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Ich habe nun einige Buchempfehlungen zusammengestellt für alle interessierten, sie sind etwas Ratzingerlastig, aber zum Einstieg ist die Schreibe des Herrn einfach sehr brauchbar. Er schreibt zurückhaltend, intelligent, wohlgeformt ausformuliert, demütig und bescheiden. Mein Feldzug durch die Wissensgebiete hat ja erst wieder angefangen nachdem ich 10 Jahre in einer inneren Migration lebte und alles in unserer Kultur ablehnte weil ich mich am Anfang von Lügen einwickeln liess.

 

Zum Beginn, der Beginn (1968 geschrieben, widerlegt dabei schon eben diese):

http://www.amazon.de/Einführung-Christentum-Joseph-Ratzinger-Benedikt/dp/3466458145

 

Dann die berühmten Bücher mit dem damaligen Kardinal Ratzinger mit Herrn Seewald (der, ebenso wie ich, sich danach wirklich ernsthaft mit dem Christentum auseinandersetzte, und zum Glauben wiederfand http://www.mediummagazin.de/aktuelles/was-hat-peter-seewald-bekehrt/ ):

 

http://www.amazon.de/Salz-Erde-Christentum-katholische-Jahrtausend/dp/3453879422/ref=pd_sim_b_4

 

http://www.amazon.de/Licht-Welt-Zeichen-Gespräch-Seewald/dp/3451325373/ref=tag_stp_s2_edpp_url

 

Die Antworten des Papstes zeigen ihn als klaren und unbestechlichen christlichen Denker aus, der sich auf keine Kompromisse mit dem Zeitgeist einläßt. Das hat mir am besten gefallen. Endlich jemand der Alpha ist und sein will, sich nicht zerreden lässt, und bescheiden und kraftvoll redet was Hand und Fuss hat. Als Author würde ich den Papst als brilliant beschreiben. Ich behaupte es gibt im Moment keinen beeindruckenderen und hervorragenderen Denker in Europa als den Papst.

 

Theologischer und gelehrter, für interessierte die wirklich in die Materie einsteigen wollen (Zum Beispiel woher das Wort „Evangelium“ kommt), Teil 1:

http://www.amazon.de/Jesus-von-Nazareth-Erster-Verklärung/dp/3451298619/ref=tag_stp_s2_edpp_url

 

Ich habe das Buch fast durch und sehr viel wissenswertes erfahren, über die damalige jüdische Kultur, was manche Teilsätze bedeuten die für uns nichts heissen, wie die Konstellation von Jesus war – allgemein für ein tieferes Verständis.

 

und Teil 2 der Tiefgehenden theologische Analyse und Widergabe (hab ich noch nicht gelesen, wenn der so gut ist wie der erste Teil…):

http://www.amazon.de/Jesus-von-Nazareth-Jerusalem-Auferstehung/dp/3451329999/ref=pd_sim_b_1

 

Dann etwas um die ausgelöste Welterschütterung bei dem Judentum nachvollziehen zu können, einige Zitate zeigen sehr wohl die Tiefe der Konfrontation zwischen Jesus und einem Rabbi (Durchgelesen habe ich es noch nicht, aber eben einige Zitate gefunden):

http://www.amazon.de/Ein-Rabbi-spricht-mit-Jesus/dp/3451295830

 

Dann fehlt natürlich nicht die Illias, DAS Epos Europas, was den Umbruch von Bronze- zur Eisenzeit umschreibt wie manche Intepreten es sehen (das habe ich erst Teilweise gelesen):

http://www.amazon.de/Ilias-Homer/dp/3866474156/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1306833113&sr=1-2

 

Ich denke das reicht, die osteuropäischen Autoren kommen noch..

