegführt von Angst und Hochmut, hin zur offenen Zuwendung zur Zukunft – zur mutigen annahme meiner und aller anderen Fehler, hin zur Zuwendung der Welt wie sie ist.

Das gibt Ruhe, Kraft und Hoffnung. 🙂

Muchos dankos Chesos!

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