 

Templarii

 

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3 Kommentare zu “Buchempfehlungen zur Reconquista

  1. „Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“

    Gustave Le Bon (Psychologie der Massen)

    Unverzichtbares Qualitätsmerkmal für die ganze Wahrheit in einer a priori verlogenen Welt ist, dass sie nicht erfahren werden will, denn die größte Angst ist die vor der Erkenntnis, bisher in einer Scheinwelt (Cargo-Kult) gelebt zu haben. Das gilt insbesondere für alle „Planer, Lenker und Leiter“, die ihre planwirtschaftlichen Wunsch- oder Wahnvorstellungen an ein ebenso naives Publikum verkaufen müssen und sich darum noch nie auf wissenschaftlicher Grundlage mit der Zukunft beschäftigen konnten:

    „Die Zukunft vorherzusagen, ist unmöglich, und alle derartigen Versuche wirken – wenn sie ins Detail gehen – schon wenige Jahre später lächerlich. Dieses Buch hat ein realistischeres, zugleich aber auch anspruchsvolleres Ziel. Es versucht nicht, die Zukunft zu beschreiben, sondern die Grenzen abzustecken, innerhalb derer mögliche Zukunftsentwicklungen liegen müssen.“

    Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft)

    Kein „berufsmäßiger Wichtigtuer“ hat aus dem Standardwerk der Futuristik etwas gelernt. Die ganze Wahrheit bleibt strikt denen vorbehalten, die nach ihr suchen, ohne sich damit „wichtig“ machen zu wollen, denn vor der Zukunft liegt eine Grenze, welche vorgegeben wird von der Zinsumverteilung, die sich im globalen Maßstab zuletzt durch den 2. Weltkrieg entladen hat. Der 3. Weltkrieg wäre in den 1980er Jahren fällig gewesen und wurde nur durch die atomare Abschreckung bis in die Gegenwart verhindert. Auf der anderen Seite ist durch das Ausbleiben dieser überfälligen Sachkapitalzerstörung die „Zinsfeder“ heute bis zum Zerreißen gespannt, sodass genau drei mögliche Szenarien unmittelbar bevorstehen:

    Das Ende mit Schrecken (finaler Atomkrieg)
    Der Schrecken ohne Ende (globale Liquiditätsfalle)
    Die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft)

    „Genau drei Möglichkeiten“ heißt: eine vierte gibt es nicht. Über die erste Möglichkeit gibt es nichts zu sagen, die zweite ist das Lieblingsthema aller Crash-Phantasten und die dritte ist wahrscheinlich. Der Crash-Phantast, der „zur Sicherheit“ noch ein paar Goldklötzchen bunkert, weiß nicht, was es bedeutet, wenn in einer globalisierten Zinsgeld-Ökonomie mit über 6.500.000.000 Menschen der Geldkreislauf – und damit die Arbeitsteilung – mitgekoppelt zusammenbricht. Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als Armageddon.

    Für die dritte Möglichkeit muss ein elementarer Erkenntnisprozesses durchlaufen werden, dessen am Ende über die Maßen bewusstseinserweiternde, aber anfangs ebenso Angst einflößende Wirkung vorab erahnen kann, wer die phantastischen Bilder kennt, mit denen Stanley Kubrick im Schlusskapitel von „2001“ die Auferstehung des Kulturmenschen dargestellt hat – und bitte bedenken Sie das Vorwort von Arthur C. Clarke:

    „…this is only a work of fiction. The truth, as always, will be far stranger.“

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:

    http://www.deweles.de/willkommen.html

  2. Kleiner Tipp was dir gefallen könnte:
    Otto von Habsburg: Die Reichsidee
    und: Idee Europa

    Es sind zwei Bände die sich mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft Europas befassen, einmal aus den 70ern und einmal aus den 80ern. Nicht alles was er sagt würde ich aus heutiger Sicht unterschreiben, aber er hat sehr gute Gedankengänge was das Hauptproblem angeht, die fehlende überirdische Idee, die Europa retten könnte.

    • Klaro, die Transzendenz fehlt. Darum haben die Moslems einen Vorteil. Genauso wie die Kommunisten. Sie haben eine Transzendente Idee die ihren Geist trägt.

      Templarii

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